Forum: Politik
Klimawandel: Die wahre Diesel-Lüge
DPA

Falsch aufgestellte Messgeräte, frei erfundene Grenzwerte: Je mehr man über den Kampf gegen Dieselabgase liest, desto verrückter wird es. Und jetzt auch noch das: Ausgerechnet die Abkehr vom Diesel fördert die Erderwärmung.

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7eggert 06.12.2018, 18:21
220.

Zitat von christoph_schlobies
er EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher. Ein Arbeitsplatzgrenzwert ist ein Wert für die zeitlich begrenzte Belastung gesunder Arbeitender, während durch NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen rund um die Uhr betroffen sein können." Wer verweilt schon rund um die Uhr draußen an einer Straße mit der Nase dicht über dem Boden?
Wer arbeitet 24/7 in der Glasgießerei, für die dieser Grenzwert relevant ist?

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lautlos 06.12.2018, 18:21
221. Hauptaussage

Zitat von lab61
Man braucht nur die Zusammenfassung oben zu lesen, und weiß, dass wieder nur Unsinn darunter steht. So z.B. wird auch von Herrn Fleischhauer versucht, den Eindruck zu erwecken, die Messstationen stünden generell falsch, was absoluter Unsinn ist. Es gibt einige wenige Stationen in Deutschland, die nach älteren EU-Vorgaben aufgestellt wurden. Die Standorte der allergrößten Mehrheit - nahezu 100% - aller Stationen stehen im Einklang mit der aktuellen EU-Richtlinie zur Luftreinhaltung.
Sie nehmen sich eine Aussage heraus, um den Rest zu diskreditieren. Die Kernaussage, dass unsere Umweltpolitik widersprüchlich ist, wird von Ihrem Beitrag gar nicht berührt. Selbst wenn die Messtationen zu 100% richtig sind, ist die Grundlage der Messungen Unsinn. Das ist doch die Pointe. Ganz lesen hilft also doch......

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Spiegelleserin57 06.12.2018, 18:22
222. und das sagt auch das Umweltbundesamt..

Zitat von dagmar1308
von einer Stunde Holzheizungsbetrieb; allerdings ein asbachuralt Diesel und Normholz ohne Abfallbeimischung. Das ist alles lt. öffentlich. TV wissenschaftlich belegt und jederzeit wiederholt messbar. Krebserkrankungen im Zielkonfliktmit dem Spaß am Kaminofen. Das interessiert auch nicht die DUH. Dazu habe ich diverse e Mails von ihr.
"Jahreswechsel 2016/2017
1860 µg/m³ wurden am 1.1.2017 um 1 Uhr in Leipzig gemessen. Aber auch in München und Nürnberg lagen die Konzentrationen über 1000 µg/m³. Die extrem erhöhten Konzentrationen in den ersten Stunden des neuen Jahres führen an einer Vielzahl von Stationen dazu, dass die Tagesmittelwerte 50 µg/m³ überschreiten. Von den 35 zulässigen Überschreitungstagen ist damit bereits mit dem ersten Tag des neuen Jahres ein Überschreitungstag „verbraucht“. Am 1.1.2017 war dies an 129 der 320 Messstationen der Fall. In Städten, wo auch sonst erhöhte Feinstaubkonzentrationen gemessen werden, führt diese Zusatzbelastung durch Silvesterfeuerwerk oft zu besonders deutlichen Überschreitungen des Tages-mittelwertes von 50 μg/m³. Tagesmittelwerte um 100 µg/m³ sind hier keine Seltenheit. An einer Station in München wurde sogar ein Tagesmittelwert von 564 µg/m³ am 1.1.2017 gemessen. "
Auch die Masse der Gülle auf den Feldern wird die DUH nicht interessieren ...sie hat sich auf VW und den Diesel eingeschossen...das macht gute Schlagzeilen und und damit könnte man neue Sponsoren finden...vielleicht ein Grund !
Ich selbst glaube dieser ganzen Aktion kein Wort denn ich kenne leider zu viele andere Argumente die deutlich eine ganz andere sprechen ...wie die die Verschmutzung die durch die Kreuzfahrtschiffe und die Flugzeuge .,...aber auch da liest man eben nichts von der DUH...daher kommen mir schon große Zweifel bei dieser Organisation auf. Toyota hat seine Unterstützung nun wegen des hohen Drucks gekündigt und eine große Brauerei ebenso ..sie scheinen zu verstehen!

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det42 06.12.2018, 18:24
223. Fleischhauer feed's the AFD Troll's

sämtliche Pseudo-Argumentationsketten schon tausend mal von AFD Seite gehört... nur eines: ihre 100000km im Bezug auf Akkus der Elektroautos ist heftigst umstritten und ist nur dann haltbar, wenn man mieseste fixe Annahmen auf 20 Jahre hinaus macht. Die fixen Annahmen sind, dass weder der Akku mit regenerativer Energie hergestellt wird, noch grüne Energie zur Ladung verwendet wird. Weitere Annahmen sind, dass der der Akku im zweiten Leben nicht als Hausspeicher verwendet wird und dass er einfach weggeschmissen wird, ohne die wertvollen Ressourcen zu recyceln. Wer so argumentiert, der negiert die Zukunft und den Fortschritt und ebenso die im direkten Zusammenhang stehende Energiewende, denn auch diese funktioniert nicht ohne den Weitblick und den Willen, etwas zu verändern... zum Beispiel mit konkreten Maßnahmen zum Wandel vom fossilen zum elektrischen regenerativen Zeitalter in allen Bereichen (Energie, Wärme, Verkehr). Eigentlich sind die techn. "grünen" Voraussetzungen bereits alle vorhanden... es wird höchste Zeit, diese politisch und gesellschaftlich nach vorne zu bringen. Mit der heutigen Politikerkaste belegt mit ewig Gestrigen wie Herrn Fleischhauer erscheint mir das leider nahezu unmöglich und wir verharren technologisch im letzten Jahrtausend... zumindest hierzulande, denn Asien wird uns früher oder später den Weg aufzeigen und uns alleine schon aus wirtschaftlicher Sicht zu einem radikalen Umdenken zwingen. Mit unseren ausgedienten Verbennungsmotoren könnten wir 2030 dann vielleicht noch ein paar dritte Welt Länder versorgen, denen der Klimawandel schnurz ist. Die Weltbühne wäre aber damit passe...

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lautlos 06.12.2018, 18:25
224. Potsdam

Zitat von Dr. Kilad
sollte S. Rahmstorf & Schellnhuber "Der Klimawandel" (Beck München 8.Auflage, 2018, 9,95 €) lesen. Die wirren Gedanken eines deutschen, wohlstandsverwöhnten Dieselfahrers sollte man sich da eher ersparen. Es überrascht mich allerdings, warum SPON Beiträge publiziert, die man sonst bur bei EIKE findet.
Schellnhuber ist ein Aktivist und in seiner extremen Meinung unter Metereologen recht alleine. Damit meine ich nicht, dass es den menschengemachten Klimawandel nicht gibt. Mit seinen Untergangsphantasien hat der Kollege vor allem sein Portemonnaie gefüllt......

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bayerns_bester 06.12.2018, 18:25
225.

Zitat von k70-ingo
Ah, die Bourgeoisie ist schuld, willkommen Klassenkampf. An Empörtheiten wie Ihre mußte ich vorhin denken, als ich beim Halt am Altglascontainer meinen noch kalten Diesel-PKW laufen ließ. Die Überlegung "Na, wieviele asthmakranke Kinder hast du jetzt wieder auf dem Gewissen?" zauberte ein fröhliches Kichern in meine Seele und ließ mich beschwingt weiterfahren.
Gähn, wie langweilig. Sie werfen Glas in den Container? Beim nächstenmal ab damit direkt in den Kita Sandkasten. Dann sind Sie tatsächlich so ein vorbildlicher Proll wie Sie vorgeben zu sein.

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ChristianBrost 06.12.2018, 18:25
226. Naja Fakten...

es ist (vor allem für einen Redakteur) traurig, wenn Schlüsse auf Grundlage falscher Fakten gezogen werden. Immer wieder werden die gleichen falschen Informationen über die angeblich generell schlechte Gesamtbilanz der E-Autos verbreitet. Hier also rechnet sich - natürlich ohne Quellenangabe und Kontext - ein E-Auto generell erst ab 100.000 km.
Sogar der ADAC hat in seiner sicher nicht verbrennerfeindlichen Untersuchung zur Gesamtklimabilanz festgestellt, dass die Gesamtbilanz eines E-Autos in der Kompaktklasse schon nach 57.000 km mit einem Diesel gleichzieht - den schlechteren D-Strommix der Vergangenheit vorausgesetzt. Bei Nutzung von Ökostrom wäre das schon nach 23.000km der Fall.
Wer über das Klima redet, braucht jetzt nicht mit einem SUV-Vergleich zu kommen, diesen Trend gilt es umzukehren. Natürlich rettet man mit einem Mercedes EQC nicht die Umwelt. WIe wäre es für den Anfang mit einem max. PKW-Gewicht von 2t?
Hier noch eine Quellenangabe für meine Daten, auch wenn das ggf. unmodern ist: https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/studie-oekobilanz-pkw-antriebe-2018/

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Spiegelleserin57 06.12.2018, 18:26
227. selbst Lungenfachärzte sagen nun ...

Zitat von fritzberg1
Ich schlage vor Sie machen mal einen Selbstversuch: Nehmen sie 0,00048% Ihres Körpergewichts an Strychnin zu sich. Ihrer Meinung nach ist ja nicht so viel, kann also nicht weiter schaden. Ich fürchte aber, Sie werden dann nie mehr einen Kommentar schreiben können. :-)
dass nur Vorerkrankte Schaden nehmen... also alles sehr relativ.
Man sollte endlich glaubhafte Studien veröffentlichen mit signifikanten Werten und nicht nur irgendwelche Beobachtungen die keine konkreten Beweise liefern.

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donvito1234 06.12.2018, 18:27
228. Warum keine Spiegel Titelstory

Gut das Zumindest einem Redakteur beim Spiegel nach gefühlt 500 Schlagzeilen auf SPON aufgefallen ist dass das Thema umfangreicher ist als immer die gleiche Leier das uns die Autobauer betrogen haben, Aber warum nur ein Komentar? Das Thema beschäftigt das ganze Land seit mehr als einem Jahr, warum durchleuchtet der Spiegel nicht mal den ganzen Sumpf aus DUH, Interessen der Autobauer und des Staats am Verkauf neuer Fahrzeuge um jeden Preis?

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trompetenmann 06.12.2018, 18:27
229. Wozu Grenzwerte?

Ich bin für 0 Emission für KFZ in Innenstädten. Aber wir opfern gerne Gesundheit und Naturschutz für etwas Bequemlichkeit.
Die fossilen Rohstoffe werden so Oder so verbannt werden, die Frage ist nur, in welchem Zeitraum. Und für meine Gesund- und Bequemlichkeit nehme ich das Abschmelzen der Pole in Kauf. Lässt sich eh nicht mehr verhindern.

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