Forum: Politik
Koalition und Flüchtlingskrise: Seehofer warnt vor Millionen weiterer Zuwanderer
DPA

CSU-Chef Seehofer sieht die Große Koalition wegen des Streits in der Flüchtlingskrise in einer "ernsten Lage". Deutschland werde ein anderes Land, wenn noch mehr Zuwanderer als 2015 kämen. Die Bevölkerung wolle das nicht.

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zeisig 21.01.2016, 13:39
1. Sprachrohr Seehofer.

Seehofer bringt zum Ausdruck, was viele Bürger denken. Da diese schweigende Mehrheit nicht gehört wird, bzw. keine Möglichkeit hat sich zu artikulieren außer in irgendeinem Forum, freue ich mich immer sehr, wenn auch mal ein seriöser Politiker aus einer etablierten Partei sagt, was ich denke. Leider kann ich die CSU als Nichtbayer nicht wählen, aber dann bekommt eben die AfD das Kreuzchen, solange die CDU in Sachen Flüchtlingspolitik nicht auf CSU-Kurs einschwenkt

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Callimero 21.01.2016, 13:39
2. Und wieso...

...gelingt es nicht Merkel, wenn schon nicht politisch durch ein konstruktives Mißtrauensvotum, wenigsten juristisch aufzuhalten? Sie bricht erwiesenermaßen das Grundgesetz, wo sind die Juristen, die hier gegen sie ermitteln? Man könnte meinen, wir leben in einer absolutistischen Monarchie mit Merkel als Queen: "L'etat c'est moi!"

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eryx 21.01.2016, 13:41
3.

Einfach nur Bravo! Anstatt seinen Job zu machen und sinnvolle Lösungsvorschläge zur unterbreiten, die Frage offensiv anzugehen, fällt diesem Herrn nur ein, weiter Ängste zu schüren. Das ist natürlich eine prima Maßnahme, um den tumben Tönen aus beispielsweise der AfD entgegenzuwirken. Der ganze CSU-Verein ist schlicht und ergreifend nur noch zum Kotzen.

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Zappa_forever 21.01.2016, 13:42
4. Man muss...

...die CSU und Seehofer nicht mögen, aber wo er Recht hat hat er Recht. Die Bevölkerung will das nicht.

Ich will eigentlich nicht AfD wählen, angesichts der momentanen Situation bleibt aber gar nichts anderes übrig, da die etablierten sonst weiterhin nix kapieren.Die (SPD, CDU, Grüne) brauchen eine Ohrfeige, die sie noch in fünf Jahren und darüber hinaus spüren...

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Spd mit vs gg Afd 21.01.2016, 13:44
5. gut nun

Herr Seehofer,bitte bitte,Sie brauchen nicht mehr nur warnen,jedes Kind hat mittlerweile begriffen, Sie reden reden reden und reden,was passiert ? Nichts,absolut nichts,anstatt mal zu handeln,aber dafür haben Sie keine Courage, wie übrigens alle bei CDU, CSU,SPD u.s.w. Das Vertrauen ist im eigenen Volk dahin,Ihre neuen Wähler sollten Sie sich künftig aus den Flüchtlingslagern holen.

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zeitungleser72 21.01.2016, 13:45
6. Starrsinn regiert

Zugegeben, es ist nicht leicht in der gegenwärtigen und zu erwartenden Situation das Richtige zu tun. Allerdings bezweifle ich rigoros, dass der unbeirrbar Kuschelkurs der Regierung das Rechte ist. Es ist eine Ausnahmesituation und so muss sie auch behandelt werden. Gegen eingereist Verbrecher muss robust vorgegangen werden. Sonst nehmen die und in kürzerer Zeit das Heft aus der Hand.
Schluss mit dem Geplänkel... unseren Kindern zuliebe.

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PeterPaulPius 21.01.2016, 13:45
7. Genfer Konvention

Die Genfer Konvention und die gemeinsame Asyl-und Flüchtlingspolitik haben den grundlegenden Mangel, dass dort eine mögliche Überforderung einzelner Länder nicht thematisiert ist.

Hier sollte schnellstmöglich eine diplomatische Initiative gestartet werden. Denn insgesamt muss man sagen, dass sowohl die EU als aber auch insbesondere die UN sich einen sehr schlanken Fuß machen.

Offenbar konnte sich seinerzeit bei den jeweiligen Formulierungen des Asylrechts kein Mensch vorstellen, dass irgendwann einmal Millionen Menschen zu Fuß ein paar tausend Kilometer flüchten. Da besteht aus logischen und logistischen Gründen Nachholbedarf.

Die 1,5 % in Österreich erscheinen mir irgendwo logisch und fundiert. So etwas brächte auch uns in eine Situation, wo die Behörden in aller Ruhe diejenigen abschieben könnten, die sich unberechtigt im Schengenraum aufhalten. Vielleicht reduzieren sich die bekannten Zahlen um die 1 Million noch erheblich nach unten, wenn die zahlreichen unberechtigten Einwanderer mit mehrfachen Identitäten Platz für echte Flüchtlinge schaffen können

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TomDietl 21.01.2016, 13:46
8. Vertrauensbruch

Wir steuern auf mehrere Katastrophen gleichzeitig zu.
Die größte ist der unglaubliche Vertrauensbruch durch die sogenannten Eliten.

Diese glauben, ohne Mandat durch das Volk, allein aufgrund ihrer angeblichen intellektuellen und moralischen Überlegenheit, ab jetzt und für immer unser Land Richtung Arabien und 3. Welt öffnen zu können.

Scheinbar steht über dem demokratischen Willen noch irgendein moralisches Gesetz das das erzwingt.
Müller, Kiesewetter, Bouffier und natürlich Merkel reden schon wie grüne Multikulti-Ideologen, und behaupten dass unsere vielfältige historische Schuld, und die Abstimmung mit den Füßen seitens der Immigranten , keine Alternative zur Kapitulation lässt.
Und das wir, also die unterhalb ihrer Eliteregion, eben neu zusammengesetzt werden (Bouffier).

Wenn das so weiter geht halte ich es nicht für ausgeschlossen dass es Bürgerkrieg gibt.

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advisorij 21.01.2016, 13:47
9. Danke an Österreich

Ich habe mich heute über alle email-Adressen, die ich finde konnte, bei der Österreichischen Regierung bedankt. Deutschland bekommt die Wende in der flüchtlingspolitik alleine nicht hin.

"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann,
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen im meinem Namen und im Namen vieler, vieler Deutscher auf das herzlichste für die Wende in der Flüchtlingspolitik hinsichtlich der Festlegung einer Obergrenze danken.
Dies ist ein mutiges und zugleich entscheidendes Signal der Vernunft, nicht nur für Österreich, sondern für den Erhalt und den Zusammenhalt von ganz Europa!

Ich hätte mir gewünscht, dass die Deutsche Bundesregierung sich frühzeitiger zu einer pragmatisch-orientierten Politik durchgerungen hätte, um gemeinsam mit allen EU-Ländern einen wirksamen Schutz unser Aussengrenzen, unser Binnengrenzen - soweit erforderlich - und unserer inneren Sicherheit zu gewährleisten.

Leider hat - obwohl dies in Europa eigentlich nie wieder geschehen sollte - die ideologische Desorientierung einer einzelnen Person - in concreto von Dr. Angela Merkel - Europa in eine existenzbedrohende Lage geführt.

Ihr Schritt könnte der entscheidende Wendepunkt sein, um für Europa und seine Bürger wieder alles zum Besseren zu wenden.

Nochmals Vielen Dank für Ihren besonnenen und mutigen Schritt"

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