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Koalition gegen "Islamischer Staat": Das türkische Dilemma
AFP

Die USA versuchen, eine Zehner-Koalition zu formen gegen die Terrormilizen des "Islamischen Staates". Einer der wichtigsten Partner soll die Türkei werden - doch der Nato-Staat zögert. Er steckt wegen seiner verfehlten Außenpolitik in der Klemme.

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sinan- 10.09.2014, 10:42
60. Das kann

Zitat von spon-facebook-10000184438
...wenn man der Türkei mit Ausschluss aus der Nato droht, wird sie sehen, dass man auf den Westen angewiesener ist als umgekehrt. Wenn nicht, dann halt raus aus der Nato. Die Türkei braucht kein Mensch!
ich nur lachen. Zu deiner Info, die Türkei war vor Deutschland bei der Nato. Und solcher Aussagen zeigen deine Unwissenheit über alles, hauptsach du bist gegen die Türkei. Nur das spiegelst du hier wieder.

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chamees 10.09.2014, 10:46
61. Ziel ist die Türkei

Die Türkei war nie ein strategisches Partner der Westländer. Vielmehr wurde mit der Türkei eine Umgarnpolitik betrieben, damit sie nicht aus dem Ruder läuft.
Die Türkei war und bleibt eine regionale Macht, die nicht zu unterschätzen ist.
Die Unterstützung der Kurden im Irak dient nicht dazu, der IS Stand zu halten, das ist nur das kurzfristige Ziel.
Vielmehr baut man die Kurden militärisch auf, damit die Türkei später leichter zerlegt werden kann oder zumindest in inneren Konflikten sich verliert, wie jetzt in etlichen arabischen Ländern, dank der westlichen und USA-Politik.
Die ethnische Selektierpolitik des Westens ist ein über Jahrhunderte erprobtes Vernichtungsmittel, das immer wieder auf vermeintliche Staaten angewendet werden, die sich nicht freiwillig unterordnen lassen.

Ich will aber die Länder im Nahen Osten nicht in Schutz nehmen, denn sie sind nicht in der Lage die Intrigen der Außenwelt Stand zu halten.

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Chiefli1 10.09.2014, 11:03
62. Autor

Weiss der Autor eigentlich was er schreibt? Ist es Unvermögen oder doch einfach pure Absicht?
Stimmt IS ist nicht auf der Liste der Terrororganisationen in der Türkei, dafür die ISID ( das D steht für 'Devleti' und heisst übersetzt Staat)
sollte eigentlich für einen, der alle paar Wochen einen Bericht publiziert machbarsein...

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expressionist 10.09.2014, 11:04
63. Hintergrund?

Die Türkei nimmt jetzt schon Millionen von Kriegsflüchtlingen auf während in Europäischen Ländern über 10.000 oder 20.000 gestritten wird. Das ist logistisch mehr als genug. Die Flüchtlinge auf der Türkischen Seite sind absolut sicher, das ist das wichtigste und das soll auch so bleiben.

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torrente007 10.09.2014, 11:06
64.

Erdogan ist ein Machtmensch. Freunde kennt er nicht, für ihn sind diese Personen nur Mittel zum Zweck. Ob Gülen oder Assad oder die Isis. Die Isis hat ihr Rückzugsgebiet in der Türkei. Ob Lebensmittel oder Waffen kommen aus oder über die Türkei...und das ist kein Geheimnis. Die Kämpfer erholen sich in der Türkei von Kämpfen und werden ganz offen in türkischen Krankenhäusern gepflegt. Bei den Waffentransporten ist scheinbar auch der türkischen Geheimdienst verwickelt, Einwohner in der Südosttürkei melden das zuerst der Strom ausfällt, dann wird das Mobilfunknetz gestört und dann rollen die LKWs durch. Wenn der Konvoi durch ist kommt auch wieder der Strom und das Netz wieder.
Herr Erdogan hat in Ägypten und Syrien auf falsche Pferd gesetzt so wie es aussieht wird nichts aus dem Recepischen Reich.
Bleibt zu hoffen das der Türkei daraus kein Nachteil entsteht, wäre schade um dieses schöne Land

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ratzmatz 10.09.2014, 11:06
65.

Zitat von chamees
Die Türkei war nie ein strategisches Partner der Westländer. Vielmehr wurde mit der Türkei eine Umgarnpolitik betrieben, damit sie nicht aus dem Ruder läuft. Die Türkei war und bleibt eine regionale Macht, die nicht zu unterschätzen ist. Die.....
Halten Sie uns Türken für so dumm dass wir nicht genau wissen was gespielt wird?
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.
Diejenigen die glauben dass wir Türken reif sind um zerlegt zu werde,werden in sich noch wundern.

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phaenologos 10.09.2014, 11:25
66. Diskussionswürdig

Zitat von n.a.i.s
Ich denke, Sie vermischen hier etwas. Zunächst: Das Verhalten des Westens der letzten Jahre gegenüber Russland als arrogant zu bezeichnen ist m. E. richtig. Die militätrische Reaktion Russlands ist aber genauso arrogant und gleichzeit hilflos. Denn Russland ist heute offensichtlich nicht in der Lage, für seine Anrainerstaaten strategisch .....
Ich habe mit meinem Beitrag auf die Einlassung eines Mitforisten reagiert, den ich für weitgehend irrational hielt.
Diskussionswürdig finde ich in der Tat Ihren Beitrag, erlauben Sie mir allerdings einige Anmerkungen:
1. dürfte klar sein, dass der Westen eine wirklich kriegerische Auseinandersetzung mit Russland wohl vermeiden dürfte. Allerdings besteht zwischen Frieden und Krieg, wie Sie selbst anklingen lassen, eine Grauzone, in der es auch auf die Vielzahl der Verbündeten und deren strategische Position auf der Landkarte ankommen kann. Und da ist die Türkei durchaus nützlich.
2. ist die Unterstützung der Türkei für den IS zunächst nur eine Vermutung, nicht vergessen sollte allerdings werden, dass diese und ähnliche Gruppen in Syrien von den NATO-Staaten in den letzten Jahren sehr aktiv unterstützt wurden. England und Frankreich haben sogar das Waffen-Embargo gegen Syrien aufgekündigt um besser liefern zu können. Die Kritik an der Türkei ist also wohlfeil.
3. ist die Bedeutung der Türkei geostrategisch für Europa eine durchaus bedeutende und sollte nicht von aktuellen Regierungen abhängig gemacht werden. Klüger wäre es allemal gewesen, hätte man die Türkei besser in Europa eingebunden, statt sie regelmäßig zu brüskieren. Noch orientiert sich die Türkei zu den anderen sunnitischen Staaten, aber auch Russland ist nicht fern. OB wir das wirklich wollen?

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tinosaurus 10.09.2014, 12:45
67. Sollte

die Türkei sich weigern, mit den anderen Staaten ihre unverzichtbare Rolle wahrzunehmen, dann könnte man überlegen, ob man auf die Türkei nicht besser verzichten sollte. Ausschluss aus der Nato wäre dann auch konsequent.

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anamarie 10.09.2014, 13:07
68. ihre meinnung teile ich

Zitat von DeutschlandZiehtRunter
Es ist gar kein Problem, wenn man sich einfach raushält. Der Westen sollte die radikalen Muslime in Europa und USA bekämpfen und in Arabien die Muslime machen lassen. Wenn Muslime sich gegenseitig .....
und denke noch dass alle amerikanische aktionen in amerika, europäische in europa stattfinden sollen. rest soll ein gut geregelter markt regulieren.

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uezegei 10.09.2014, 13:39
69.

Zitat von Whitejack
Unwahrscheinlich. Die "westliche Wertegemeinschaft" hat solche Angst vor separationistischen Bestrebungen in ihren eigenen Ländern, dass sie auf keinen Fall einen Präzedenzfall schaffen wollen. Deswegen MUSS die territoriale Integrität noch des desaströsesten Staates mit aller Gewalt bewahrt werden. Ein Kurdenstaat kommt da nicht in Frage.
So groß kann die Angst der "westlichen Wertegemeinschaft", was auch immer das sein soll, wohl dann doch nicht sein, immerhin stimmt beispielsweise bald ein nicht ganz so unbedeutender Teil davon darüber ab, ob sie in einem gewissen Inselreich verbleiben möchten.

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