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Koalitionsgespräche in Sachsen: Die lange Reise nach Kenia
Getty Images / Maja Hitij

In Sachsen ist nach der Landtagswahl lediglich eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD möglich. Aber der Weg zu einem Bündnis könnte sich über Monate ziehen.

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auweia 03.09.2019, 06:27
1. Wieso eigentlich Kenia?

Die Veranstaltung könnte statt „Kenia-Koalition“ genausogut „Afghanistan-Koalition heissen.

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ChristophST 03.09.2019, 06:37
2. Die richtige Überschrift wäre

die lange Reise in den politischen Einheitsbrei. Was ist mit einer für die Demokratie wichtigen starken Opposition? Welche Partei fällt dem Wähler da ein? Schlimm.
Die CDU soll lieber mit der AfD koalieren. Punktum.
Sollen die Blauen beweisen ob sie nur starke Sprüche können, oder auch Politik.

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timtimtam 03.09.2019, 06:38
3. Minderheitenregierung

Wieso monate verhandeln und Zeit (wieder mal) verschwenden? Minderheitenregierung... Da müssen alle was tun und auch die afd ist gefordert.... Dann sieht man ja, ob und was die können oder nicht.... Aber nein, das wäre ja zu einfach.
VG

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Mara Cash 03.09.2019, 06:45
4. Kenia-Koalition ineffektiv und schwierig

Ich selbst bin für eine Minderheitsregierung der CDU, die sich entsprechende Leihstimmen besorgen muss. Auf diese Weise würden die Konturen der einzelnen Parteien im Parlament nicht durch ineffektive, verwässernde Kompromissfindungen in einer erzwungenen Koalition abgeschliffen und gute Sachpolitik bei zu verhandelnden Parlamentsbeschlüssen stünde stärker im Vordergrund.

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seinistes 03.09.2019, 06:48
5. Nicht zweimal denselben Fehler

Liebe nicht-extremistische Politiker(innen), bitte machen Sie NICHT denselben Fehler wie bei den Koalitionsverhandlungen im Bundestag. Die Koalitionsverhandlungen müssen relativ zügig passieren, sonst schaffen Sie auch den Normalbürger zu überzeugen, dass er doch zur "dark side of the force" übergehen muss.

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ayee 03.09.2019, 06:51
6. Gibt keinen Zwang für eine Koalition

Nur weil es die einzige Möglichkeit ist, heißt nicht, dass man es auf Biegen und Brechen machen muss. Die Positionen sind ja schon sehr weit auseinander. Wo da genau der Unterschied zu einer Minderheitenregierung liegt, erschließt sich mir nicht. Nicht nur Koalitionsgespräche werden schwierig, sondern die ganze Arbeit danach. So ist das halt, wenn die Gesellschaft stark gespalten ist. Und die Spaltung der Gesellschaft haben maßgeblich CDU und SPD zu verantworten, denn sie sind seit Jahrzehnten am Zug, aber pflegen eine Politik des Aussitzens.

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schulz.dennis.84 03.09.2019, 06:52
7. Ich freue mich auf Kenia!

Das wird richtig lustig werden, wenn CDU gemeinsame Sache mit grün angestrichene Kommunisten macht und ihre konservative Kernwerte und Wählerschaft weiter verrät. Das gibt ein ultra-fragiles Bündnis, deren gemeinsamer Nenner nur der Hass auf die AfD ist. Wenn dann noch wegen der grünen Ideologie die wenige Industrie im Osten weiter platt gemacht wird und der neu entstandene Neo-SED-Block wegen den sozialistischen Utopien die Wirtschaft an die Wand fährt wird die AfD goldene Zeiten erleben.

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peter.eberl.pe 03.09.2019, 06:54
8. Länderkunde: ungenügend

Man muss sich angesichts immer absurderer Bezeichnungen für irgendwelche Koaltionen politischer Parteien allmählich fragen, wes Geistes Kind Journalisten sind, die derartigen Quatsch erfinden oder nachplappern. Dabei sind die Schreiber von Fachkenntnissen völlig frei: Kenyas Nationalflagge trägt vier Farben; für die diskutierte Koalition müsste man "Afghanistan-Koaltion" schreiben, dann stimmten die Farben, macht sich aber irgendwie nicht so gut. Was haben schlussendlich diese Nationalstaaten mit deutscher Politik zu tun? Hauptsache, man hat einen plastischen Begriff, auch wenn er noch so dumm ist.

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burlei 03.09.2019, 07:00
9. Die Grünen ...

... sollten sich eine Koalition mit der CDU in Sachsen mehr als gut überlegen. Nicht wegen der zu bauenden oder zu verhindernde Autobahn, sondern weil sie in einer Koalition mit der CDU sämtliche Prinzipien über Bord werfen müssen. Die CDU hat ihre "Werte"union im Nacken, das Verbindungsglied der Rechten mit den sogen."bürgerlich-konservativen" in der CDU. Dazu noch das CDU-typische Beharren auf Lösungen von Gestern für die Probleme von Heute und Morgen. Wenn das allein nicht genügt, sollen die Grünen sich einmal das Schicksal der SPD in Sachsen ansehen. Was ist da noch SPD? Es sind die Erfüllungsgehilfen einer stramm konservativen, also völlig veralteten Politik, für ihre devote Haltung gegenüber der CDU abgestraft. Wollen die Grünen tatsächlich auch so werden? Grüne Politik lässt sich leichter in der Opposition einer Minderheitsregierung aus CDU und SPD durchsetzen.

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