Forum: Politik
Kolumne: Ich stimme mit "Nein"
REUTERS

Das Referendum ist ein Akt der Verzweiflung. Aber jeder weiß: Es geht nicht nur um die Zukunft Griechenlands. Sondern um die Frage, ob in Europa das Geld regiert. Das geht uns alle an.

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freigeist1964 02.07.2015, 18:09
340. Sie haben es auf den Punkt gebracht

Zitat von Velbert2
Sahra Wagenknecht sagte kürzlich in einem Interview, dass wenn die 600 reichsten Familien in Griechenland ihre Steuerschulden zahlen würden gäbe es diese Krise gar nicht. Da frage ich mich, warum soll der deutsche Arbeiter dieses Versäumnis ausbügeln?
Die Frage stelle ich mir auch schon lange! Es ist bezeichnend, dass die Griechen ein Referendum in einer Woche hinbekommen, aber es nicht schaffen in fünf Jahren eine funktionierende Steuerbehörde aufzubauen, och gegen Vetternwirtschaft und Korruption vorzugehen Was ist denn aus der Lagarde Liste, die die griechische Regierung in den Händen hat? Ds gabs grosse Ankündigungen seitens der Regierung Tsypras und was ist passiert? NICHTS! NICHTS und nochmal NICHTS!!! Wo bleibt die Aufarbeitung? Und dann wundern sich die (stolzen) Grichen, dass die anderen Länder auch ihren Stolz haben und keine Lust mehr haben, sich ausnutzen zu lassen? Und sann die Linke hier um Gysi und Wagenknecht. Diejenigen die immer gegen die europäische Union gewettert hat, spielen sich jetzt als Supereuropäer auf? Wie unglaubwürdig und schäbig ist das denn!

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philopapos 02.07.2015, 18:09
341. Von Tsipras und seinen Kumpanen haben Sie keinen Schimmer,...

... Herr Augstein. Tsipras und Syriza haben den Steuerkarren bewusst und vorsätzlich an die Wand gefahren: keine endlich vorgenommene Besteuerung der Reichen in Ekali und Kifissia (etc.), sogar die von den Vorgängerregierungen eingeführte Grundsteuer wurde eingestellt (!), es werden keine Einzüge mehr über die Stromrechnung vorgenommen usw. Man wollte und will keine höheren Steuereinnahmen, weil das die Notlage dämpfen würde. Man will einen Schuldenerlass (was ich sogar verstehe) und dann raus aus Euro, Europa und NATO, denn Syriza ist ein Kampfbündnis nicht nur aus gemäßigten Sozialdemokraten, sondern vor allem von Kommunisten, Alt-Stalinisten und Trotzkisten, die nach dem für die extreme Linke verlorenen Bürgerkrieg endlich Morgenluft wittern. Leben Sie mal in Griechenland, Herr Augstein, reden Sie mit den Leuten, anstatt aus aus Ihrer Millionärsvilla zu deuteln.

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D. Th.Hoffmann 02.07.2015, 18:09
342. Ungenügend vermittelt

Die griechische Lage ist in meiner Wahrnehmung nur unzureichend vermittelt worden, wahrscheinlich eine politische Strategie. Warum sich die Griechen nicht wortgewandter darum bemüht haben, ist mir aber auch nicht klar

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silverhair 02.07.2015, 18:09
343. Nein, das hat mit GR nichts zu tun

Zitat von JaguarCat
Bei Kommentaren zu Griechenland werden immer wieder Ursache und Wirkung verwechselt. Ursache des Dilemmas ist und bleibt, dass über Jahre hinweg die Zahlen zum Staatsdefizit gefälscht worden waren. Dadurch sind die Staatsschulden ausgeufert, und jetzt fehlt das Geld, das zurückzuzahlen. ...
Nein, das ist nicht die Ursache .. und ob am Anfang mal dieses dubiose Konstrukt bilanz manipuliert wurde oder nicht , das hat damit nichts zu tun.

Es liegt am Missbrauch des Geldsystems, was eben nicht aus Töpfen besteht, sondern ein "Kaufgeld für die Zukunft aus dem Nichts erschafft , gegen Arbeit für die Zukunft"

Giralgeld= Zahlungsmittel für die Zukunft gegen Arbeitschulden für die Zukunft .. das ist unser Geld!

Und wenn dann eine Merkel und Co. dieses Geld der Banken ÜBER andere Staaten leitet ..Subventionen und Investionen, damit wunderbar die Exportüberschüsse erzeugt werden, die Arbeitnehmer jubeln das ihr Lohn doch so reichlich für ihre Arbeit fließt.. aus ihren eigenen Steuern bezahlt wohlgemerkt, dann müssen die Schulden der anderen wachsen, weil sie überhaupt keine Chance mehr haben irgendwas zu verkaufen!

Jeder Subventiosnbetrug der Über Staatsgrenden hinweg das Betreib, jede MwSt erschleichung indem man über Staatsgrenzen hinweg ein Scheingeschäft hin und her laufen läßt funktioniert genauso ... und normal klicken dann die Handschellen wenn sie das betreiben!

Das hat mit den Griechen nichts zu tun, das hat Merkel mit der Gesamten Eurozone betrieben, das sind die Scheingewinne des Target2 ..700 Mrd. Euro, die einfach nur kreisverkehr des Zahlungsmittels darstellen .. wo dt. Arbeiter sich mit ihrem Eigenen Lohn bezahlen via Steuern und Umlenkung über andere Staaten!

Jedes Land was Deutschland diese Exportüberschüsse gestattet hat ist davon betroffen .. und 700 Mrd. Euro stehen da die gerade platzen, in allen Ländern um Deutschland herum!

Griecheland, das war nur der letzte iund schwächste in dieser Kette, deR Rest folgt gerade schon .. solang bis jeman dden Stecker entgültig rauszieht, und alle Konsten und Schulden auf Nulll stellt.. den mit noch nicht existierenden Zahlungsmitteln kann man auch nicts existieredes mehr kaufen!

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-denker- 02.07.2015, 18:10
344. nein

ich würde auch mit Nein stimmen. nicht aber um ein "sozialeuropa mit gemeinsamen Finanzen" herbei zu führen, sondern um dafür zu sorgen, dass Griechenland die drachme bekommt. Ich bin volkswirt und bin finde ich qualifiziert ein Problem in meinem Fachgebiet einschätzen zu können. wen die Details interessieren: mankew aufschlagen, studieren.
und es regt mich auf wie Leute wie frau schwan oder merkel dieses Problem lösen wollten und wollen ohne den blassesten schimmer von dieser wissenschaft zu haben!

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spiegelritter 02.07.2015, 18:10
345. Eine andere Politik

will der Tsipras. Es ist gut, neue Ansätze zu finden. Aber mehr als das Geld anderer zu wollen gibt es bisher nicht als Vorschlag. Auch von Ihnen nicht.
Wer hoch verschuldet ist, muss Einnahmen und Ausgaben langfristig ins Gleichgewicht bringen.
Griechenland war schon auf dem Weg dahin, bis der Herr Tsipras kam und sagte "wir stoppen das Sparen und wollen mehr Geld von der EU".

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rheinläufer 02.07.2015, 18:11
346. I had a dream....

Die, die nichts haben oder die, die sehr viel haben, können leicht mit NEIN stimmen. Die aber, die wissen, wie schwer Geld erarbeitet wird und wie wichtig es für unser Leben ist, die stimmen mit JA. Wir sind nicht im Kommunismus, wo das Geld eines Tages ausgedient haben sollte. Der Kommentar erinnert mich an die Ideen eines Träumers.

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Bondurant 02.07.2015, 18:11
347. Es war einmal in Amerika

Zitat von a.droste
Die Amerikaner kritisieren die harte Haltung der Geberländer.
Als in den Achtzigern die Stadt New York den Bund um Geld anging, hieß es, macht mal schön pleite. Und so geschah es. Wie heißt es so schön: Wasser predigen und Wein trinken?

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Blindleistungsträger 02.07.2015, 18:12
348. Ich bin anderer Ansicht

Zur Hölle mit dem Kapitalismus - dem stimme ich zu. Ein nicht geldfixiertes Europa? Gerne. Aber, die Griechen sind nicht die Richtigen um diesen Kampf zu kämpfen. Diese Leute sind nur Profitmaximierer in eigener Sache. Von denen haben wir nichts zu erwarten. Leute, die in Jahrzehnten nicht einmal ein funktionierendes Staatswesen auf die Beine zu stellen in der Lage sind, sind ganz sicher die Falschen für diesen Job. Merkel ist Mist, aber die Griechen sind keine Alternative.

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booaaeey 02.07.2015, 18:12
349. Ok, sie vertreten also den Ansatz der FED oder Abbenomics

Zitat von medinform
Kein ernst zu nehmender internationaler Ökonom wird die den Griechen auferlegte Sparpolitik (in die Depression hinein sparen, ein volkswirtschaftliches No Go)
für die es keine Belege gibt, dass sie funktionieren. Alles was wir bekommen sind gigantische Assetblasen und explodierende Schulden.
GR hat niemals gespart sondern die Entwicklungsgelder und Kredite (über 100.000€ pro Kopf) verkonsumiert. Wieviel wollen sie noch reinschütten? Wo ist die Grenze?

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