Forum: Politik
Klimakrise in Kenia: Tödliche Dürre
Maurizio Di Pietro

Im Nordwesten Kenias sind die Folgen der Klimakrise deutlich zu spüren: Die Temperatur ist seit 1967 um bis zu drei Grad gestiegen. Ein Fotograf hat dokumentiert, wie Tiere darunter leiden - und Menschen mit ihnen.

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rainer.dochtermann 02.10.2019, 15:22
1. Schaut man sich mal die Enticklung in Kenia an

bzgl. Bevölkerungszuwachs:
1967: 10 Mio --> 2012: 42 Mio --> Prognose 2100: 142 Mio

immer mehr Menschen, immer mehr landwirtschaftliche Nutzfläche, immer weniger Wald, immer wärmer, immer weniger Wasser

Was jetzt?

link für Bevölkerungswachstum: https://countrymeters.info/en/Kenya

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Wolfgang Mayer 02.10.2019, 15:52
2. Klimawandel?

Der Bericht beweist leider auch nicht den (menschengemachten) Klimawandel, sondern setzt dies als Ursache einfach voraus. Das ist unredlich. Dürre Perioden in Afrika hatte es immer schon gegeben. Sogar das alte Ägypten wurde anscheinend schon von solchen Naturereignissen heimgesucht. Die Ursachen sind vielfältig (etwa intensive Bewässerung und Brunnenbau) und müssten daher im Einzelnen analysiert werden.

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antelatis 02.10.2019, 16:07
3. Wahrscheinlichkeiten?

Zitat von Wolfgang Mayer
Der Bericht beweist leider auch nicht den (menschengemachten) Klimawandel, sondern setzt dies als Ursache einfach voraus. Das ist unredlich. Dürre Perioden in Afrika hatte es immer schon gegeben. Sogar das alte Ägypten wurde anscheinend schon von solchen Naturereignissen heimgesucht. Die Ursachen sind vielfältig (etwa intensive Bewässerung und Brunnenbau) und müssten daher im Einzelnen analysiert werden.
Ja, vielleicht hat der Mensch tatsächlich nichts mit dem Klimawandel zu tun, könnte theoretisch möglich sein, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist doch sehr gering. Dass der Mensch sehr stark in die Natur eingreift und diese ohne Skrupel ausbeutet und verschmutzt, ist ja ein Fakt. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dieses Verhalten keinen Einfluss auf das Klima hat? Sich an solche minimal wahrscheinliche Möglichkeiten zu klammern, nur um sein Verhalten nicht ändern zu müssen, ist schon ein bisschen ignorant, oder?

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HeisseLuft 02.10.2019, 16:24
4.

Zitat von Wolfgang Mayer
Der Bericht beweist leider auch nicht den (menschengemachten) Klimawandel, sondern setzt dies als Ursache einfach voraus. Das ist unredlich. Dürre Perioden in Afrika hatte es immer schon gegeben. Sogar das alte Ägypten wurde anscheinend schon von solchen Naturereignissen heimgesucht. Die Ursachen sind vielfältig (etwa intensive Bewässerung und Brunnenbau) und müssten daher im Einzelnen analysiert werden.
Brunnenbau verursacht keine Erwärmung um zwei bis drei Grad Celsius...
Und der menschengemachte Klimawandel ist längst gut genug nachgewiesen. Hier immer noch rumzuzaubern ist lächerlich.

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prologo 02.10.2019, 16:37
5. Wir müssen ganz neue Wege gehen. Wasser, nur Wasser, das reicht schon

Kenia ist erst der Anfang. Saudi Arabien macht es schon vor.
Unsere Erde können wir nur noch mit Wasser retten. Mit Meerwasser, wie in Saudi Arabien. Dort wird schon 70 % des Trinkwasser aus dem Meer gewonnen.
Anstatt für die unsinnige Mars Fliegerei Milliarden zu vergeuden, muss die Erde gerettet werden. Denn die Erde trocknet aus und wird zugleich überschwemmt mit Grönland und Arktis Wasser, das zu Meer Salz Wasser wird. Die ganze Erde muss begrünt werden. Die Erde zum grünen Planet machen. Mit monumentalen Meerwasser Entsalzungsanlagen. Wie in Dubai. Eine Großanlage liefert am Tag über 2 Mio Kubikmeter Wasser zu Bewässerung des Landes, betrieben nur mit solarer Solar Energie. Wo die Erde vertrocknet ist Sonne. Rund um den Äquator müssen Meerwasser Entsalzungs Anlagen gebaut werden. Damit bringen wir Gletscherwasser wieder auf die Erde zur Begrünung mit Pflanzen, auch für die CO2 Vernichtung zurück, und für die Ernährung der Menschen. Wasser wird noch wertvoller wie Gold. Das ist eine Welt Aufgabe. Für alle.

Das erledigt auch die Hungernöte an der Sahelzone, und zugleich die Flüchtlingsströme. Denn wer was zum essen hat, der bleibt in seinem Lande. Wir brauchen eine Welt-Wasser-Organisation, Eine WWO !!! Ansonsten wird die Erde wie der Mars.

Damit wird auch der Meer Wasser Spiegel wieder gesenkt. Und die Flüchtlings Ströme wegen Absaufen durch Erhöhung des Meeres Spiegel fallen dann aus. Nur so können wir die Erde retten. Das kommt einem Perpetuum Mobile gleich. Das geschmolzene Arktis und Gletscher Wasser ins Meer, wird zum Trinkwasser für Mensch, Tier und Natur zurück geführt. Dafür brauchen wir aber Politiker, welche nicht Krieg gegen die Natur führen.

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Ökofred 02.10.2019, 16:56
6. a ganz schlimm...

Zitat von rainer.dochtermann
bzgl. Bevölkerungszuwachs: 1967: 10 Mio --> 2012: 42 Mio --> Prognose 2100: 142 Mio immer mehr Menschen, immer mehr landwirtschaftliche Nutzfläche, immer weniger Wald, immer wärmer, immer weniger Wasser Was jetzt? link für Bevölkerungswachstum: https://countrymeters.info/en/Kenya
Und weil die immer näher zusammenrücken müssen wird es dort so warm.
Oder wie soll der kausale Zusammenhang zwischen den höheren Temperaturen und den mehr Menschen aussehen?
Die Bevölkerungsdichte ist übrigens nur ein 1/3 von DE.

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PeaceNow 02.10.2019, 17:10
7. @6

Das Problem ist nicht die Bevölkerung pro 1 Km2 sondern das Problem das in solch unetrentwickelten Regionen weltweit übermäßig viel Wasser vergeudet und nahezu alles abgeholzt wird als Feuer- und Energiequelle, mangels Infrastruktur, Kraftwerken usw.
Hier müsste ma ansetzen incl. vor ort Projekten wie man sehr sparsam und effektiv bewässer usw. wie es z.B. Israel vormacht.

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alte Schnecke 02.10.2019, 17:33
8. Deutsche Sprache schwere Sprache

„Die Regenfälle lassen sich immer schwerer vorhersagen. Das führt zu immer längeren Dürren, sie legen Flüsse trocken und lassen riesige Seen schrumpfen.“
Ich kann aus diesen beiden Sätzen nur den Schluss ziehen, dass sich die Meteorologen mal anstrengen und bessere Vorhersagen liefern sollten, dann führen die Flüsse auch wieder Wasser und die Seen trocknen nicht aus.

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Haarfoen 02.10.2019, 17:51
9. #5 - prologo

Zitat von prologo
(..) Unsere Erde können wir nur noch mit Wasser retten. (...) Dafür brauchen wir aber Politiker, welche nicht Krieg gegen die Natur führen.
Leider wurde, so ein Bericht auf Radio Bayern 2, in den letzten Jahrzehnten so gut wie gar nicht in technologische Fortschritte zu Meerwasserentsalzungsanlagen investiert. Und dies in Anbetracht der Tatsache, dass ca. 2.75 Milliarden Menschen von entsalztem Wasser abhängig sind. Zumeist wird Erdöl verbrannt und teils Schwermetalle zur Intensivierung der chemischen Prozesse eingesetzt. Zurück bleiben giftige Salzlacken und jede Menge CO2.
Ich stimme Ihrem Beitrag voll und ganz zu. Leider wurde dieses Thema vernachlässigt, weil sich mit entsalztem Wasser zur Rettung des Planeten kein Geld verdienen lässt. Es betrifft ja die Ärmsten der Armen und in hiesigen Gefilden war es (mit Ausnahme der Vorweihnachtszeit) schon immer egal, ob woanders Menschen verhungern oder leiden.
Auch die dramatischen Folgen des Klimawandels beeindrucken unsere hiesigen (überfressenen) Mitmenschen nicht, sie leugnen, faseln und halten an ihrem untragbaren Lebensstil fest. Die Politik agiert für die Plutokratie und dieselbe engagiert sich in Sachen Klimawandel gar nicht.
Es ist dringend notwendig, den von Ihnen skizzierten Weg einzuschlagen. Wir brauchen eine radikale Forschungsinitiative und einen intelligenten Anlagenbau in Sachen Entsalzung von Meereswasser. Effizient und ohne krankhaftes Profitdenken. Das Problem können wird nicht Coca-Cola oder gar der unsittlichen Bill Gates Stiftung überlassen. Nur wie kommen wir dahin?

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