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Koalitionsgespräche: CDU und SPD erhalten Spenden von Chemiekonzern Evonik
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Mitten in den Koalitionsverhandlungen hat der Chemiekonzern Evonik den Parteien Geld überwiesen: Die SPD erhielt 90.000 Euro, die CDU 70.000 Euro. Lobbycontrol spricht von einem brisantem Zeitpunkt.

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Hilfskraft 19.11.2013, 17:42
1. Gemeinsamkeiten

Zitat von sysop
Mitten in den Koalitionsverhandlungen hat der Chemiekonzern Evonik den Parteien Geld überwiesen: Die SPD erhielt 90.000 Euro, die CDU 70.000 Euro. Lobbycontrol spricht von einem brisantem Zeitpunkt.
So viel an Gemeinsamkeit hätte ich gar nicht vermutet.
Was geht im Hirn eines Konzerns vor, das sich zwei völlig gegensätzliche Parteien zuwendet?
Ein bisschen Krieg anzetteln?
Wofür? Warum? Was sollte das bringen?
Lässt das auf Persönlichkeitsspaltung der Vorstände schließen?
Wussten beide Parteien davon, das sie dem gleichen Gönner huldigen?
Wie nackig muß man diese Partei-Mespoke erst machen, damit das endlich aufhört?
Huren sind da ehrlicher.

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nemensis_01@web.de 19.11.2013, 17:52
2. Ich glaub ich les

nicht richtig. 90000+ 70000???? Was soll das???? Sind das Allmosen oder was? Oder war der Buchhalter bei Evonik besoffen? Da tun die beiden Parteien alles, damit die Konzerne endlich wieder Geld scheffeln können, bis es kracht und dann wird man hier mit Portogeld abgefertigt. Also so wird das nichts, liebe Leute. Wenn ihr schon wollt, dass wir den Bürger bis auf die Haut schröpfen und die Dividenden der Anleger explodieren, dann müssen da schon richtige, hohe 6- stellige Beträge rüberwachsen. Für das bisschen Kleingeld da, steht inzwischen keiner mehr auf und lässt sich bashen. Also Evonik, setzen, sechs.

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raber 19.11.2013, 18:12
3. Statt Spenden lieber Energiepreise senken

Good timing Evonik! Evonik "glaubt" nur oder ist "sicher"? Ist das eine vorsichtige Formulierung von der Evonik-Sprecherin? Warum werden diese Gelder, und die aller Lobbyisten-Kosten und Spenden nicht besser eingesetzt um die Energiepreise und andere Kosten der Bundesbürger zu senken?

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ohne_mich 19.11.2013, 18:16
4. Und wieder....

...sieht man: Unsere Demokratie ist vielleicht nicht perfekt aber immer noch die beste, die man für Geld kaufen kann.

Und: "demokratische" Parteien sind in den Augen von evonik also nur solche, die Best....Verzeihung. ..Spenden annehmen? Sagt viel aus über derartige Konzerne.

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ambulans 19.11.2013, 18:17
5. >hilfskraft (nr. 1),

lesen und sehen sie mal wieder die italienischen klassiker! jemandem öffentlich etwas derart in die hand zu drücken, bedeutet (wenn dieser so ein "geschenk" nicht postwendend zurück schickt oder anderweitig - vor zeugen - entsorgt): was? strafrecht, und sonst gar nichts. so macht man sich leute bereits im vorhinein gefügig - tu, felix mafia, ...

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Partieller Augentinnitus 19.11.2013, 18:37
6. Gratulation an Evonik!

Die haben kapiert, wie die große Koalition mit der SPD 2.0 als rechtem Ortsverein der CDU schon immer funktionierte. Und weil Schröder bereits davor eine neue Tradition begründete, gibt es logischerweise auch mehr für die SPD.

Die wirtschaftsweise Kristallkugel rotiert und brummt bereits wie ein Kreisel und ganz, ganz leise tönt es: "Diese Aktien sollte man kaufen".

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Mikelmania 19.11.2013, 18:42
7. glauben nicht ..aber wissen ?

ZItat: Der Zeitpunkt sei auch nicht brisant. "Wir glauben nicht, dass die an den Koalitionsverhandlungen beteiligten Politiker - wie zum Beispiel Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel - käuflich sind."

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rotertraktor 19.11.2013, 19:38
8. d´accord

Zitat von sysop
Die CDU wies die Vorwürfe zurück. "Die Spenden standen und stehen in keinerlei Zusammenhang mit einzelnen politischen Entscheidungen", hieß es damals aus der Bundesgeschäftsstelle.
Stimmt, die Geldgeber bestimmen nicht (nur) einzelne politische Entscheidungen, sondern die gesamte politische Ausrichtung der CDU.
Das gilt übrigens für alle käuflichen Parteien, also genauso für SPD und Grüne.

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falx 19.11.2013, 19:59
9. Nicht wählbar

Parteienfinanzierung durch die Wirtschaft widerspricht jeglichem Anspruch an Demokratie. Solche Parteien fühlen sich ihren Geldgebern verpflichtet und sind nicht wählbar.

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