Forum: Politik
Klimawandel: Die wahre Diesel-Lüge
DPA

Falsch aufgestellte Messgeräte, frei erfundene Grenzwerte: Je mehr man über den Kampf gegen Dieselabgase liest, desto verrückter wird es. Und jetzt auch noch das: Ausgerechnet die Abkehr vom Diesel fördert die Erderwärmung.

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favorit601 06.12.2018, 21:34
350. Wir brauchen mehr Diesel!

Kein toller Beitrag. Es reicht nicht, das Vorzeichen umkehrt. Herr Fleischhauer geht nicht in die Tiefe, schafft keine neuen Perspektiven, füllt einfach Papier, Pixel mit einem Minus, wo vorher ein Plus war und einem Plus, wo vorher ein Minus war.

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From7000islands 06.12.2018, 21:35
351.

Zitat von tombalrog
Lieber Herr Fleischhauer, der ökologische Rucksack der Elektromobilität liegt nicht wie von Ihnen behauptet bei 100000km sondern bei 50000km. Das ist schon mal die Hälfte. Sieht man sich das dann noch genauer an, liegt der Grund am Produktionsort China, wo fast alle Antriebsbatterien herkommen. Dort wird für die Herstellung der Batterien zumeist Strom aus veralteten Kohlekraftwerken verwendet. Sollte die Batterieproduktion aber in Europa stattfinden wird der ökologische Rucksack eines Elektroautos auf 25000km sinken mit weiterem großem Einsparpotenzial (regenerative Energien) Das sie sich einen Diesel gekauft haben und nun Männergrippe haben, dafür kann die Faktenlage nun wirklich nichts.
Man sollte endlich aufhören die Elektro Autos als Lösung der Zukunft zu betrachten. Hohe Kosten, koloniale Ausbeutung und Verödung von Rohstoffländern sind die Folge der Elektro Mobilität. Wohl aus Rücksicht auf Russland schweigt man die beste und sauberste Lösung tot: das (Erd-) Gas Auto. Die gibt es in Italien schon seit 4 Jahrzehnten. Und wissen Sie wie man in Italien heizt ? Mit Erdgas !

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ardbeg17 06.12.2018, 21:40
352. @solid matter #336

tolle Argumentation. Im selben Wikipedia-Artikel, aus dem die verheerende Wirkung des NO2 zitieren, steht wenige Zeilen später, bei welchen Konzentrationen diese Wirkungen auftreten: Bei 50 ppm. 1ppm=1900 Mikrogramm/m^3.
Wussten sie das nicht, oder wollen sie die Leser hier vera.....n?

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From7000islands 06.12.2018, 21:40
353.

Zitat von geraldwinkeler
Ich muss mir wirklich überlegen, mein Spiegel Abo zu kündigen. Was Herr Fleischhauer hier verbreitet, ist reinster AfD-Sprech, unwissenschaftlich, unwahr und zynisch menschenverachtend zugleich. Es würde den Rahmen eines Tweeds sprengen, auf alle in seinem Aufsatz enhaltenen Un- und Halbwahrheiten detailliert einzugehen. Div. Dinge werden auf unseriöse Weise verdreht, vermischt und vermascht mit dem offensichtlichen Ziel, jegliche seriöse Umweltpolitik zu diskreditieren. Beispiel CO2 Ausstoß der Autos: Der sinkende Verbrauch der Autos durch Erhöhung der Dieselquote ist eine Mähr. Faktisch emittieren die in Deutschland zugelassenen Diesel-Pkw pro KM etwa gleich viel CO2 wie die Benziner, weil die Dieseltechnik vorrangig dazu eingesetzt wird, den Drang der Käufer zu immer größeren, schwereren und stärkeren Autos zu bemänteln. Kleine und leichte Diesel ("Drei-Liter-Lupo") gibt es praktisch nicht mehr, weil die hohen Kosten des Antriebes incl. der Abgasreinigung in keinem Verhältnis zu der möglichen Energieersparnis stehen. Der Verbrauch der Autos auf 100 KM sinkt dementsprechend trotz der über viele Jahre gestiegenen Dieselquote in der Realität schon lange praktisch nicht mehr. Gegenteilige Zahlen beruhen auf den völlig unrealistischen Normverbräuchen, die über viele Jahre mit allen Tricks und Kniffen nach unten manipuliert wurden. Jetzt gibt es neue, etwas näher an der Realität liegende Vorgaben zur Verbrauchsermittlung und demzufolge auch steigende Normverbräuche, die den Herstellern teilweise ganz recht sind, weil sie die Ausgangsbasis künftiger Minderungsziele sind. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Dieselboom den CO2 Ausstoß der deutschen Autoflotte pro KM nicht gemindert hat und dass die Gesamtemissionen durch die Zunahme des Verkehrs immer weiter steigen. Wer die CO2 Emissionen wirklich senkem will, der darf nicht auf den Diesel, sondern muss auf alternative Antriebe, kleinere Autos und eine Reduktion der Autofahrleistung durch Ausbau des öffentlichen- und des Fahrradverkehrs bzw. einen Mix aus Allem setzen. Auch den von Herrn Fleischhauer behaupteten Zielkonflikt zwischen CO2 Emissionsminderung und NOx (nicht NO2!) -Reduzierung gibt es nicht: Alternative Antriebe von Erdgas bis E-Autos haben kein NOx -Problem. Selbt bei den Dieseln gibt es welche, die auch auf der Straße fast kein NOx mehr emittieren, ohne mehr zu verbrauchen und entsprechend CO2 zu emittieren als die Drecksdiesel nach Euro5. Ich könnte noch ellenlang die Fake-Fakten von Herrn Fleischhauer aufgreifen, aber das würde wirklich den Rahmen sprengen. Lieber Spiegel-Verlag, schmeißt den rechten Propagandisten und Fakenewsverbreiter endlich raus!
Seien Sie doch bitte so nett und vergleichen Sie nicht mit der AFD. Die Tatsache, dass mein Nachbar für die AFD schwärmt, ist doch kein Grund, meine Biersorte zu ändern , nur weil der sie auch trinkt ! Sie werden es nicht glauben, AFD Menschen haben 2 Arme und 2 Beine und tun, machen, sagen manchmal das gleiche wie normale Menschen ...

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Promethium 06.12.2018, 21:44
354.

Zitat von Blenni
Das mit der Effizienz habe ich geschrieben, aber der Unterschied im CO2 Ausstoss beträgt dann eben doch nur ca 5% - bei effizienter Fahrweise vielleicht sogar 10%.
Das ist doch schon mal was! Rechnen Sie das mal auf die Welt um! Das CO2 Problem kann man nicht in Deutschland lösen.

Wie wird es sich wohl global auswirken wenn wir als große Autonation den Dieselantrieb schlecht reden?

Es hängt aber wie schon gesagt am Treibstoff.
Ein mit Pflanzenöl gefahrener Diesel schlägt jedes Elektroauto was den CO2 Ausstoß angeht.

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ardbeg17 06.12.2018, 21:46
355. @7eggert #344

und wer hat nachgewiesen, dass die mit dem NO2 ansteigenden Effekte vom NO2 kommen und nicht vom damit korrelierenden Feinstaub? Herr Resch? Frau Krautzberger? In den von z.B. der WHO oder EPA bewerteten Studien hat es nämlich niemand nachweisen können - den Effekt für pm 2.5 aber schon.

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Antonius Quodt 06.12.2018, 21:49
356. Dieser Beitrag ist dem Spiegel nicht würdig...

Bis auf die Tatsache, dass ein Diesel für Vielfahrer die umweltverträglichere Lösung ist, ein Text mit vielen falschen, aber öffentlich wirksamen Behauptungen. Auch kein Wort vom Betrug der Hersteller, bzw. der ausbleibenden Entschädigung für Millionen von Kunden.
Dies ist vermutlich den Anzeigenkunden geschuldet, die zahlen schließlich gut. Da muss halt auch mal ein Text her der Minderbegabte begeistert, und die ohne die publizierte Anschrift die Adresse der Deutschen Umwelthilfe nicht wissen würden wo man den erlittenen Ärger abladen könnte.

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MarkusHenny 06.12.2018, 21:50
357. Trump Argumente

Offensichtlich ist es beim Spiegel heute schicklich Trump Argumente zu übernehmen. Den Studien von der TU Braunschweig, das so nahe bei Wolfsburg liegt, sind ja kaum wahrhaftig. Zumal es Studien gibt, welche zu anderen Resultaten kommen. Dass es gefakte Studien sind ist schon daran zu erkennen, dass man noch CO2 Emission für die Batterieherstellung hineinrechnet. Für diese Emissionen ist jedoch China als Land zuständig und nicht der einzelne Autofahrer. Für die Stickoxide, welche die Menschen sehr kurzfristig und lokal töten, ist jedoch der Autofahrer persönlich verantwortlich.

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ardbeg17 06.12.2018, 22:00
358.

ein gutes Argument ist natürlich, dass die Dieselmotoren kein CO2 einsparen, weil die Leute ja durch die Motoren zu größeren Autos verführt werden. D.h. im Umkehrschluß ja, dass jetzt, wo der Diesel als böse und pfui! bekannt ist, die Leute nicht nur vermehrt Benziner kaufen, sondern auch die den Motor umgebenden Karossen wieder kleiner werden. Aus Touareg wird Tiguan, aus Passat Golf,aus Golf Polo, aus E- die C-Klasse usw. Dann passen auch die Parkplätze und Parkhäuser wieder besser...
Oder entscheiden die Leute doch nicht so?

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Newspeak 06.12.2018, 22:00
359. ....

Ich frage mich immer, wie meine 93 jährige Tante überlebt hat. Die heizt und kocht seit 70 Jahren mit Holz. Die meisten Leute heute haben keinen blassen Schimmer von Naturwissenschaft und Risikobewertung, AUCH die meisten Journalisten nicht. Da wird lieber irgendetwas zusammenkolportiert, anstatt sich mal hinzusetzen und zu recherchieren.

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