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Koalitionsverhandlungen: Kampf um die Energie-Milliarden
DPA

Bei den Koalitionsverhandlungen zur Energiewende kämpfen Umweltpolitiker gegen Wirtschaftspolitiker, Industriefreunde gegen Verbraucherschützer. Im Kern geht es um die Frage: Wieviel müssen Unternehmen für den Ausbau von Wind- und Solarkraft zahlen?

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galaxy2525 06.11.2013, 16:27
1. Seit Einführung dieser Energiewende und der massiv

steigenden Strompreise, sollten die Politiker den Bürgern endlich sagen, dass bis zum heutigen Tage durch das Aufstellen von Windrädern, Solarparks, Solarmodulen auf den Hausdächern usw. kein einziges Gramm CO2 eingespart wurde, sondern ganz im Gegenteil vermehrt Kohle- und Braunkohlekraftwerke ans Netz gehen. Was ist dies also ? Bereichern sich hier bestimmte Gruppen auf Kosten derer die diese angebliche Energiewende bezahlen müsen ?
Und was ist dies für ein CO2-Zertifikate-Handel ?
Zur Energiewende müssen den Wind und Solaranbietern endlich Auflagen bis Mitte 2014 gemacht werden, dass diese eine gewissen Anteil des erzeugten Stroms in eigenen Akkus / Batterien zwischenspeichern müssen und wenn diese Kapazität im Netz gebraucht wird, diese auch zur Verfügung zu stellen. Die Batterien und die Akkus müssen jedoch komplett von allen heutigen Anbietern gezahlt werden, die Energiesubventionen erhalten und für die Batterien gibt es jedoch keineSubventionen.

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ernstrobert 06.11.2013, 16:31
2. Ganz einfach: Vernunft

Zitat von sysop
Bei den Koalitionsverhandlungen zur Energiewende kämpfen Umweltpolitiker gegen Wirtschaftspolitiker, Industriefreunde gegen Verbraucherschützer. Im Kern geht es um die Frage: Wieviel müssen Unternehmen für den Ausbau von Wind- und Solarkraft zahlen?
Es wäre schon viel geholfen, wenn nach der ganzen Stümperei der bisherigen 'Energiewende', die einige Interessengruppen bediente und ausschließlich zu Lasten der kleinen Leute ging, endlich mit Sachverstand vorgegangen und entschieden würde.
Und zwar nach einem klaren Plan, der die absehbaren (nicht-absehbaren) Wirkungen von Wind und Sonne sinnvoll ergänzt durch dezentrale Speicher, gezielten Netzausbau und - natürlich - weiterhin Forschung und Nutzung moderner Kernkraft.
Kohlekraftwerke hingegen sollten nicht weiter ausgebaut werden, das ist ein Verbrechen an der Natur und dem Klima.

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soulbrother 06.11.2013, 16:36
3.

Zitat von sysop
Bei den Koalitionsverhandlungen zur Energiewende kämpfen Umweltpolitiker gegen Wirtschaftspolitiker, Industriefreunde gegen Verbraucherschützer. Im Kern geht es um die Frage: Wieviel müssen Unternehmen für den Ausbau von Wind- und Solarkraft zahlen?
Großverbraucher profitieren bekanntlich von den rekordverdächtig niedrigen Strompreisen an der Börse, von daher sollten sie im Gegenzug auch ihren Anteil an der Energiewende zahlen.

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stefan_sts 06.11.2013, 16:46
4. Die Unternehmen , welche nicht mit Alarmismus sparen ,

sind wohl auch die gleichen , welche bei einem Mindestlohn sofort aufschreien , wobei in der Schweiz gerade über 18 Euro abgestimmt wird und nicht über lächerliche 8,50 Euro .
Diese ganzen Schreihälse produzieren also entweder ohne ständige Subventionen im Minus oder schöpfen ständig das Geld für die oberen Etagen ab und haben pure Verlustängste , in beiden Fällen sollten sie inständig ihr Geschäftsmodell noch einmal überdenken .

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limauniform 06.11.2013, 16:46
5. Moloch EEG

Das wird doch wohl hinzubekommen sein, dass es für alle teurer wird!

CDU und SPD sind ja bekanntermaßen wenig geneigt, dass EEG marktwirtschaftlich zu reformieren. Aber ohne diese Reform geht es eben nicht. Und beklagen dürfen sich aber nur die, die die Grünstrom-Apologeten nicht gewählt haben.

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ton.reg 06.11.2013, 16:52
6. Na dann...

Wenn die EEG-Befreiungen für viele Unternehmen entfallen, dann bedeutet das :
a) die Preise für die Verbraucher steigen. Die Mehrkosten nennen sich dann aber nicht EEG-Umlage
b) ähnliche Produkte aus dem Ausland werden weniger teuer (Transportkosten / Energieverbrauch steigt) und dadurch können auch die Target-2-Salden verkleinert werden. Das hilft gegen die "Überfremdung" durch zustätzlich benötigte Arbeitskräfte, da genügend in D. freigesetzt werden.
c) weniger Wachstum = weniger Steuereinnahmen = weniger EU-Beiträge = auch nicht so schlimm.

Spaß beiseite, die "Anschubfinanzierung" für EE ist inzwischen zur Subventionsbereicherung einiger auf Kosten der "nichtprivilegierten" Verbraucher verkommen. So wird das nichts....

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diplommaurer 06.11.2013, 17:03
7. Am Ende zahlen sowieso wir

Genauso wie der Bäcker wird auch ein Unternehmen seine Ökostrommehrkosten auf die Produktpreise umlegen. Nur rund ein Drittel der Subvention zahlt man heute über seine private Stromrechnung, da zwei Drittel der Gesamtsubvention die nicht ausgenommenen Unternehmen zahlen, die die Kosten natürlich durch geringere Löhne und/oder höhere Produktpreise reinholen. Wer wissen will, was er wirklich zahlt, muss die Subvention der eigenen Stromrechnung verdreifachen, Wahnsinn.

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hiwhatsup 06.11.2013, 17:12
8. "Lukrative Ausnahmen" Euphemismus der Solarlobby

Lukrativ ist es für die Solar-Lobby, mehr Solarmodule zu verkaufen und dafür eine Subvention über die EEG-Umlage zu bekommen.

Zahlen sollen dafür andere.

Doch die Unternehmen mit EEG-Umlage müssen mit den Zusatzkosten im internationalen Wettbewerb bestehen, der immer härter wird.

China, Indien, Brasilien - die aufstrebenden Schwellenländer setzen unsere Unternehen unter Druck. Diese Länder setzen auf

billiger Strom als Standortvorteil

Wirtschaftsgüter, auch Solaranlagen, Windräder, lassen sich durch billigen Strom billiger produzieren - die Konkurrenz aus Deutschland wird ausgestochen!

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thiede11 06.11.2013, 17:14
9. Was glaubt Frau Meiritz??

1 Mrd einsparen um sie in den Ausbau von EE zu stecken?? Die Abläufe der EEG-Umlage sind ihr anscheinend nicht bekannt. Der Staat investiert nichts!!!
Den Mitgliedern der Energiegespräche geht es nicht nur um ökologische Belange! Die Absenkung der Befreiung von 2000 Firmen hilft 200.000 anderen Firmen und SCHAFFT Arbeitsplätze! Denn diese müssen dann weniger zahlen, zudem haben Haushalte wieder mehr Geld zum Ausgeben und die Wirtschaft ankurbeln. Die befreiten Konzerne verschieben ihre Gewinne doch nur ins Ausland um weniger Steuern zu zahlen.

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