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Kobane: Lévy zweifelt Nato-Mitgliedschaft der Türkei an
AFP

Bernard-Henri Lévy greift die Türkei mit scharfen Worten an: Das Land tue nicht genug, um die syrische Kurdenstadt Kobane zu retten. "Das ist die Stunde der Wahrheit für ihre Präsenz in der Nato", sagte der französische Philosoph.

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cevdet 13.10.2014, 08:34
30. Pkk

Die Kurden die seit Jahren bereit waren gegen die türkische Armee zu kämpfen (PKK), die kamen irgendwie doch auch immer wieder zum Ort des Geschehens.

Ach Herr Levy, was ist denn IHRE Meinung zu ISRAEL´s verbrechen an Palästinensern? rein aus Interesse

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troubadorab 13.10.2014, 08:47
31. Mal wieder Quertreiberei der türk.Regierung

Levy hat völlig recht,brauchen wir solch einen störrischen Natopartner?
Der nur seine Eigeninteressen verfolgt?Um gerecht zu bleiben,ich bin der türk.Regierung dankbar für die Aufnahme der Flüchtlinge,aber alles andere ist inakzeptabel.Ich hoffe,man merkt,dass ich zwischen d e n Türken und der Regierung differenziere.

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Meconopsis 13.10.2014, 08:55
32. Irre Politik - unehrlich und falsch

Da muss sich erst ein Philosoph melden, weil es keinen einzigen Amtsträger gibt, der es sich getraut, so etwas zu sagen. Unsere Politiker sind solche Luschen und Feiglinge, da bleibt einem echt die Sprache weg.

An den Beispielen Türkei und Israel kann man sehen, was die sogenannte westliche Wertegemeinschaft alles durchgehen lässt, wenn es denn (angeblich) ihren Machtinteressen dient.

Unsere Politiker, die Repräsentanten der EU, und die der NATO sowieso, sollten ihren Kopf mal nicht so hoch tragen. Dasselbe gilt für unsere Leitmedien. Die demokratischen Werte, die sogennante Freiheit, die wir da so vehement, z.B. von Russland oder von China einfordern, die ist sehr brüchig und doppelbödig.

Kehren wir doch als erstes mal vor unserer eigenen Haustüre und führen wir unsere Freunde und Bündnispartner auf den Pfad der Tugend zurück, ehe wir daran denken, andere damit zu beglücken.

Wann werden eigentlich die Patriots aus der Türkei abgezogen ? Diese Stationierung ist eine Demütigung für Deutschland, wie auch für die betroffenen Soldaten, die sich bei ihrem Job dort unten wohl komplett vereppelt fühlen, und auf der Straße sogar noch Anfeindungen erdulden müssen.

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stinkfisch1000 13.10.2014, 09:00
33. Recht hat er

Als ein paar Granaten auf türkischen Feldern einschlugen, durften sofort deutsche patriot-Systeme anrücken. Aber im Sinne der von der Nato vertretenen Werte ein Massaker an den Kurden in Kobane zu verhindern, scheitert am Hass auf eben jene. Die läasst man lieber verrecken und hilft dem IS, weil der im Zweifelsfalle auch gegen Assad kämpft. Zynischer gehts kaum und dafür sollte die Türkei auch aus der NATO raus. Das Thema EU - Mitgliedschaft hat sich damit ja wohl hoffentlich erst recht erledigt.

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lupenrein 13.10.2014, 10:44
34. .............

Was hinter dem ganzen Gezerre um die 'Verpflichtungen' der Türkei steht, ist nur zu aus geopolitischer Sicht auf den gesamtern Nahen Osten
zu verstehen.
Die Gefahr durch die IS-Milizen beschränkt sich nämlich keineswegs nur auf den Irak und Syrien, sondern auch auf Jordanien, den Libanon und nicht zuletzt auch auf Israel. Und letztlich ist es auch ein Krieg gegen die USA.

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shelley 13.10.2014, 10:46
35.

Was heißt, die Türkei bewege sich nicht genug? Sie bewegt sich überhaupt gar nicht, jedenfalls nicht FÜR Kobane. Wenn es darum geht, nach wie vor die IS-Terroristen zu unterstützen, aber gleichzeitig die Flüchtlinge aus Kobane nicht rein, bzw. die türkischen Kurden, die in Kobane gerne kämpfen möchten, raus zu lassen, bewegt sie sich sogar sehr emsig. Das Ziel ist es, einen kurdischen Staat zu vernichten bzw. seine Existenz zu verhindern und gleichzeitig ein ordentliches Stück Syrien als "Pufferzone" abzuknabbern.

Der Verbleib der Türkei in der NATO sollte schon seit geraumer Zeit infrage gestellt werden. Schön, dass es endlich mal ausgesprochen wird.

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georg67 13.10.2014, 10:47
36. Herr Philosoph, es gibt immer noch ein Völkerrecht,

das für einen Militäreinsatz im Nachbarland entweder

1. ein Ersuchen der dortigen Regierung
2. oder eine UN-Resolution

erfordert. Beides liegt nicht vor.

Das ist der erste Grund für das Nichteinschreiten der Türkei. Der zweite Grund: militärische Interventionen ohne einen umsetzbaren Plan für die Zeit danach haben sich als nutzlos erwiesen, siehe Afghanistan, Irak, Libyen. Der dritte Grund: es gibt keine einheitliche Haltung der Kurden gegenüber der Politik der Türkei. Eine Intervention würde von den einen bejubelt und von den anderen verteufelt. "Die Kurden" sind letztendlich nur eine Mehrzahl von Clans, die am Ende doch nur wieder ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen, nicht zuletzt deshalb hat es auch nie einen Teile der Länder Türkei, Syrien und Irak umfassenden Kurdenstaat gegeben. PKK und Peschmerga sind sich nicht grün, was sich daran zeigt, dass es keine Verlautbarungen geschweige denn Unterstützung aus der autonomen kurdischen Region für Kobane gibt.

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ThomasGB 13.10.2014, 12:47
37. Immer ruhig bleiben !

Ist doch ganz praktisch, laßt die Türkei nur machen.
Wenn es dann der Türkei an den Kragen geht kann die NATO dann auch seelenruhig zuschauen.
Dann löst sich die Frage nach der Mitgliedschaft der Türkei von selbst. Warum diese Frage also aufwerfen, wenn die Problemlösung bereits naht ?

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Olaf 13.10.2014, 14:31
38. Sieh an!

Ein Philosoph der nach einem Angriffskrieg schreit. So schnell geht das. Es ist eben ein leichtes, fremde Soldaten in den Krieg zu schicken.

Und das ist Europas Intellektuelle Elite.

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Chiefli1 13.10.2014, 15:14
39. Kobane

Zitat von Hans_Kammerer
...alles torpediert was den Kämpfern in Kobane helfen könnte, also Nachschub und Logistik in jeder Hinsicht. ...
Es wurde verboten - ob richtig oder falsch kann diskutiert werden - der PKK über TR-Boden nach Kobane in den Krieg zu ziehen. Desweiteren wurde Türkischen Staatsangehörigen verboten, in den Krieg zu ziehen, Syrische Kurden können kommen und gehen...weshalb sonst sollte die IS versuchen den Grenzkorridor zu besetzen und weshalb sollten die Kurden diesen Korridor verteidigen, wenn doch die Grenze geschlossen ist?!
Kleine Frage, wie lange dauert nun der Konflikt um Kobane? Mit Umland sicher schon 1 Monat?
Die PKK sitzt 200 Km östlich...wenn der direkte Weg gegen Westen (Kobane) versperrt ist, dann einfach mal gen Süden losziehen und unterwegs die Nachschublinien der IS platt machen....dann weiter nach Westen und dann wieder nach Norden....und eh man in Kobane ist, merkt man, dass der Gegner schon platt gemacht worden ist, 'Der Weg ist das Ziel'....
Aber nein, lieber nach Bingöl und Diyarbakir schleichen und Anschläge verüben - oder zumindest versuchen...

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