Forum: Politik
Kobane: Lévy zweifelt Nato-Mitgliedschaft der Türkei an
AFP

Bernard-Henri Lévy greift die Türkei mit scharfen Worten an: Das Land tue nicht genug, um die syrische Kurdenstadt Kobane zu retten. "Das ist die Stunde der Wahrheit für ihre Präsenz in der Nato", sagte der französische Philosoph.

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hainzpälz 13.10.2014, 00:25
1. Längst fällig

ist dieser Beitrag.
Und nun sind die Europäer gefragt. Es geht um eine künftige EU-MITGLIEDSCHAFT, die zur Diskussion gestellt werden könnte.
Um es klar zu formulieren: Ich bin für einen EU-Beitritt der Türkei. Aus dieser Position heraus gäbe es für beide Seiten sehr viel zu verlieren.
Weniger als eine durchlässige Grenze und Versorgung der kurdischen Verteidigung dürfte nicht das Ergebnis sein.
Und jeder Tourist kann seine bare Stimme einbringen. Das täte sehr weh ...

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bettkante 13.10.2014, 00:31
2. gemeinsame Allianz

natürlich, der Westen allem voran die Amerikaner und natürlich auch die Türkei selbst haben dafür gesorgt., dass sowas wie eine IS überhaupt entstehen konnte. Aber warum sollten nur türkische Soldaten dabei sterben. Frankreich verweigert doch selbst den Einsatz von Bodentruppen, Sowas heuchlerisches schon wieder.

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albatross! 13.10.2014, 00:37
3. Durchsichtiges Spiel

Das Verhalten der Türkei widerspricht dem Bemühen der NATO, die IS an der Einnahme von Kobane zu verhindern. Es sind zwar im Wesentlichen die USA, die den ganzen Schlamassel mit dem Irakkrieg und weiteren zweifelhaften Aktionen verursacht haben, aber auch die Türkei hat mit ihren Waffenlieferungen an Terrorgruppen dazu beigetragen. Wenn sie also jetzt Kobane opfert und nicht einmal kurdische Kämpfer über die Grenze lässt, dann sollten wir keinesfalls mehr unsere Patrioteinheiten vor Ort belassen. Die hätten dort ohnehin nie stationiert werden dürfen!

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marlang 13.10.2014, 01:07
4. Koalition der Willigen...

Es ist momentan sehr einfach die Türkei an den Pranger zu stellen. Schließlich hat sie einen nahezu despotischen und nahezu islamistischen Präsidenten; Pressefreiheit und Versammlungsrecht existieren kaum und werden lieber mit Füßen getreten und missachtet.
ABER den Nährboden fü den IS hat die sogenannte 'Koalition der Willigen' bereitet: Sicher ist es immer gut Menschen von Diktatoren zu befreien; aber wenn der Befreiungsgrund eine Giftgaslüge ist, muss eigentlich jeder wissen, dass es unter diesem Vorwandt sicherlich nicht um die Menschen ging. Wäre es um die Menschen gegangen, hätte es zumindest eine Art von Konzept geben müssen für die Besatzungszeit im Irak, das es niemals gab. Stattdessen hat man Chaos und eine Oase für Islamisten geschaffen, die man ja eigentlich (laut offizieller Aussage) vernichten wollte.
Daher sind in erster Linie die USA in der Pflicht vehementer gegen den IS vorzugehen, denn nur sie haben den IS ermöglicht.
Damit sag ich aber ausdrücklich nicht, dass dir Türkei keine Verantwortung hätte; spätestens nach der Verlautbarung, sie würde dem Geschehen um Kobane nicht tatenlos zusehen und schaut genau jetzt tatenlos zu.
Mir wird es mittlerweile unerträglich den Lügen aller Regierungen dieser Welt (insbesondere der eigenen deutschen) zuzuhören.

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unbedeutender_user 13.10.2014, 02:38
5.

Schön gesehen!
Die Türkei, als NATO-Mitglied, wird als Nichtstuer vorgeschoben.
Wäre ich die Türkei würde ich auch warten, bis IS über meine Grenze kommt, um dann erst den Bündnisfall auszurufen.
Aber vielleicht ist das ja der Plan.
Schade, daß die Bundeswehr gerade technisch nicht zur Verfügung steht.
...blöd jetzt für die Türkei.

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Meter Fatih Han 13.10.2014, 02:59
6.

Levy du Propagandist,wir unterstützen keine Terroristen und solange die Türkei selber nicht angegriffen wird interessiert uns alles nicht! Warum soll uns das Kümmern und was geht uns Türken der Mist an? wenn Deutschland, Frankreich, England und USA das unbedingt wollen können die gerne helfen, aber ohne den Grenzgeländer kaputtzumachen bitteschön!

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jetluck 13.10.2014, 03:47
7. Der Philanthrop will Krieg?

Hat er auch einen Plan? Wohl eher nicht. Für Levy war die Kritik am Irakkrieg Antiamerikanismus. Nun, da wir offensichtlich sehen, was dieser Krieg der Welt beschert hat, nämlich die Terrororganisation Isis, kann man davon ausgehen, das Levy ein schlechter Berater und Mahner für die Türkei sein sollte.

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godsarmy2014 13.10.2014, 04:47
8. über die Motivation dieses Herrn kann man streiten.

Warum sollte die Türkei einer Terrororganisation wie der PYD und der PKK helfen? Diese Gruppierungen haben sich noch vor einem Jahr mit Assad verbündet und seine Greueltaten gebilligt. Warum sollen wir einer Terrorirganisation wie der PKK helfen. Die haben 30000 turkische Soldaten auf dem Gewissen. Herr Levy soll das gleiche von Israel fordern. Soll Israel die hamas bewaffnen. Wo war er denn, als Israel den Gazastreifen bombardierte und hunderte Zivilisten
tötete? Israel wünscht sich doch eine Türkei ausserhalb der Nato, damit die
Türkei zur Zielscheibe werden kann.

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ratte321 13.10.2014, 07:15
9.

Die Türkei weiß bis heute nicht, was sie eigentlich ist. Will in die EU, tut aber nichts dafür. Will die Macht im Nahen Osten sein, tut aber nichts dafür.

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