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Koalitionsverhandlungen: Kampf um die Energie-Milliarden
DPA

Bei den Koalitionsverhandlungen zur Energiewende kämpfen Umweltpolitiker gegen Wirtschaftspolitiker, Industriefreunde gegen Verbraucherschützer. Im Kern geht es um die Frage: Wieviel müssen Unternehmen für den Ausbau von Wind- und Solarkraft zahlen?

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litholas 07.11.2013, 17:22
40. ...

Zitat von ernstrobert
... das kann Teil einer intelligenten Strategie sein, aber bedenken Sie die Kosten (um die es ja hier vor allem geht) und die Abhängigkeit von den Gaslieferanten.
Gas wird auch im Moment schon verbraucht, da ändert sich nicht viel.

Die Kosten belaufen sich auf 16,2 Mrd Euro für 180 Mrd kWh PV-Strom, 16,8 Mrd Euro für 240 Mrd kWh onshore-Windkraft, 12 Mrd Euro für Gas, und 5 Mrd Euro Fixkosten für die Gaskraftwerke.

Ergibt 50 Mrd Euro für 600 Mrd kWh, also 8,3333 Cent pro kWh. Das ist etwa 3 Cent mehr als vor den EE.

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ir² 07.11.2013, 19:11
41.

Zitat von karl-felix
tolles Plädoyer für kostenlosen Strom für Arbeitgeber. Tolle Idee, den Arbeitnehmer den Strom seines Chefs bezahlen zu lassen, aus Dankbarkeit oder wofür ? Damit der den Arbeitnehmer in Ruhe faulenzen lässt? Sie haben Ideen. Was halten Sie davon, wenn der Arbeitnehmer jeden ersten 50 Euro mitbringt, damit sein Chef ihn arbeiten lässt und Strom kauft und Steuern bezahlt ? Könnet von Ihnen sein die Idee, gelle?
Dass Ihnen als pensionierter Beamter die betriebswirtschaftlichen Grundlagen fremd sind, macht ja nichts, nur sollten Sie sich dann nicht anmaßen Ratschläge in Sachen Kostenbelastung der Industrie geben zu können....

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optimah 07.11.2013, 20:53
42. Untschätzen Sie nicht die Flächeneffizienz der PV

Zitat von ernstrobert
Dort, wo z.B. die Industrie, oder konzentrierte Metropolen hohen Grundlastbedarf haben, kommen Sie mit Wind und Sonne nicht weit. Viele Grüne sehen das mittlerweile auch realistisch. Also brauchen wir einen intelligenten Übergang zu den Erneuerbaren, der nicht nur die Energieerrzeugung, sondern auch das Management, die Verteilung und den Verbrauch von Energieressourcen beinhaltet. Niemand sollte sich freiwillig für blind oder dumm erklären.
Unterschätzen Sie nicht die Flächeneffizenz der PV. Ich denke z.B. an große Städte in Südostasien, wie z.B. Mumbai. Ich ernte von 30 qm Dachfläche ca. 4000 KWh je Jahr. Selbst in Mumbai könnte man bei doppelter Sonneneinstrahlung und doppeltem Wirkungsgrad (z.B.Konzentratorzellen) sicherlich 50 % des Stromes vor Ort erzeugen und zwar gerade dann wenn die Klima-Anlagen auf Hochtouren laufen.

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karl-felix 07.11.2013, 21:39
43. Darf

Zitat von ir²
Dass Ihnen als pensionierter Beamter die betriebswirtschaftlichen Grundlagen fremd sind, macht ja nichts, nur sollten Sie sich dann nicht anmaßen Ratschläge in Sachen Kostenbelastung der Industrie geben zu können....
ich Ihnen eine kleine Nachhilfe erteilen?

Wenn Sie nach 11 Jahren aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden, werden Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.
Sie sind somit am Ende Ihres Berufslebens kein pensionierter Beamter, sondern Rentner und haben die vollen Ansprüche gegen die Deutsche Rentenversicherung.

Anders ist es, wenn Sie als Angestellter nach 11 Jahren aus dem Angestelltenverhältnis ausscheiden und ins Beamtenverhältnis wechseln. Dann bekommen Sie zur Pensionierung die Pension um Ihre Ansprüche aus dem Angestelltenverhältnis gekürzt. Und das ist dann eine direkte Kostenbelastung der Industrie.
Ich hoffe, ich konnte zu Ihrer persönlichen Weiterbildung ein klein wenig beitragen. Immer wieder gerne.
Niemals käme ich auf die Idee, Ratschläge in Sachen Kostenbelastung
der Industrie zu geben. Können sehr wohl, aber geben ? eher nicht.

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karl-felix 07.11.2013, 21:56
44. Ich

Zitat von ernstrobert
Dort, wo z.B. die Industrie, oder konzentrierte Metropolen hohen Grundlastbedarf haben, kommen Sie mit Wind und Sonne nicht weit. .
denke, in diesem Punkte irren Sie und zumindest die deutschen Unternehmen sind da erheblich weiter als Sie. Bereits mehr als 30% der deutschen Unternehmen produzieren eigenen Strom, nicht wenige setzen dabei auf EE .
Obwohl ausser Ihnen kaum einer auf die Idee kommen wird, sich auf Sonne und Wind zu beschränken, sollten Sie doch einmal einen Blick über den Tellerrand hinaustun und einmal schauen, was eine konzentrierte Metropole ist, dagegen ist Berlin ein Dorf.

Thun: Chinas erste Solarstadt stellt sich in der Schweiz vor - News Wissen: Technik - tagesanzeiger.ch

Hier in Europa mit unserem beschränkten Platz und engen Räumen kommt kein Mensch auf Ihre Idee, eine - zugegeben für chin.Verhältnisse winzige - Millionenstadt wie München ausschliesslich mit Sonne und Wind zu versorgen. Das unterstellen nur EE-Gegner als mögliches Szenario in der Absicht zu diskreditieren. Obwohl es tatsächlich möglich wäre.

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capitain_future 09.11.2013, 21:41
45. Wer kassiert hier ab?

Zitat von litholas
Gas wird auch im Moment schon verbraucht, da ändert sich nicht viel. Die Kosten belaufen sich auf 16,2 Mrd Euro für 180 Mrd kWh PV-Strom, 16,8 Mrd Euro für 240 Mrd kWh onshore-Windkraft, 12 Mrd Euro für Gas, und 5 Mrd Euro Fixkosten für die Gaskraftwerke. Ergibt 50 Mrd Euro für 600 Mrd kWh, also 8,3333 Cent pro kWh. Das ist etwa 3 Cent mehr als vor den EE.
Wenn ein Endverbraucher,also Sie und ich,fast 25 cent pro Kilowattstunde incl. 19% Energiesteuern bezahlen und der "Rohpreis" nur ca. 9 cent/kwh beträgt also wer kassiert UNS hier ab?

Zwischen 25 cent und 9 liegen min. 16 cent für irgendwas ?!

Es ist doch eindeutig das Energiekonzerne und der Staat auf unsere KOSTEN ,also auf Verbraucherkosten,die Energiewende umsetzen wollen! DA ist nichts demokratisch.

Sämtliche Steuern(sowas wie Umsatz/Personal/Maschinen..) und Kosten die Energiekonzerne haben-Kohlepfennig- samt den Gewinn sind im Strompreis mit eingerechnet.

Unfaire Endpreis Steuer:

Dazu noch 19% Mwst bzw. Energiesteuern die der Staat zusätzlich abkassiert.

Also,es ist ein Fakt,das sogar Bundesländer MIT-Eigentümer von Energiekonzernen sind! Sie haben Aktienanteile!

WER Dreck macht soll zahlen =

Allein die 19% für den Endverbraucher ist total unfair ,da der Gesetzgeber diese nach Verbrauch von Kilowatt pro Jahr festsetzen könnte z.b.

1000 kW pro Jahr Verbrauch 5%,2000 kW pro Jahr 7% etc. bis zu 19%.

DASS wäre auch Umweltfreundlich und gerecht gegenüber Haushalten
die mit Energie sparsam umgehen und moderne Technik zuhause einsetzen.

Ebenso Firmen und Gemeinden zur Kasse bitten ,wenn Sie nicht Energie Sparen und moderne Technik wie Halogen,Neon oder LED Beleuchtung als Strassenbeleuchtungen einsetzen.

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gegen Diktatur 09.11.2013, 22:50
46. kein Nichtdenker sondern Handlanger der Atommafia

Zitat von apfelmännchen
80% der Bürger wollten den Atomausstieg, weil sie gewissen Scharlatanen aufgessesen sind, die ihnen - bis heute! - einreden, die EE wären gar nicht oder nur unwesentlich teurer und nach ein paar Jahren sogar billiger als Strom aus AKW. Der INTERNATIONALE Vergleich der Strompreise sei nur Propaganda der Atomlobby. Sinnvoll wäre es gewesen, den Atomkraftgegnern und EEG-Befürwortern ihren Herzenswunsch SOFORT zu erfüllen: eine grüne Ökosteckdose aus der GARANTIERT kein Atomstrom und nur Ökostrom - natürlich zu den bekannten Einspeisepreisen und deren zufälliger Lieferung - kommt. Dann hätten wir MIT SICHERHEIT keinen Atomausstieg. Schadensbegrenzung kann nur noch sein, die EEG-Umlage auf die von der EE-Lobby selbst "berechneten" Beträge zusammenzustreichen. (Bundesverband Erneuerbare Enerige noch 2009: MAXIMAL 1.4ct/kWh - ab 2016/17 schon wieder rückläufig...) Es kann nicht im Sinne der deutschen Stromverbraucher sein, dass diejenigen, die am Lautesten nach der Energiewende schreien, NICHTS dazu beitragen, sondern im Gegenteil ale EINZIGE davon profitieren.

..wie kann es sein so unverschämt zu lügen, Handlanger der Atommafia?!
Wenn der Netzausbau nicht weiter von den Energieriesenmafiosis blockiert wird, ist Ökostrom selbstverständlich möglich und auch preiswerter - Atomstrom ist weit mehr als 3-fach so teuer und dazu unverantwortlich gefährlich - noch hunderttausende Jahre nach Betriebsende!!!
Die Erfinder haben sich damals selbst verflucht - die heutigen Betreiber sind kaltblütige VERBRECHER!!!
Geld spielt dabei nur eine einzige Rolle: Atomstrom wird massiv subventioniert (wie keine 2. Energiegewinnung!) ist dabei immer noch nicht billiger als die anderen Energien - bringt diesen Verbrechern aber horrende Gewinne, die notfalls auch mit Mord und Totschlag "verteidigt" werden!
(natürlich nach Mafiamanier - so bleibt man unbeschadet im Spiel)

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apfelmännchen 11.11.2013, 09:01
47.

Zitat von gegen Diktatur
..wie kann es sein so unverschämt zu lügen, Handlanger der Atommafia?!
Die STROMRECHNUNG lügt nicht, Herr EE-Mafioso!
Zitat von
Wenn der Netzausbau nicht weiter von den Energieriesenmafiosis blockiert wird, ist Ökostrom selbstverständlich möglich und auch preiswerter - Atomstrom ist weit mehr als 3-fach so teuer und dazu unverantwortlich gefährlich - noch hunderttausende Jahre nach Betriebsende!!!
Die drei Ausrufezeichen stehen für 3x falsch...

Atomstrom ist - inklusive aller Folgekosten - günstig.
Atomstrom ist ungefährlich - der YOLL ist günstiger als von Kohle, Wasserkraft und sogar PV.,
Ökostrom wird bevorzugt abgenommen - er wird sogar bezahlt, wenn er gar nicht gebraucht wird.
Zitat von
Die Erfinder haben sich damals selbst verflucht - die heutigen Betreiber sind kaltblütige VERBRECHER!!!
Wer das Volk mit überteuerten "Ökostrom" abzieht - und so dreist lügt wie sie - ist was?
Zitat von
Geld spielt dabei nur eine einzige Rolle: Atomstrom wird massiv subventioniert (wie keine 2. Energiegewinnung!) ist dabei immer noch nicht billiger als die anderen Energien - bringt diesen Verbrechern aber horrende Gewinne, die notfalls auch mit Mord und Totschlag "verteidigt" werden!
Die EE verschlingt IN EINEM EINZIGEN JAHR mittlerweile mehr Geld als die Kernorschung von 1945 bis heute.
Zitat von
(natürlich nach Mafiamanier - so bleibt man unbeschadet im Spiel)
Stimmt. Zur Zeit regiert die EE-Mafia. Aber die Tage sind offensichtlichg gezählt.

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