Forum: Politik
Koalitionsprojekte: Fallt um!
DPA

Die FDP ist bei der Finanztransaktionsteuer eingeknickt. Das ist gut so - und sollte nur der Anfang sein. Wenn die Koalitionspartner auf diese Weise sinnvolle Projekte auf den Weg bringen und sinnlose abräumen, können sie gerne öfter Mut zum Umfallen beweisen.

Seite 1 von 7
ruediger 08.06.2012, 17:17
1. optional

Die FDP kann natürlich die Politik einer grossen Koalition machen (was der Autor wohl will). Nur wozu soll man sie dann noch wählen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hienstorfer 08.06.2012, 17:17
2. Besser nicht umfallen: Herdprämie gegen pirvate Pflegeversicherung

Manchmal ist es aber auch so, das bei einem Kuhandel jeweils der größte Schwachsinn umgesetzt wird.

Die Herdprämie wurde in der Koalition im Tausch für die private Pflegeversicherung eingeführt.

Na Bravo!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
testthewest 08.06.2012, 17:28
3.

Zitat von sysop
Die FDP ist bei der Finanztransaktionsteuer eingeknickt. Das ist gut so - und sollte nur der Anfang sein. Wenn die Koalitionspartner auf diese Weise sinnvolle Projekte auf den Weg bringen und sinnlose abräumen, können sie gerne öfter Mut zum Umfallen beweisen.
Ich frage mich nur: Was sollte die Frauenquote in dem beitrag. Der größte Unsinn von allen soll also wegen "Umfallens" der FDP kommen?
Bitte nicht.
Es gibt wirklich wichtigeres, als für 50 Frauen nen hochdotierten Job gesetzlich zu garantieren.
Es ist auch nicht bewiesen, dass es der Wirtschaft hilft. Also was soll das Ganze?

Abgesehen ist es maximal sexistisch, eine Quote auf Geschlecht einzuführen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sprechweise 08.06.2012, 17:30
4. Ehrlos

Es geht nicht darum "Einzuknicken" sondern darum was die beste Lösung ist. "Politische und Gesellschaftliche Realitäten" ist dummes Geschwätz, aber kein Argument

Der Autor hätte die FDP gerne als Mehrheitsbeschaffer für seine politischen Ansichten. Aber wählen würde er sie nicht.

In anderen Zusammenhängen würde man dann von Ausbeutung und Mißbrauch sprechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
littlejon 08.06.2012, 17:32
5. Wahlfreiheit ???

Schon wieder wird in diesem Kommentar unterstellt, dass nur ein ausreichendes Kita-Angebot echte Wahlfreiheit bedeute. Das ist falsch!: Echte Wahlfreiheit gäbe es, wenn die Erziehungsberechtigten eines Kindes einen Betrag ausgezahlt bekämen, den ein Kita-platz durchschnittlich den Steuerzahler abzgl. Elternbeiträge kostet. Das wären dann ca. 800€/Monat. Mit diesen Mitteln könnte frei gewählt werden, ob das Kind in die Krippe gegeben, bei einer Tagesmutter betreut oder sonst was gemacht würde.
Das wäre Wahlfreiheit!
Dann könnten auch z.B. Tagesmütter/väter/omas/opas adäquat bezahlt und versichert werden (die jetzigen kommunalen Finanzierungsregelungen sind ein Witz für die Engagierten!!!!) und es gäbe sicherlich mehr private Kitagründungen etc..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
manni-two 08.06.2012, 17:32
6. "sinnvolle Projekte"

was SINNVOLL ist und was nicht ist rein subjektiv, deshalb gibt es
6 Parteien, manches ist innerhalb von Parteien strittig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ton.reg 08.06.2012, 17:33
7. Oh je....

Zitat :
Irgendwann aber musste die FDP die politischen und gesellschaftlichen Realitäten anerkennen. Das würde man sich öfter und manchmal auch zügiger wünschen, von allen Partnern dieser Koalition.

Die politische und gesellschaftliche Realität ist also : Steuern rauf für alle Bürger. Denn genau diese trifft die Finanztransaktionssteuer. Riskante Derivate (könnten ja im Riesenmaßstab abwandern) werden mit einem zehntel belegt. Das wird die Zocker aber nicht abhalten, das Geschäft erfolgt per Mausklick auf externen Plattformen....

Also wir wünschen uns alle gemäß dem Schreiberling : zügiger die Steueren rauf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sprechweise 08.06.2012, 17:36
8.

Die Regierung hat die niedrigste Arbeitslosenquote seit mehr als 20 Jahren und der Autor fabuliert "es bewegt sich nichts".

Worum geht es hier wirklich?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pacificatore 08.06.2012, 17:42
9. Der Knick ist da.

Zitat von sysop
Die FDP ist bei der Finanztransaktionsteuer eingeknickt. Das ist gut so - und sollte nur der Anfang sein. Wenn die Koalitionspartner auf diese Weise sinnvolle Projekte auf den Weg bringen und sinnlose abräumen, können sie gerne öfter Mut zum Umfallen beweisen.
Allerdings kann die FDP den Knick kompensieren, wenn sie im Gegenzug die Einkommensteuer entsprechend senkt.
Fakt ist doch, dass die Steuerklassen I und V überarbeitet werden müßten. Heute leben viele in Partnerschaften zusammen, die die Steuerklasse III nicht in Anspruch nehmen können. Dem könnte Rechnung getragen werden durch eine Überarbeitung der Steuerklassen.

Übrigens: Der Staat sollte aufhören, Klientelpolitik (u.a. Betreuungsgeld) zu Lasten der Sozialhilfeempfänger zu betreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7