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Koalitionsverhandlungen: Union rückt offenbar von Kindergeld-Erhöhung ab
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Die Erhöhung des Kindergeldes war eines der großen Wahlkampfversprechen von Kanzlerin Merkel. Doch laut einem Zeitungsbericht hat sich die Union bei den Koalitionsverhandlungen mit der SPD von diesem Plan verabschiedet.

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mobilist75 08.11.2013, 11:45
40.

Zitat von bastelwastel
Das Geld mit der Gießkanne zu verteilen. Kindergeld scheint noch den größten Erfolg bei leistungs,- und bildungsfernen (oder wie auch immer das derzeit politisch korrekt heißt ) Gesellschaftsschichten zu haben. Die meisten Kinder findet man heute bei denen, die am wenigsten geeignet dafür scheinen diese auch vernünftig auf das Leben vorzubereiten. Häufig setzen gerade solche Leute oft auf Zuwachs, um ihr Grundeinkommen zu erhöhen. Das Ergebnis sind Großfamilien, bei denen die Kleinen ein geregeltes Berufsleben nur aus den Gute- Nacht- Geschichten vom Ur- Opa kennen. Natürlich ist das sicher zu pauschal betrachtet und Ausnahmen bestätigen die Regel. Deshalb schon mal sorry, wenn ich einige jetzt wieder mit über den Kamm gezogen habe. Aber wenn man das Thema gesellschaftskritisch betrachtet wäre eine rein steuerliche Förderung für Familien m.E. Der effektivere Weg. (Alleinverdiener, 2 Kinder)
Da mögen Sie sicher zu einem Teil Recht haben. Eine Reduktion der Steuerlasten von Familien mit Kindern mit 1 oder 2 Arbeitnehmern sollte die Optimallösung sein. Allerdings kann man unter einer schwarzen Regierung darauf warten bis man selber schwarz wird.

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kumi-ori 08.11.2013, 11:47
41.

der Gerechtigkeit halber dazu noch diesen Ergänzungsvorschlag:

keine Rentenerhöhungen mehr für Kinderlose.

Nur zur Erinnerung: Kindergeld und Kinderfreibetrag sind keine Sozialleistungen, Wohltaten oder Geschenke sondern sind Pauschalen, mit denen das Existenzminimum für Kinder von der Steuer befreit wird, so wie es für Erwachsene und auch für Kinderlose gilt. Nach einer Entscheidung des BVG ist der Staat zu diesen Leistungen verpflichtet. Dass irgendein Unionspolitiker dies für "wünschenswert" hält, interessiert nicht, es ist ein Muss. Meine Steuererklärung ist auch nicht "wünschenswert", sondern verpflichtend.

Besonders dreist, dass hier so getan wird, als sei die Auszahlung von Kindergeld und Kinderfreibetrag eine Transferleistung. Jedem Großverdiener, jedem Unternehmer werden überbezahlte Steuern selbstverständlich zurückerstattet, wenn es aber gegen die Kinder geht, glaubt die Union, die Schwächsten von allen noch betrügen zu dürfen. Ich wünsche mir, dass die bestohlenen Kinder diese Politiker später mal im Altersheim "besuchen".

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muunoy 08.11.2013, 11:49
42. Staatsgläubig?

Zitat von djlennyk
Die Entscheidung, direkte Zahlungen (Kindergeld, Steuerfreibeträge) nicht zu erhöhen, ist absolut richtig. Was Familien wirklich brauchen, sind nämlich nicht ein paar Euros mehr, sondern eine funktionierende staatliche Infrastruktur. Dazu gehören gute Kitas, gute Ganztagsschulen und kostenlose Hochschulen. Und dazu gehören bezahlbare und pünktliche öffentliche Verkehrsmittel, Sportanlagen, ein gepflegter und sicherer öffentlicher Raum. Das ist es, was Familien in Deutschland WIRKLICH brauchen. Schön, dass das auch die Politik mal erkennt.
Was regen sich denn hier alle schon wieder auf? Das Volk hat entschieden, dass im Parlament nur noch staatsgläubige mehr oder minder sozialistische Parteien vertreten sind. Und den Staatsgläubigen ist es nun einmal ein Graus, dass Bürger das von ihnen erwirtschaftete Geld behalten und nach eigenem Gutdünken verwenden. Wo kommen wir da denn hin? Das kann der Beamtenstaat doch viel besser. Angeblich finden sich im jetzigen Bundestag nur noch 35 Unternehmer und 15 Arbeitnehmer. Die 35 Unternehmer sind wahrscheinlich auch noch Selbständige der staatlich vor Wettbewerb geschützten A-Berufe (Ärzte, Apotheker und Anwälte). Wer jetzt noch glaubt, dass dieses Parlament diejenigen vertritt, die durch ihre Arbeit den ganzen Quatsch finanzieren, sollte sich mal untersuchen lassen.
Auch die Maßnahmen zur finanziellen Repression (das eigentlich kritische Thema, was unsere Koalitionäre natürlich aussparen) waren bereits vor der Bundestagswahl eingeleitet und für jeden ersichtlich. Dass dies zur schleichenden Enteignung insbes. der Ersparnisse fürs Alter führt, war auch für jeden bereits vor der Wahl ersichtlich.
Dennoch hat das Volk so dämlich entschieden. Grund zur Aufregung haben eigentlich nur die 15% der Wähler, die nun gar nicht mehr im Parlament dieser ach so tollen Demokratie vertreten werden. Alle anderen sollten sich schämen. Außer natürlich Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes. Schließlich ist dies die einzige Bevölkerungsgruppe, die nun im Bundestag wirklich repräsentiert wird.

Zurück zum Thema: Eine Kindergelderhöhung halte ich auch für falsch. Das wäre einfach nur wieder Umverteilung. Aber warum das steuerliche Existenzminimum kleiner junger Menschen geringer sein soll als das größerer Menschen, leuchtet mir nicht ein.

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blaubär123 08.11.2013, 11:52
43. Habe

Zum Glück habe ich Merkel nicht gewählt, aber das Wahlversprechen ausgerechnet beim Kindergeld zu brechen ist schon skandalös.
Also liebe CDU/CSU Wähler die Kinder haben, dass nächste mal einen Denkzettel der Partei verpassen.

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BettyB. 08.11.2013, 11:55
44. Kinder nicht an erster Stelle

Nun, mit Merkel wird es eine kinderfreundlichere Familienpolitik wohl kaum geben. Mitdem Mittelstand im Blick wird sie ein eufel tun, für Unterschichtskinder etwas zu tun...

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ottomerlin1 08.11.2013, 11:56
45. Die Lügenbarone

sind mal wieder am Werk. Es war doch klar dass alles unter dem Argument der Finanzierbarkeit verschleiert wird. Nach jeder Wahl gibt es einen sogenannten Kassensturz, der dazu missbraucht wird ,dem Normalbürger das Geld aus der Tasche zu ziehen. Geld für die Familien kann nicht da sein, da alles für die Förderung der Wirtschaft ausgegeben wird. siehe Befreiung der Wirtschaft von der Stromumlage. Wie die Familien zurechtkommen hat Mutti Merkel noch nie interessiert,außer wenn es um Sprüche im Wahlkampf geht. Aber Herr Michel kappiert es einfach nicht.

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glen13 08.11.2013, 11:56
46.

Zitat von sysop
Die Erhöhung des Kindergeldes war eines der großen Wahlkampfversprechen von Kanzlerin Merkel. Doch laut einem Zeitungsbericht hat sich die Union bei den Koalitionsverhandlungen mit der SPD von diesem Plan verabschiedet.
Wann kommt endlich die Regelung, das Kindergeld nur an Geringverdiener ausgezahlt wird. Warum müssen Topverdiener Kindergeld bekommen? Diese Gießkannenpolitik ist hirnrissig.

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gog-magog 08.11.2013, 11:58
47. Erhöht das Kindergeld, sonst macht es das Verfassungsgericht!

Zitat von muunoy
Eine Kindergelderhöhung halte ich auch für falsch. Das wäre einfach nur wieder Umverteilung. Aber warum das steuerliche Existenzminimum kleiner junger Menschen geringer sein soll als das größerer Menschen, leuchtet mir nicht ein.
Schöner kann man sich nun wirklich nicht widersprechen. EBEN WEIL die Kosten für das Existenzminimum von Kindern sich erhöhen MUSS sich ja auch das Kindergeld erhöhen, denn schließlich wird das Existenzminimum von Kindern ja von den Eltern bestritten. Genau aus diesem Grund fällt ja das Kindergeld auch weg, wenn die Kinder eigenes Geld verdienen und steuerpflichtig werden. Dann bekommen sie nämlich einen eigenen Freibetrag und dafür kein Kindergeld mehr.

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mcmurdo 08.11.2013, 11:59
48. Union rückt offenbar von Kindergeld-Erhöhung ab

Zitat von b399y
Wer brauch schon Kinder. Einen wahren Geldregen gibt es nur für die über 60 jährigen. Wer arbeitet ist echt der doofe.
LOL! In welcher Nische sind Sie denn angesiedelt?
Es geht um das Thema Kindergeld - nicht um das, was die Rentner bekommen - Menschen also, die ihre Lebensleistung bereits erbracht haben, und von denen jeder zweite dennoch von Altersarmut betroffen ist.
"Geldregen" gibt es in Deutschland tatsächlich für Familien mit Kindern - soviel wie in keinem anderen Land der Welt. Und diese ganze Kohle hat NICHTS gebracht, aber auch garnichts. Sie konnten letztens hier noch lesen, dass jede 5. Frau in Schland auf das Kinderkriegen pfeift...da kann aus Berlin noch so viel Knete kommen...daran wird sich nichts ändern.
Im übrigen ist Ihr Geschreibsel peinlich.

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naklar? 08.11.2013, 12:01
49. Wir hatten noch nie andere Parteien an der Macht ...

Zitat von muunoy
Was regen sich denn hier alle schon wieder auf? Das Volk hat entschieden, dass im Parlament nur noch staatsgläubige mehr oder minder sozialistische Parteien vertreten sind. Und den Staatsgläubigen ist es nun einmal ein Graus, dass Bürger das von ihnen erwirtschaftete Geld behalten und nach eigenem Gutdünken verwenden. Wo kommen wir da denn hin? Das kann der Beamtenstaat doch viel besser. Angeblich finden sich im jetzigen Bundestag nur noch 35 Unternehmer und 15 Arbeitnehmer. Die 35 Unternehmer sind wahrscheinlich auch noch Selbständige der staatlich vor Wettbewerb geschützten A-Berufe (Ärzte, Apotheker und Anwälte). Wer jetzt noch glaubt, dass dieses Parlament diejenigen vertritt, die durch ihre Arbeit den ganzen Quatsch finanzieren, sollte sich mal untersuchen lassen. Auch die Maßnahmen zur finanziellen Repression (das eigentlich kritische Thema, was unsere Koalitionäre natürlich aussparen) waren bereits vor der Bundestagswahl eingeleitet und für jeden ersichtlich. Dass dies zur schleichenden Enteignung insbes. der Ersparnisse fürs Alter führt, war auch für jeden bereits vor der Wahl ersichtlich. Dennoch hat das Volk so dämlich entschieden. Grund zur Aufregung haben eigentlich nur die 15% der Wähler, die nun gar nicht mehr im Parlament dieser ach so tollen Demokratie vertreten werden. Alle anderen sollten sich schämen. Außer natürlich Beamte und Angestellte des Öffentlichen Dienstes. Schließlich ist dies die einzige Bevölkerungsgruppe, die nun im Bundestag wirklich repräsentiert wird. Zurück zum Thema: Eine Kindergelderhöhung halte ich auch für falsch. Das wäre einfach nur wieder Umverteilung. Aber warum das steuerliche Existenzminimum kleiner junger Menschen geringer sein soll als das größerer Menschen, leuchtet mir nicht ein.
oder wollen Sie hier verbreiten, die FDP ist keine Klientel-Partei. Deren Stamm-Klientel kennt die freie Marktwirtschaft nur aus Büchern. Die Realität in Deutschland früher wie heute ist und war bestimmt kein freier Markt. Übrigens Grundvoraussetzung für viele Reiche überhaupt Reichtum erlangt zu haben. In einer freien Marktwirtschaft gebe es nämlich sonst (schmerzliche) Selbst-Heilungsprozesse. Z. B. würden auch sehr schnell Dumpinglohnzahler vom Markt verschwinden, wegen mangelnder Kundschaft. Ein freier Markt hat auch erst einmal nichts mit der Steuerlast zu tun, welche vom Staat eingefordert wird.

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