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Klimawandel-Proteste ohne Erwachsene: Auch Eltern müssen auf die Straße
DPA

Während ihre Kinder für mehr Klimaschutz demonstrieren, stehen viele Erwachsene teilnahmslos daneben. Unser Autor, 20 Jahre alt, hat das satt.

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capote 15.03.2019, 16:05
1. Bravo !

Kinder sagen uns, wo es längs geht. Es gab auch schon mal einen Kinderkreuzzug, weil die Erwachsenen sich nicht dazu durchringen konnten, das heilige Land von den Musils zu befreien.

Dieser Klimakreuzzug hat also Tradition. Ansonsten wurde schon zu meiner Schülerzeit gegen den Vietnamkrieg protestiert, organisiert vom Deutschlehrer.....

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taglöhner 15.03.2019, 16:09
2. Vorbeter mit Megaphönchen

"Wir müssen auf die Straße, solange wir noch eine Chance dazu haben" Was soll das denn?

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biesi61 15.03.2019, 16:10
3. Nick Heubeck hat recht!

Unsere Kinder machen es uns vor. Es wird höchste Zeit, dass auch wir Älteren endlich den A... hochkriegen und unseren Politikern in der Klimapolitik ordentlich Dampf machen. Sie haben schon viel zu lange alle möglichen Fortschritte blockiert und den egoistischen Willen der lautesten Lobbyisten vollstreckt!

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weltverbesserer75 15.03.2019, 16:11
4.

Die älteren Menschen haben der jungen Generation die Klimakatastrophe hinterlassen. Dennoch, und da gebe ich dem Autor recht, muss sie, als größte Wählergruppe, eingebunden werden. Jedoch keinesfalls an der Spitze der Protestbewegung. Wir junge Leute dürfen nicht zulassen, dass Ältere das Problem wieder verschleppen. Teilnehmen dürfen sie gerne. Entscheiden sollen sie aber nicht mehr. Sie hatten ihre Chance. Nun liegt es an uns jungen Leuten, die nötigen Änderungen herbeizuführen.

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Teutonengriller 15.03.2019, 16:14
5. Student 20 Jahre

der, Politik und Kommunikation studiert und sich nach dem Abitur, also wohl vor 1 Jahr anfing sich für Umweltschutz tu interessieren?? Ehrlich jetzt? So ein Vogel stellt dich hin und will mir erzählen, daß ich ihn und seine Generation (eines meiner Kinder ist genauso alt)um seine Zukunft betrüge??? So eine angepasste Wurst.Da könnte man echt ausflippen

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louisa_mumm 15.03.2019, 16:18
6. Sehr richtig

Unsere Nachbarin hat ihrer Tochter Strafen angedroht, wenn Sie zur Demo geht, bezeichnet Greta Thunberg als “behindert” und nicht Herr ihrer Sinne. Schade...
Dabei ist es doch gerade wichtig, wenn junge Leute beweisen, dass sie nicht von Handy und Videospielen in Schach gehalten, vor sich hin vegetieren, sondern sich für Natur und Umwelt einsetzen. Das hätte die Politikerriege zwar gerne - möglichst wenig Gegenwind. Die Zeiten scheinen sich aber zu ändern.
Fehlen tatsächlich noch die Erwachsenen, die Verantwortung für die Zukunft ihrer Sprösslinge übernehmen und ebenfalls demonstrieren - angespornt durch das Elan, den Mut und die Entschlossenheit der Jüngeren. Haben wir gerade das nicht immer vermisst? Dass die Jugend Stellung bezieht und sich engagiert?
Also ich war heute dabei und gehe sicherlich die nächsten Male wieder mit! Dafür habe ich gerne für mein Kind schulfrei beantragt. Unterstützt wurden wir von sämtlichen Lehrern. Gute Zeichen!

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buergerrechte36 15.03.2019, 16:20
7. Wenn die vielen Jugendlichen

demonstrieren, ist das ihr gutes Recht. Aber deswegen die Schule schwänzen? Ginge auch am Wochenende.
Zudem sollten Lehrer und Eltern den Jugendlichen aber auch nahelegen, das wenn sie ihre Vorstellungen von der Zukunft unseres Landes durchsetzen wollen, es ihnen nicht besser geht wie ihren Eltern, sondern sie ihren
Lebensstandard erheblich einschränken müssen.

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spot78 15.03.2019, 16:22
8. Sollen sie doch gegen den Klimawandel demonstrieren...

erstens wen juckts und zweitens passieren wird er trotzdem. Aber wenn den Jugendlichen ihre Umwelt so wichtig ist dann sollten sie konsequenter weise auch auf Handys ("Blutmetalle"), Strom (aus Atom und Kohle oh Gott!), Heizung (Öl oder Gas!) verzichten und einfach in eine Höhle ziehen und Ihr Fleisch wieder roh verzehren.

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jjcamera 15.03.2019, 16:24
9. Komfort-Protest

Wenn die Schüler uns vorleben, dass sie auf Konsumartikel, ständig neue Klamotten, Urlaub im Ausland, Mobilität und alle zwei Jahre ein neues Handy verzichten, um das Klima zu retten, wird ihr Anliegen glaubhaft. Auf die Schule am Freitag verzichten, ist eher komfortabel.
Dass Politiker es nicht geschafft haben, in 50 Jahren Klimakonferenzen das Klima zu verändern, ist nichts Neues. Auf Abschlusserklärungen und Communiqués reagiert das Klima überhaupt nicht.

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