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Koalitionsverhandlungen: SPD streitet über Kurs in der Energiewende
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Die SPD fordert den raschen Ausbau grüner Energien - doch Hannelore Kraft will in den Gesprächen mit der Union günstigen Strom und Industrie-Arbeitsplätze in NRW sichern. Andere Genossen fordern nun in einem offenen Brief ein klares Bekenntnis zur Energiewende.

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Nowottny 26.10.2013, 13:45
1. Strom ist zu teuer.

Wieso muß nahezu kostenlos erzeugter Strom durch Solaranlagen und Windräder eigentlich so teuer sein? Kann mir das bitte mal jemand erklären?

Die Strompreise müssen endlich sinken. Auch für Endverbraucher.

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j_bond 26.10.2013, 13:45
2. sehr gute Entscheidung

Schluss mit der Energiewende auf Kosten der Menschen und Arbeitsplätze in unserem Land. Wir können uns das auf Dauer nicht leisten und sollten realistisch sein. Die wirtschaftlichen Probleme für Deutschland kommen erst noch.

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Peterle 26.10.2013, 13:48
3.

Zitat von sysop
Die SPD fordert den raschen Ausbau grüner Energien - doch Hannelore Kraft will in den Gesprächen mit der Union günstigen Strom und Industrie-Arbeitsplätze in NRW sichern. Andere Genossen fordern nun in einem offenen Brief ein klares Bekenntnis zur Energiewende.
..und den günstigen Strom den Sie für die heimische NRW Industrie verhandeln möchte dürfen dann alle Stromkunden aus Deutschland bezahlen ? Wie will sie das ihren SPD Wählern in Hamburg, Bayern, etc. verkaufen ?
Schneller kann man sich nicht disqualifizieren, als wie es Frau Kraft schafft.

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uweborn 26.10.2013, 13:48
4. Frau Kraft

Aber "wichtig ist, dass wir die Industriearbeitsplätze in unserem Land erhalten".

Und noch wichtiger ist, die eigene Versorgung über Folgeposten in Industrie- oder Energiekonzernen rechtzeitig zu sichern. WTF is Sozialdemokratie oder Energiewende?

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henrik-flemming 26.10.2013, 13:51
5. Belastung

Der Staat verdient wie auch immer an der Energie prächtig Steuern.
Die Frage ist nur welche Energien vom Steuerzahler per se subventioniert werden und welche Energien über die Stromrechnung finanziert werden. Im letzteren Falle ist dies sozial ungerecht, denn arme Menschen subventionieren die Energie reicher Leute.

Und deshalb sind diese EGG Befürworter asozial. Die SPD ist eine soziale Partei, die diesem Faktum Rechnung tragen muss. Alles andere sollte bitte schön zu den Grünen übertreten. Die sind eben sozial ungerecht und bürden den Armen viel mehr auf, als den Reichen über die sogenannte Energiewende.

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KölnerEinwohner 26.10.2013, 13:51
6.

Vielleicht kommt man in Deutschland auch wieder zur Vernunft und investiert auch wieder in die Kerntechnik. In Großbritannien hat man die Zeichen der Zeit erkannt und eine sinnvolle Entscheidung für KKW getroffen.

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siegfriedderdrachentöter 26.10.2013, 13:54
7. Dilemma der SPD

Wie immer folgt nun das Dilemma der SPD. Die akademische Elite denkt langfristig und nachhaltig, interessiert sich aber wegen ihrer eigenen finanziellen Unabhängigkeit nicht an Arbeitsplätze in der Industrie. Die sind ihr ein Gräuel. Die klassische Klientel der SPD, die Arbeiter und Angestellte in der Industrie, u.a. in NRW sind dann die Verlierer, denn der böse Wettbewerb macht nicht Halt vor NRW. Das ist eben so, früher hat NRW wegen günstiger Energie Industrie angesiedelt, nun verliert sie Arbeitsplätze durch die Energiewende, und nicht nur bei RWE und Eon, sondern bald auch bei den Stadtwerken, denn die verdienen auch nicht mehr viel Geld, dann folgt mit dem Wegfall der EEG und Netzentgeltbefreiung Trimet, Thyssen etc. Alles internationale Unternehmen in NRW, dafür importieren wir Kohlestrom, Atomstrom etc. wenn gerade kein Wind und Sonne vorhanden ist. In England bauen ein Atomkraftwerk, da die Bevölkerung keine 30000 Windräder haben wollte, die für die Grundlast benötigt wird.

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kdshp 26.10.2013, 13:55
8.

Zitat von sysop
Die SPD fordert den raschen Ausbau grüner Energien - doch Hannelore Kraft will in den Gesprächen mit der Union günstigen Strom und Industrie-Arbeitsplätze in NRW sichern. Andere Genossen fordern nun in einem offenen Brief ein klares Bekenntnis zur Energiewende.
Also sollen auch rentner, arbeitslose und andere sozial schwache die gewinne anderer über den strom mitfinanzieren? Das ist absurd und unverschämt. Wie wäre es nach X% gewinn bei den entsprechenden unternehmen alles abzuschöpfen und in die energiewende zu stecken?!

Sowohl die CDU als auch die SPD belasten den otto-normal bürger immer mehr auf kosten einiger weniger die dabei immer reicher werden.

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Odde23 26.10.2013, 13:55
9.

Zitat von sysop
Die SPD fordert den raschen Ausbau grüner Energien - doch Hannelore Kraft will in den Gesprächen mit der Union günstigen Strom und Industrie-Arbeitsplätze in NRW sichern. Andere Genossen fordern nun in einem offenen Brief ein klares Bekenntnis zur Energiewende.
Dass die Energiewende Geld kosten wird, haben wir alle gewusst. Dennoch ist die Energiewende wichtig und richtig und darf nun nicht zerredet werden. Durch die Klimawende werden wir große Mengen CO2 einsparen können und so die Welt für unsere Kinder lebenswert erhalten. Hierzu sind eben Opfer notwendig und das wissen die Bürger auch, ich weiß von vielen Leuten aus meinem Bekanntenkreis, dass diese gerne höhere Strompreise bezahlen würden, wenn wir damit einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Auch das Argument der Arbeitsplätze stimmt nicht, jeder Arbeitsplatz der durch die energiewende verloren geht, wird durch Arbeitsplätz durch die neuen Energien kompensiert.

Statt die Energiewende zu zerreden, sollten di e Politiker über eine Beschleunigung der selbigen reden und für mehr Akzeptanz bei den Strompreisen werben. Wenn die Leute die Chancen durch die regenerativen Energien erkennen, werden diese auch bereit sein, Strompreise deutlich jenseits von 0,30 Cent/kwh zu zahlen. Schließlich geht es um unser aller Zukunft. Die neue Regierung sollte dies zu ihren Kernaufgaben machen.

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