Forum: Politik
Koalitionsverhandlungen: Ost-Länderchefs der SPD pochen auf einheitlichen Mindestlohn
DPA

Vor den entscheidenden Verhandlungen über den Mindestlohn verhärten sich die Fronten zwischen Union und SPD. CDU und CSU wollen eine einheitliche Lösung für alte und neue Länder verhindern. Doch die sozialdemokratischen Ost-Ministerpräsidenten bestehen darauf: 8,50 Euro für alle.

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Alfred Ahrens 16.11.2013, 07:46
1. Ein nächster Schritt zu den kommenden Neuwahlen,

und zum weiteren Verlust in der Wählergunst bei der SPD ! Weiterso, je schneller desto besser, bevor hier italienische Verhältnisse einziehen. Union packt beim nächsten Mal die Mehrheit ohne die Beton-Sozen.

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kielerin78@icqmail.com 16.11.2013, 07:56
2. wo ist denn der

und der demographische Wandel geblieben?? wir sind schon ein schizophrenes Land geworden. Ständig darf man sich überall dieses erlogene Geschwurbel anhören, geht es dann um die Bezahlung sollen nicht mal 8,50 euro gut genug sein. Der Osten hat Mio. Arbeitnehmer an den Westen und ans Ausland! verloren. Wenn man dort nicht attraktive Löhne zahlt, hauen auch die Jungen ab. Überhaupt ist es sehr seltsam, das ein Land, was für sich "Fachkräftemangel" behauptet, keine steigenden Reallöhne aufweist, sondern Niedriglöhne en Masse. Da stimmt doch was nicht im Arbeitsmarkt. In vielen Nachbarländern wird schon besser gezahlt und DE wird in 20 Jahren auch ein Armenhaus - ich bezweifel, das ein Altenheim und Armenhaus wirtschaftlich gut dastehen wird.

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frank_w._abagnale 16.11.2013, 08:00
3. Mindestlohn wird Arbeitsplätze kosten

Ein Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze. Das steht für mich fest. Löhne sollten generell frei verhandelbar und an Leistung geknüpft sein. So werden die Willigen und Good-Performer immer ein Auskommen haben.

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rondragon 16.11.2013, 08:05
4. Eigentor

Das Drängen auf einen einheitlichen Mindestlohn könnte sich im Osten Deutschlands zu einem Eigentor entwickeln. Der Friseur, der seinen Angestellten 8,50 Euro zahlen muss wird die steigenden Personalkosten entweder auf die Kunden umlegen oder sich von Mitarbeitern trennen. Andere Firmen werden vielleicht auf Investitionen verzichten oder ihren Standort noch ein paar Kilometer weiter nach Osten verlegen. Es wäre besser wenn sich die Politik heraushält und die Verhandlungen um den Mindeslohn den Tarifpartnern überlässt. Einen Euro weniger Stundenlohn ist vielleicht besser als den Job zu verlieren.

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whitemouse 16.11.2013, 08:05
5. Beamtenbesoldung

Es wäre zu wünschen, dass sie mit ebenso viel Energie für die Rückkehr zur bundeseinheitlichen Beamtenbesoldung eintreten.

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tanmenu 16.11.2013, 08:05
6. Wieso diese Forderung?

Zitat von sysop
Vor den entscheidenden Verhandlungen über den Mindestlohn verhärten sich die Fronten zwischen Union und SPD. CDU und CSU wollen eine einheitliche Lösung für alte und neue Länder verhindern. Doch die sozialdemokratischen Ost-Ministerpräsidenten bestehen darauf: 8,50 Euro für alle.
In jeder Sonntagsrede sind wir doch schon lange ein Land.

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j.c78. 16.11.2013, 08:07
7. Dilllema

Ethisch vernünftig und wirtschaftlich - für das sich gerade erst wieder entwickelnde produzierende Gewerbe - falsch. Zumindest im Einzelhandel, Friseuren und Wachfirmen sehe ich keine Gefahr. Da die Länderchefs später jedoch Firmenschließungen oder Verlagerungen, sowie steigende Preise für Dienstleistungen erklären müssen, sollten wir es tun.

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bedevere 16.11.2013, 08:08
8. Eindeutig !!!

... ich denke - in dieser Frage denkt die SPD-Basis eindeutig. Kein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € keine Zustimmung zu einem Koalitionsvertrag. Wenn der CDU das nicht klar ist - und sie nicht bereit ist das mit zu tragen kann sie die Verhandlungen am Samstag abbrechen.
Gleiches gilt für die SPD Führung. Wobei ich denke, das dieses allein noch nicht ausreichen wird um eine Mehrheit der SPD-Mitglieder zu bekommen.

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Inselbewohner 16.11.2013, 08:12
9. Mindestlohn Ost?

Ich bin zwar mit Herrn Sellerings Meinungen oft nicht konform aber in diesem Punkt muss ich ihm absolut Recht geben. Was soll das, Mindestlohn Ost? Natürlich ist die Arbeit im Osten weniger Wert, weil die Leute ja auch nur 70% der Arbeitsleistung wie im Westen leisten.
Immer und immer wieder werden neue Barrieren gebaut zwischen Ost und West. Herr Sellering hat auch Recht wenn er der Meinung ist, dass gut ausgebildete junge Menschen unser Bundesland verlassen, weil sie eben im Westen mehr verdienen. Wir bilden aus und die alten Bundesländer profitieren von uns. Die Abwanderung dieser Leute hat sich nicht verringert, ja ganze Dörfer stehen vor dem aussterben da nur noch die Alten bleiben und langsam wegsterben.
Vernünftige Löhne zu bezahlen ist aber schon lange ein Problem hier im Norden. Da werden immer wieder Apelle von der NGG an die Hoteliers und die anderen Dienstleister gerichtet aber dort stößt sie auf taube Ohren. Wenn man diese Leute hört nagen die alle am Hungertuch und sind immer knapp am Insolvenzverfahren. Ist ja auch einfach sich die Leute Zwangsrekrutiert von der ARGE zu holen.
Also, Mindestlohn für alle wobei 8.50€ noch sehr moderat sind.
Gruß HP

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