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Koalitions-Hick-Hack: Wie die Linke Rot-Rot-Grün verhindert
DPA

Die Linke trommelt unablässig für eine rot-rot-grüne Regierung, doch manche ihrer eigenen Positionen machen das Bündnis unmöglich. Welche Themen verhindern eine linke Mehrheit - und wo könnte sich die Linkspartei bewegen?

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zeitmax 01.10.2013, 12:21
1. Man könnte einiges ausklammern,

Zitat von sysop
Die Linke trommelt unablässig für eine rot-rot-grüne Regierung, doch manche ihrer eigenen Positionen machen das Bündnis unmöglich. Welche Themen verhindern eine linke Mehrheit - und wo könnte sich die Linkspartei bewegen?
Man könnte einiges aufschieben, ausklammern oder neu untersuchen.
Auch eine zeitbegrenzte Variante mit anschließender Beurteilung ist denkbar. Nur Mut!

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chickenkiller 01.10.2013, 12:23
2. Gut so!

Warum sollte sich die Linke bewegen? In ein paar Aspekten hat sie es ja getan und das Unüberbrückbare bezeichne ich mal als "Rückgrat".
Machen die Ossis und die Sekten-Wessis doch ganz richtig! Wenn die SPD in die GroKo geht, kann die Linke nur gewinnen (ohne sich großartig zu verbiegen)!
Und ganz ehrlich: wer will die Linke tatsächlich an der Regierung??? Die sollen schön stark werden und die Lobbymachenschaften der Einheitsparteien an den Pranger stellen. Die Linke ist zum Stören da!

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Matze38 01.10.2013, 12:23
3. was für schrottartikel

nun sind die linken wieder an allem schuld ?
schauen sie sich mal das Parteiprogramm der SPD genauer an, gerade bei der frage zu kriegseinsätzen, das ist fast ein Abziehbild der linken forderung.
außerdem will die linke nicht aus der NATO austreten, sie will sie abschaffen um dafür ein neues sicherheitsbündnis unter Einbeziehung Russlands.
außerdem bin ich als linker gegegn rot-rot-grün, weil die linke da nur verlieren kann, solange sich die SPD nicht bewegt, habe keine lust auf die seeheimer, die gern sozial reden am ende es aber nicht umsetzen wollen. außerdem ist es arrogant zu fordern, das nur die linke sich verändern muss, das ist das gleiche spiel wie mit den grünen anfang der 90er und was wurde erreicht SPD, CDU, grüne sind kaum noch zu unterscheiden.

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polarapfel 01.10.2013, 12:23
4. Knall nicht gehört

Die machtgeilen SPDler und Grünen, die mit der Linken liebäugeln, haben den Knall wohl immer noch nicht gehört. Wie man eine Partei als Koalitionspartner in Betracht ziehen kann, die noch vor drei Jahren geleugnet hat, dass die DDR ein Unrechtsstaat war (Mauertote, Schiessbefehl usw.), ist unvorstellbar!

Davon abgesehen hat die SPD vor der Wahl ihr Wort gegeben, dass es nach der Wahl keine Koalition mit der Linken geben wird. Ein derartiger Wortbruch wäre vernichtend für die SPD. Selbst, wenn sie so an die Macht kämen, bedeutet das ihr endgültiges Aus nach dieser Legislaturperiode.

Aber die SPD Führung weiss das und deswegen wird es zu einer großen Koalition kommen.

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UdoL 01.10.2013, 12:25
5.

Glaube kaum, dass die Angebote zur Regierungsbildung besonders ernst gemeint sind. Gerade jetzt haben die Linken doch die Chance, sich als einzige Partei hinzustellen, die sich nicht beliebig umschrauben lässt.

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haigm 01.10.2013, 12:25
6. Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln...

wenn die Menschheit nicht endlich erkennt, dass in Jahrtausenden Kriege nur Tod und Elend, aber nie eine Lösung erbrachten, dann ist ihr nicht mehr zu helfen. Nicht die Partei dieLinke muss hier umdenken, sondern andere.

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antmanhh 01.10.2013, 12:25
7. Hähh...wie bitte?

Dem Artikel liegt ein grundlegender Denkfehler zugrunde. Wenn es DIE LINKE ernst meint, sich wegen Inhalten politisch einbringen zu wollen (und es ihr also NICHT nur um Machtausübung an sich geht), dann müssen sich die anderen Parteien bewegen, und nicht umgekehrt!!! Davon abgesehen sind alle genannten Forderungen völlig nachvollziehbar und wünschenwert.

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Matze38 01.10.2013, 12:25
8. .

die sed kann ja bei der SPD nicht das Problem sein, denn die seeheimer loben ja immer wieder die ostlinken, das mit denen vieles möglich iost, aber das sidn ja gerade die ehemaligen sedler.

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Kunstmethodiker 01.10.2013, 12:26
9. Erster Fehler gleich am Anfang!

Ich bin kein Wähler der LINKEN, verfolge aber mit großem Abscheu das politische Mobbing, welches gegenüber dieser Partei in Politik und Medien völlig bedenkenlos und radikal betrieben wird. Abgesehen davon, dass hinter der Partei einige Millionen Menschen stehen, die eine Representation in unserer "Demokratie" dringend nötig hätten, erscheint mir das ständige Herumreiten auf die Vergangnheit dieser Partei sehr fadenscheinig - weil es von Parteien und Medien kommt, die ALLE eine integration von ehemaligen NAZI-Funktionären im großen Stil vollzogen haben. Daher lese ich solch einen Artikel mit großer Vorsicht - und komme nicht einmal am ersten Punkt der Aufzählung vorbei, ohne die erste Falschdarstellung mokieren zu müssen: Herr Gysi hat wiederholt und eindeutig öffentliche (Fernsehen) erklärt, dass die LINKE NICHT für einen einseitigen Austritt Deutschlands aus der Nato steht, sondern für eine Auflösung der Nato als einseitiger militärischer Block votiert. - Das ist ein völlig anderes Konzept, und umfasst eine klare Vorstellung von Internationalität und Kooperation über die alten Blockvorstellungen hinaus. Das sollte für Journalisten doch a) recherchierbar, b) verständlich und c) darstellbar sein. Dass es populistisch als "raus aus der Nato" dargestellt wird, hat weder etwas mit Jounalistischer Sorgfalt, noch mit Information der Öffentlichkeit zu tun, sondern mit Desinformation. Ich finde dieses Niveau der öffentlichen Informationspolitik nicht nur unwürdig, sondern frage mich immer häufiger, wer diese einseitige Propaganda entscheidet und finanziert.

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