Forum: Politik
Klimakrise in Kenia: Tödliche Dürre
Maurizio Di Pietro

Im Nordwesten Kenias sind die Folgen der Klimakrise deutlich zu spüren: Die Temperatur ist seit 1967 um bis zu drei Grad gestiegen. Ein Fotograf hat dokumentiert, wie Tiere darunter leiden - und Menschen mit ihnen.

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Beat Adler 02.10.2019, 17:55
10. Es war einmal 1895 da pflanzten die Briten Tee in Kericho

Zitat von alte Schnecke
„Die Regenfälle lassen sich immer schwerer vorhersagen. Das führt zu immer längeren Dürren, sie legen Flüsse trocken und lassen riesige Seen schrumpfen.“ Ich kann aus diesen beiden Sätzen nur den Schluss ziehen, dass sich die Meteorologen mal anstrengen und bessere Vorhersagen liefern sollten, dann führen die Flüsse auch wieder Wasser und die Seen trocknen nicht aus.
Es war einmal 1895 da pflanzten die Briten Tee in Kericho, weit weg von der Trockensavanne im Turkanaland.

Eine dieser Teefirmen durfte ich mehrfach besuchen und dort zeigte mit einer der Mitarbeiter die WETTERaufzeichnungen der Pflanzung durchgehend von 1895 bis 2010.

Zwischen 1895 und 1995 passiere so gut wie nichts. Es regnete immer, taeglich, jeden Tag des Jahres, um 17:00 Uhr nachmittags. 1995 begannen die Schwankungen, die immer extremer wurden und den Teebaum-Bonzai beeinflussen, denn er liebt es, taeglich sein Wasser zu trinken.

Ende des 19. Jhd. setzten die Briten Forellen in die Baeche bei Kericho aus, um sie wieder mit der Fliege zu angeln. Seit etwa 20 Jahren gibt es keine Forellen mehr, weil das Wasser dieser Fluesse zu warm wurde. In Kilifi misst einer der spleenigen Kenia-Briten seit Jahrzehnten die Temperatur das Wassers des indischen Ozeans immer an der gleichen Stelle, immer auch die gleiche Art und Weise und stellte innerhalb von weniger wie 40 Jahren eine Erwaermung von ueber 1 Grad Celsius fest.

Kenia ist keine Ausnahme, die Wetter-Schwankungen nehmen und nehmen zu, immer mehr!

Wassermanagement in Trockensavannen wie in Turkana, wo Millionen Jahre alte Vormenschenreste gefunden wurden, ist eine sehr grosse Herausforderung, um bei Extremregen das Wasser aufzuhalten fuer zukuenftige Traenkungen der Herden zu sammeln. Nicht vergessen, dass es die Wasserpfuetzen sind, welche der Malariamuecke Anopheles helfen, sich auszubreiten.

Wer mehr ueber die Oekosysteme Kenias erfahren will, kann sich bei Frau Maathai, RIP, umsehen.

Wangari Maathai, the first African woman to win the Nobel peace prize, died on Sunday night of cancer. She was 71. A towering figure in Kenya, Maathai was renowned as a fearless social activist and an environmental crusader. Her Green Belt Movement, which she founded in 1977, planted tens of millions of trees.
mfG Beat

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Wolfgang Mayer 02.10.2019, 17:59
11. Wo ist der Beweis?

Zitat von HeisseLuft
Brunnenbau verursacht keine Erwärmung um zwei bis drei Grad Celsius... Und der menschengemachte Klimawandel ist längst gut genug nachgewiesen. Hier immer noch rumzuzaubern ist lächerlich.
Ich habe in keinster Weise eine Verbindung zwischen "Erderwärmung" und "Brunnen" hergestellt. Fakt ist aber, dass durch intensive Wasserentnahme das Grundwasser sinkt und das Land noch mehr austrocknet.
Einen "Nachweis" für den menschengemachte Klimawandel habe ich bisher nicht gesehen. Michael Mann konnte den jedenfalls vor dem Gericht in Kanada nicht erbringen.

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foamberg 02.10.2019, 17:59
12.

nur völlige idioten quasseln heute immer noch vom durchschnittlichen globalen temperaturanstieg! die spitzenwerte der hitzewellen und die veränderte niederschlagsverteilung sind viel entscheidender - wie man an deutschland, dem neuen steppenland2050 sehen kann!!! ;-)

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Beat Adler 02.10.2019, 18:12
13.

Zitat von Wolfgang Mayer
Ich habe in keinster Weise eine Verbindung zwischen "Erderwärmung" und "Brunnen" hergestellt. Fakt ist aber, dass durch intensive Wasserentnahme das Grundwasser sinkt und das Land noch mehr austrocknet. Einen "Nachweis" für den menschengemachte Klimawandel habe ich bisher nicht gesehen. Michael Mann konnte den jedenfalls vor dem Gericht in Kanada nicht erbringen.
"Einen "Nachweis" für den menschengemachte Klimawandel habe ich bisher nicht gesehen. Michael Mann konnte den jedenfalls vor dem Gericht in Kanada nicht erbringen."

Gilt fuer Alle, die sich seit 30 Jahren als Einsiedler auf dem Mond aufhalten, ohne Internet, TV, Zeitung, etc.

Willkommen zurueck auf Erden.

Wie waere es ganz Vorne anzufangen und sich einmal in das, was Treibhauseffekt heisst, einzulesen? Dann zur Globalen Erwaermung vordringen? Schliesslich in der neuen Menschenwarmzeit landen? Unterdessen die Eisbohrkernanalysen verinnerlichen? Geht!
mfG Beat

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5amkis5 02.10.2019, 18:15
14. Wärmer gibt mehr Regen!

Es ist ein Irrglaube dass wärmeres Wetter zu mehr Dürren führt. Genau das Gegenteil ist der Fall! Es verdampft mehr Wasser, das dann wieder ausgeregnet wird. Es bilden sich mehr Wolken. Wolken haben einen größeren Einfluss auf das Klima als Co². Die völlig überbewerteten Klimamodelle ignorieren dieses.
Africa ist dadurch grüner geworden, die Sahel Zone kleiner! Die Überbevölkerung macht hier die Probleme.

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Beat Adler 02.10.2019, 18:23
15. Richtig: GLOBAL gesehen! Es regnet mehr, Extremregen sind haeufiger

Zitat von 5amkis5
Es ist ein Irrglaube dass wärmeres Wetter zu mehr Dürren führt. Genau das Gegenteil ist der Fall! Es verdampft mehr Wasser, das dann wieder ausgeregnet wird. Es bilden sich mehr Wolken. Wolken haben einen größeren Einfluss auf das Klima als Co². Die völlig überbewerteten Klimamodelle ignorieren dieses. Africa ist dadurch grüner geworden, die Sahel Zone kleiner! Die Überbevölkerung macht hier die Probleme.
Richtig: GLOBAL gesehen! Es regnet mehr, Extremregen sind haeufiger und richten grosse Schaeden an wie Duerren.

Die Reduktion der Meereisflaeche im Sommer in der Arktis haengt hauptsaechlich von der Oberflaechen-Wasser-Temperatur des Meeres ab aber auch von der Windrichtung und Windstaerke. Die Arktisregion erwaermt sich mit doppelter Geschwindigkeit wie der globale Durchschnit.. Sie ueberschritt bereits 2 Grad Celsius PLUS deutlich. Die Arktis WAR solange es modern Menschen gibt, 300’000 Jahre lang, der Airconditioner der Nordhalbkugel.

Durch diese Sommer-Meereis-Schrumpfung wurde der Jetsream, der den Wind beeinflusst, veraendert. Der Jetstream, der die GrossWETTERlagen der gesamten Nordhalbkugel bedingt, ist durch diese Temperaturaenderungen der Arktis, in den verschiedenen Luftschichten, der Eisoberflaeche und des Meeres ausser Rand und Band geraten, im Wortsinne, die Maeanderungen aendern sich. Das fuehrte zu extremen Kaelte –und Hitzewellen, Extremduerren und Starkregen. Kein Bauer auf der Nordhalbkugel weiss wie das Wetter auf seinem Acker bei der naechsten Aussaaat sein wird. Er weiss nur, dass die Wahrscheinlichkeit fuer Missernten steigt.

Da heute 2 Millionen Quadratkilomter Meeresoberflaeche im Sommer nackt der Sonne ausgesetzt sind, Waerme speichern, statt ins All zurueckstrahlen, kommt diese Unterschreitung der Eisflache einem Schwellenwert, Kippunkt, tipping point gleich. Sie stoesst Prozesse an, positive Rueckkopplung, Teufelskreis, die von selbst abzulaufen beginnen und nicht mehr gestoppt, geschweige den rueckwaerts laeufen koennen. Oder wer schickt schwimmende Spiegel mit einer Oberflaeche von 2 Millionen km2 in die Arktis?
mfG Beat

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Ökofred 02.10.2019, 18:30
16. Willkommen bei den Flachweltlern

Zitat von Wolfgang Mayer
Ich habe in keinster Weise eine Verbindung zwischen "Erderwärmung" und "Brunnen" hergestellt. Fakt ist aber, dass durch intensive Wasserentnahme das Grundwasser sinkt und das Land noch mehr austrocknet. Einen "Nachweis" für den menschengemachte Klimawandel habe ich bisher nicht gesehen. Michael Mann konnte den jedenfalls vor dem Gericht in Kanada nicht erbringen.
Michael Mann wurde vor Gericht nie nach einem Beweis gefragt. Das Gericht hat die Sache eingestellt, da Manns Widersacher schon 80 und schwach bei Gesundheit ist und einige der Vorwürfe desselben einfach "lächerlich" sind (O- Ton Gericht).
Details finden Sie hier:
https://blog.gwup.net/2019/09/06/die-hockeyschlaeger-kurve-vor-gericht-ist-der-klimawandel-in-einem-prozess-widerlegt-worden/
Ich finde es merkwürdig, wie die ganzen Klimaleugner auf dieser Geschichte herumreiten, deren Ausgang klar zugunsten von MAnn war.

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Haarfoen 02.10.2019, 18:31
17.

Zitat von Beat Adler
Wer mehr ueber die Oekosysteme Kenias erfahren will, kann sich bei Frau Maathai, RIP, umsehen. Wangari Maathai, the first African woman to win the Nobel peace prize, died on Sunday night of cancer. She was 71. A towering figure in Kenya, Maathai was renowned as a fearless social activist and an environmental crusader. Her Green Belt Movement, which she founded in 1977, planted tens of millions of trees. mfG Beat
.. auch "Mama Miti" (‚Mutter der Bäume') genannt. Ein großartiges Beispiel für direktes Engagement, so wie wir es jetzt auch in Europa brauchen würden. "Jeder kann einen Baum pflanzen", auch Du und ich.

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litholas 02.10.2019, 19:09
18.

Zitat von Wolfgang Mayer
Der Bericht beweist leider auch nicht den (menschengemachten) Klimawandel, sondern setzt dies als Ursache einfach voraus. ...
Viel schlimmer - der Artikel beweist auch nicht die Existenz von Afrika, sondern setzt sie einfach voraus.

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litholas 02.10.2019, 19:15
19.

Zitat von Haarfoen
.. auch "Mama Miti" (‚Mutter der Bäume') genannt. Ein großartiges Beispiel für direktes Engagement, so wie wir es jetzt auch in Europa brauchen würden. "Jeder kann einen Baum pflanzen", auch Du und ich.
Ein Hauptproblem in grossen Teilen Afrikas ist die katastrophale Überweidung. Wenns auf blanken Boden regnet, dann versickert viel oder fliesst ab, was mit einer deckenden Vegetation wieder verdunstet worden wäre und erneut als Regen zur Verfügung gestanden hätte... immer und immer wieder.

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