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Klimawandel: Die wahre Diesel-Lüge
DPA

Falsch aufgestellte Messgeräte, frei erfundene Grenzwerte: Je mehr man über den Kampf gegen Dieselabgase liest, desto verrückter wird es. Und jetzt auch noch das: Ausgerechnet die Abkehr vom Diesel fördert die Erderwärmung.

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K.Hexemer 07.12.2018, 14:05
520. Ihre saubere, stichhaltige Erklärung....

Zitat von solid_matter
Das wird hier sauber und stichhaltig erklärt, woher dieser Wert stammt, siehe Abschnitt: Wie kam es zu den derzeitig gültigen Grenzwerten für NO2? https://www.umweltbundesamt.de/themen/stickstoffdioxid-belastung-hintergrund-zu-eu Und um die obligatorische MAK-Argumentation .......
im Wortlauf (Umweltbundesamt)
Zitat:
Für den Langzeit-Richtwert schlussfolgerte die WHO im Jahr 2000, dass eine Festlegung auf der Basis geeigneter Studien nicht möglich sei. D e n n o c h zog sie den Wert von 40 µg/m3 aus einer früheren Abschätzung heran (WHO 1997). Zusätzlich zitierte sie eine Innenraumexpositionsstudie, bei der eine durch Gasöfen verursachte Exposition gegenüber 30 µg NO2/m3 über zwei Wochen bei Kindern zu einer 20-prozentigen Erhöhung der Zahl der Atemwegserkrankungen führte.
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Promethium 07.12.2018, 14:09
521.

Der Straßenverkehr schluckte zuletzt etwa 750 TWh (2016).
Aufgrund der thermischen Verluste bei Verbrennungsmotoren schätze ich, das diese ca. 750 TWh etwa 250 TWh elektrischer Energie entsprechen.

Die Windenergie liefert etwa 100 TWh elektrische Energie pro Jahr. Das heißt, um den Straßenverkehr mit Windkraft zu versorgen brauchen wir zusätzlich mindestens noch einmal das 2,5 fache dessen was wir an Windkraftanlagen bereits haben! Das entspricht etwa 70000 zusätzlichen Windkraftanlagen nur für den Straßenverkehr. Insgesamt kämmen wir dann auf so etwa 100000 Windkraftanlagen. Und da ist noch nicht berücksichtigt das wir auch noch wegen des Kohleausstiegs noch mal eine große Menge zusätzlicher WKAs brauchen. Ich halte das nicht für realistisch.
Und nach einer Flaute kommt der Straßenverkehr dann sowieso zum erliegen
Die Frage lautet also: Wie wollen wir weiter machen?

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chiefseattle 07.12.2018, 14:09
522. Oh jeh

Wieder so ein Fleischhauer Verriss! Wenn Wasser, Sonne und Wind genug Energie liefern (und das tun sie bei weitem!) kann ein Elektrofahrzeug ohne Umweltprobleme fahren. Aber Herr Fleischhauer ist ein Kleingeist, sein dreckiges Dieselauto verkörpert die Freiheit (natürlich ohne Geschwindigkeitsbegrenzung und Hubraumbegrenzung) und der verbrannte Wald im Kamin gehört zum Lebensgefühl eines wahren Kapitalisten.

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zweiblum66 07.12.2018, 14:23
523. Bitte die Referenzstudie...

die den Breakeven für die Elektroautos auf 100.000 KM festlegt. BTW ist das wohl eine Kilometerleistung, die die meisten PKW in deren Lebenszeit überschreiten sollten. Also so oder so sinnvoll. Das Ende des Berichts mit dem fatalistischen "Ich feuere meinen Kamin und sowieso Fahr ich nen Diesel. Weil jeder gerne so denkt ist es eben keine Kleinigkeit.

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det42 07.12.2018, 14:29
524.

Zitat von rennflosse
Bitte zeigen Sie uns die Elektroautos, deren Preis sich in den letzten 3-Jahren halbiert hat. Ist ja schön, wenn man an die Zukunft glaubt. Aber das was Sie von sich geben, ist Unsinn.
ich habe nicht von Elektroautos geschrieben, sondern von den Akkus... die sind in den letzten 3-4 Jahren verdoppelt worden bei gleichem Preis... Beispiele: Nissan Leaf, BMW i3, Renault Zoe und und und...
Damit haben diese Autos heute bereits eine ausreichende Akkugröße für die große Mehrzahl der Anwender. Skaliert man diese Entwicklung nun weiter nicht mehr in Akkugröße, sondern in Preisreduktion, dauert es noch maximal 3-4 Jahre, bis Elektroautos in allen Belangen günstiger sind als Verbrenner...

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tatsache2011 07.12.2018, 14:37
525. Beides geht ...

Zitat von ted.striker
Vielen Dank! Auch wenn manche Fakten vielleicht eher beispielhaft sind, aber sie treffen den Kern von etwas, was mancher nicht wahrhaben will. Mein Diesel braucht bei entsprechender....
Das Elektro-Auto geladen mit eigenen PV-Strom vom Dach erzeugt kein CO2 und kein NO2.

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blinkythebrain 07.12.2018, 14:37
526. Unmut verstehe ich, die Analyse nicht!

Wenig zielführende Berichterstattung. Der Diesel ist wie jedes Fahrzeug das auf fossilen Brennstoffen basiert ein Klimawandelbeschleuniger! CO2 das über Millionen Jahre verstaut wurde wird dadurch in die Atmosphäre gepustet. Das die Batterie nicht Klimaneutral ist liegt vermutlich nur an der aktuellen Energiegewinnungsart! Langfristig muss klimaneutrale Energie gewonnen werden. Daran führt kein Weg vorbei! Jede Entwicklung die dazu beiträgt ist gut für das Klima! Dazu zählt auch der Ausstieg aus dem Dieselmotor. Subventionen in die erneuerbaren Energien haben diese langfristig kostengünstiger gemacht! Die Entwicklung in diesem Bereich ist im Vergleich zum Dieselmotor noch lange nicht abgeschlossen! Nur weil es momentan die bessere Variante ist ist sie nicht die beste Variante für die langfristige Zukunft der Menschheit!

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Promethium 07.12.2018, 14:53
527.

Zitat von blinkythebrain
Wenig zielführende Berichterstattung. Der Diesel ist wie jedes Fahrzeug das auf fossilen Brennstoffen basiert ein Klimawandelbeschleuniger!
Nö, schon der Dieselmotor der auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 Furore machte, lief CO2 neutral mit Pflanzenöl! Vor 118 Jahren!

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ardbeg17 07.12.2018, 15:01
528. @g bei #491

"Ist ja auch logisch: Der Diesel befeuert den Heizölferrari, der sonst für Familie Mustermann kaum zu unterhalten wäre. Der Benziner befeuert dagegen eher den Kleinwagen, der als Zweitwagen in der Familie läuft. Und genau DAS übersehen Hr. F. und seine Claqueure wider die pöhsen Grünen ja geflissentlich."
Für wen argumentieren sie eigentlich? Ihre Argumentation könnte schlüssig sein, wenn die Leute jetzt nicht nur den Diesel durch einen Benziner ersetzen, sondern auch das ganze Auto ein, zwei Nummern kleiner nehmen würden. Tun sie aber nicht. Übrigens ist der Spritspareffekt aktueller Turbobenziner flott dahin, wenn man den Teillastbereich verlässt.

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H.Schulz 07.12.2018, 15:01
529. Danke für diesen Artikel

In den meisten politischen kontroversen Debatten wird heute leider eindimensional argumentiert. Wer Umweltschäden faktisch bewerten will, muss Energiekosten, Materialverbrauch, Abfall, Schadstoffausstoß, Gesundheitsgefährdung auf einen kompletten Produktions-/Lebenszyklus berechnen, also Produktion, Verkauf, Nutzung, Entsorgung mit einbeziehen und dann ggf. noch die regional unterschiedlichen Wirkungen mit beachten.
Es wird schnell ersichtlich, dass Benziner, Diesel, Elektrofahrzeuge und andere Antriebsarten jeweils spezifische Vor- und Nachteile haben. Elektrofahrzeuge haben ihre Stärken bei kleinen Fahrzeugen, im Kurzstreckenbetrieb, sind also ideal für Stadt und Pendler. Große Fahrzeuge auf der Langstrecke hingegen sind mit einem Diesel auf jeden Fall auch für die Umwelt- und Gesundheitsbelastung schonender.
Wer effektiv etwas tun will, muss sich für ein Tempolimit einsetzen. Nein, das will ich eigentlich auch nicht, ich fahre gerne schnell, aber man kann in modernen Fahrzeugen ja selbst leicht überprüfen, wie der Verbrauch ab Optimum 90km/h steigt, besonders drastisch ab 130km/h.
Da ich eine Feinstauballergie habe, ist mir die Belastung durch Holzverbrennung im heimischen Ofen schon lange ein Gräuel. Mein eigener Kamin wird seid Jahren nicht genutzt, aber im Winter merkt man die Belastung auch auf der Straße, ganz im Unterschied zum Straßenverkehr. Rückt erst mal die Gesundheitsbelastung durch Feinstaub ins öffentliche Bewusstsein, drohen demnächst dann Fahrverbote für Benziner?

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