Forum: Politik
Klimawandel-Proteste ohne Erwachsene: Auch Eltern müssen auf die Straße
DPA

Während ihre Kinder für mehr Klimaschutz demonstrieren, stehen viele Erwachsene teilnahmslos daneben. Unser Autor, 20 Jahre alt, hat das satt.

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three-horses 15.03.2019, 17:58
110. Immerhin sind die Eltern auf der Seite der Kinder.

Zitat von kleinerputz
Liebe Schüler&Jungen lernt anzupacken und euren Konsum anzupassen. . Mit ausreichend Strom aus anderen Quellen vereinfacht sich die Diskussion. Demos allein bewirken nicht, es sind schon die Entscheidungen für Windkraft, solar. Aber bitte auch hier nicht nur woanders - ohne Strom nix los ?? Schilder hochhalten wird euch nicht helfen.
So auch die Stimme aus Berlin. Und seitdem Greta Thunberg eine
Anwärtin auf das Friedensnobelpreis ist, sind die Kinder allesamt unten durch. Die letzte Schanze geht der Grande Dame durch die Lappen. Altmaier Peter, der Lindner Christian, alle wissen es besser. Nur nicht wie.

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theanalyzer 15.03.2019, 17:58
111.

Die Nebelkerze Klimawandel ist wohl nicht mehr zu stoppen. Daß die Weltbevölkerung explodiert, und daß wachsender Konsum in den Entwicklungsländern die Erde kaputt macht, das zu erwähnen ist ja politisch unkorrekt. Die netten Demos ändern da gar nichts. Macht euch nen Kopf, wie in Afrika nicht immer neue Menschen dazukommen, warum man Wasser nicht mit Sonnenenergie warm macht, usw. Es gäbe so viele Baustellen für KLUGE junge Menschen, aber das Schuleschwänzen, das sollten Ihr Euch verkneifen!

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bernie_witzbold 15.03.2019, 17:58
112. Werte Dame...

Zitat von Dramaturgen-Frau
- Denn damals schon waren die Erkenntnisse z.B. des Club of Rome bekannt, der vor den "Grenzen des Wachstums" und der drohenden Überbevölkerung mit allen seinen Folgen, von Klimakatastrophe bis Plastikflut und Tiersterben, gewarnt hat. Leider dachten sich genau diese Eltern, die im Artikel jetzt angesprochen werden, dass es besser sei, sein Schärflein zur Überbevölkerung und Ressourcenverschwendung im eigenen Land aktiv beizutragen, indem sie sich vermehren (höchst "kurios" ist ja auch, dass sich besonders die besserverdienenden Grünen-Wähler in unserem Land fröhlich weitervermehren, als gäbe es kein Morgen!). Jetzt also jammert die eigene Brut auf Schulschwänzerdemos, die es gar nicht hätte geben dürfen, hätten die hier angesprochenen Eltern ihre Verpflichtung damals ernstgenommen. Aber so ist das: die Anderen sollens richten, gelt?! Wie soll man diese "Haltung", dieses Phänomen nennen? - Es ist eigentlich nur noch in psychopathologischen Begrifflichkeiten benennbar.
... dies ist doch gar kein "Tatort", wie haben Sie sich denn hierher verirrt? Aber bloß weil Sie keine Kinder mögen, haben Sie noch lange nicht recht. Die Grünen haben ab der späten Siebziger getan, was in ihrer Macht stand und immer wieder auf die kommenden Katastrophen hingewiesen. Und von "fröhlich weitervermehrten" bei einer Geburtenrate von 1,5 kann ja wohl auch keine Rede sein...

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Sysyphos unkaputtbar 15.03.2019, 17:58
113. Sehr beschränktes Weltbild !

Zitat von Dramaturgen-Frau
Die Eltern hätten vor 30,40 Jahren auf die Straße gemusst - Denn damals schon waren die Erkenntnisse z.B. des Club of Rome bekannt, der vor den "Grenzen des Wachstums" und der drohenden Überbevölkerung mit allen seinen Folgen, von Klimakatastrophe bis Plastikflut und Tiersterben, gewarnt hat. Leider dachten sich genau diese Eltern, die im Artikel jetzt angesprochen werden, dass es besser sei, sein Schärflein zur Überbevölkerung und Ressourcenverschwendung im eigenen Land aktiv beizutragen, indem sie sich vermehren (höchst "kurios" ist ja auch, dass sich besonders die besserverdienenden Grünen-Wähler in unserem Land fröhlich weitervermehren, als gäbe es kein Morgen!). Jetzt also jammert die eigene Brut auf Schulschwänzerdemos, die es gar nicht hätte geben dürfen, hätten die hier angesprochenen Eltern ihre Verpflichtung damals ernstgenommen. Aber so ist das: die Anderen sollens richten, gelt?! Wie soll man diese "Haltung", dieses Phänomen nennen? - Es ist eigentlich nur noch in psychopathologischen Begrifflichkeiten benennbar.
Vor 51 Jahren hatten wir was wohl ? 1968 ! Da waren 100.000 auf der Straße, aber nicht zusammen in Deutschland, sondern in einer Großstadt. Es ging gegen Kapitalismus, Imperialismus, Ausbeutung und für eine bessere Welt. Die ganzen jetzigen Klima-Demos sind doch lachhaft, da unklar ist, wie sie in konkrete Maßnahmen einmünden werden. In einem kapitalistischen System braucht es Geld für den Umweltschutz und das muss erwirtschaftet werden. Sieht man ja an den explodierenden Immobilien- und Mietpreisen für klimaschutz-gerechte Wohnungen. Wie die Probleme in Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika gelöst werden sollen, übersteigt den Horizont unserer Kleinkinder. Die haben doch keine Ahnung von der Welt vor 30,40 Jahren.

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taglöhner 15.03.2019, 17:59
114. Global 2000

Zitat von Dramaturgen-Frau
- Denn damals schon waren die Erkenntnisse z.B. des Club of Rome bekannt, der vor den "Grenzen des Wachstums" und der drohenden Überbevölkerung mit allen seinen Folgen, von Klimakatastrophe bis Plastikflut und Tiersterben, gewarnt hat. Leider dachten sich genau diese Eltern, die im Artikel jetzt angesprochen werden, dass es besser sei, sein Schärflein zur Überbevölkerung und Ressourcenverschwendung im eigenen Land aktiv beizutragen, indem sie sich vermehren (höchst "kurios" ist ja auch, dass sich besonders die besserverdienenden Grünen-Wähler in unserem Land fröhlich weitervermehren, als gäbe es kein Morgen!). Jetzt also jammert die eigene Brut auf Schulschwänzerdemos, die es gar nicht hätte geben dürfen, hätten die hier angesprochenen Eltern ihre Verpflichtung damals ernstgenommen. Aber so ist das: die Anderen sollens richten, gelt?! Wie soll man diese "Haltung", dieses Phänomen nennen? - Es ist eigentlich nur noch in psychopathologischen Begrifflichkeiten benennbar.
So etwas kann man nur schreiben, wenn man nicht weiß und mitbekommen hat, wie es zu Zeiten des Club of Rome aussah und wie und warum es heute so aussieht, wie es aussieht und nicht, wie der Club of Rome es malte.
Und was aus ihm geworden ist und warum.

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L_P 15.03.2019, 18:03
115. Thema verfehlt

Was die körperliche und geistige Unversehrtgheit junger Menschen von heute massiv gefährdet, ist der asoziale Internationalismus in all seinen Ausprägungen (unkontrollierte Mirgration schwerkrimineller inklusive Finanzterroristen, räumliche Trennung von Produktion und Einkommen, Trennung von Entscheidung und Verantwortung...).

Die Klimahysterie wirkt wie ein orchestriertes Spektakel, teils Ablenkung von den volks- und damit jugendfeindlichen Verfehlungen etablierter Politik und Wirtschaft, teils Ventil für Menschen, die spüren, dass fast alles falsch läuft, aber nicht wissen, was.

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tyll.spiegel 15.03.2019, 18:03
116. Beiträge wie dieser...

Zitat von mistermister
Bewundernswert wie sich die Kinder für den Klimaschutz einsetzen. Allerdings merken sie nicht, wie sie Teil einer perfekt organisierten Propaganda und Marketingmaschinerie instrumentalisiert werden. ...
... lassen mich immer etwas ratlos zurück: Da wird den Klimaschützern irgendein diffuses finanzielles Interesse unterstellt - und gleichzeitig werden die sehr konkreten und massiven Finanzinteressen der Gegenseite ignoriert. Warum haben die gigantischen Unternehmen der Energie-, Automobil-, Bergbau-, Chemie- etc. -Branche die organisierten Klimawandelleugner wohl mit Milliarden $ unterstützt und machen es immer noch (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Leugnung_der_menschengemachten_globalen_Erwärmung) ? Eben...!

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Darwins Affe 15.03.2019, 18:04
117. Am deutschen Wesen ...

1) Deutschland schützt das Klima doch schon maximal, indem ihr euch vom Status eines Industrielandes zunehmend verabschiedet.
2) Deutschland wird durch die grünen Ideen als Wirtschaftsstandort immer unattraktiver: Technologie- und Industriefeindlichkeit, verkommene Infrastruktur, hohe Strompreise und eine gewaschene Bildungskatastrophe.
3) Nicht umsonst verlassen 120.000 junge Menschen jährlich das Land – gerade die besser ausgebildeten (Studenten der Politologie werden`s allerdings im Ausland nicht unbedingt leicht haben).
4) Nebenbei: Irgendwann übernimmt wohl KI mit intelligenten Robotern die Macht über den Planeten. Dann hätte sich das ganze wehleidige Gejammer von selbst erledigt.

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dweik01 15.03.2019, 18:06
118. Das Problem...

.. Vorab, ich glaube nicht, daß auch nur ein Vernunftsbegabter dafür wäre, die Umwelt zu zerstören. Selbst stur Konservative können einem Umwelt- oder Klimaschutz etwas abgewinnen. Keiner will eine zerstörte Umwelt und nur Ignoranten wollen eine solche den Kindern hinterlassen. Aber dann hört die Gemeinsamkeit schon auf.
Schülerdemos kann man auch Freitag nachmittags um 16:00 - 18:00 Uhr oder Samstags vormittags auf der Königstr machen, um Gehör zu finden. Bei den meisten geht's nur ums Schule schwänzen. Kann ich selbst bezeugen.
Besser wäre die eifrigen, vor allem aber die Herdentreiber, dahinter, würden selbst nicht nur Politik und Kommunikation lernen, sondern einfach mal nachforschen wieviel CO2 eigentlich in der Luft ist. Und um wieviel CO2 die Konzentration runter ginge wenn wir alles technische Verbieten und zurück in Stohhütten ziehen würden. Spätestens dann würden einige erkennen, daß sie vielleicht am falschen Hebel agieren und nur eine neue Sau durchs Dorf treiben. Wenn die Schüler nicht nur dem Unterricht fernbleiben wollten, dann könnte der eine oder andere sogar mal nachfragen, wie eigentlich der Treibhauseffekt entsteht?! Und was dafür ursächlich sein kann?!
Ich will den Wissenseifer nicht bremsen, aber soviel sei verraten, in der Erdgeschichte gab es Zeiten mit der 15fachen CO2 Konzentration, und just genau da gabs eine Eiszeit. Das meiste CO2 kommt von uns Menschen selbst und der Landwirtschaft. Also alle biologischen Prozesse. Auch sei verraten, daß CO2 ein Gas ist, welches ex definitione jedwede Strahlung wenn überhaupt gleichmäßig NACH ALLEN RICHTUNGEN reflektiert. Bedeutet gemäß Logik auch, daß dadurch in gleichem Maße Sonnenstrahlung zurück ins All reflektiert wird, wie Wärmestrahlung zurück auf die Erde. Energetisch ist der Effekt = NULL. Das ist wissenschaftlich.
Aber in aktionistischer Euphorie gehen solche Sachargumente und Logik unter, die man in der gleiche Zeit in der Schule lernen könnte.
Dass es Erderwärmung gibt ist unbestritten. Dass man etwas tun sollte auch, weil die Veränderungen nicht zuträglich sind. Aber die Frage nach den richtigen Maßnahmen ist leider auch von der Wissenschaft nicht hinreichend geklärt. Die CO2 Reduzierung wird es nicht leisten!
Dass wir die Bildung unserer Jugend nicht durchsetzen, ist das größte Versäumnis der Elterngeneration, zu der ich auch gehöre, aber nicht, daß wir nicht jeder Demo gehen und jedem Schreihals hinterherrennen.

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Wolfgang Henkelmann 15.03.2019, 18:07
119. Pure Heuchelei!

Mit den SchülerInnen mit zu demonstrieren, würde für uns Erwachsene, die wir im Überfluss leben und normalerweise die Größe unseres ökologischen Fußabdrucks außer Acht lassen, pure Heuchelei sein.
Wir müssten erst unseren Überfluss gewaltig einschränken, dann hätten wir das Recht, dort mitzugehen. Aber dies mögen wir dann doch nicht, weil es unbequem wäre.

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