Forum: Politik
Kolumne: Wir sind der Gegner

Der Westen kommt im Kampf gegen den islamistischen Terror nicht voran. Kein Wunder: Man kann einen Feind nicht bekämpfen, indem man ihm ähnlich wird. Wer den "Krieg gegen den Terror" aufnimmt, hat ihn bereits verloren.

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Olaf 16.11.2015, 11:11
1.

Wenn das so einfach ist, dann müssten wir ja auch mit Verständnis und Versöhnung gegen Pegida und Nazis kämpfen können.

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logtor 16.11.2015, 11:11
2.

"Als Deutschland und Schweden im Sommer damit begannen, große Zahlen muslimischer Flüchtlinge aufzunehmen, hatte das historische Bedeutung: es war ein Werk der tätigen Versöhnung zwischen Orient und Okzident. Nie hat der Westen dem Islamismus eine größere Niederlage beigebracht als in dem Moment, da er den unter Krieg und Terror leidenden Muslimen Schutz gewährte."
Herr Augstein schreibt dies vor dem aktuellen Hintergrund der Anschläge von Paris. Sie sind direkt die Folge einer missglückten Immigration aus islamischen Ländern, ohne die es die Anschläge definitiv nicht gegeben hätte. Woher nimmt Herr Augstein die Überzeugung, dass die Integration solcher Menschen in Deutschland nun besser gelingen wird? Weil man die Menschen zu Tausenden menschenunwürdig in Turnhallen unterbringt und nicht einmal genug Ressourcen hat damit die Flüchtlinge umgehend deutsch lernen können und über die Regeln unseres Staates aufgeklärt werden?

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paulvernica 16.11.2015, 11:11
3. also nee wirklich

Toll , und was sollen wir tun ? Dieser Artikel ist nur schönes Gerede aber schützt keinen einzigen Menschen.
Kritisieren ist leicht, der Artikel sagt nicht was man tun kann nur was man nicht tun sollte.

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apetri1 16.11.2015, 11:13
4. traurig, aber wahr

was da Herr Augstein schreibt! Und ausgerechnet Frankreich wiederholt jetzt den Fehler von Dschordsch Dabbeljuh: Krieg gegen Terror. Absurd!

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ikarus2015 16.11.2015, 11:13
5. In der Theorie...

...und Traumwelt in der hier einige Kolumnisten leben, ist das sicherlich ein sehr löblicher Ansatz! Nur werden sich radikale Islamisten von Toleranz und Blumen kaum beeindrucken lassen! Vielmehr jede Gelegenheit nutzen unserer Gesellschaft zu Schaden, denn dazu ist deren Verachtung für unsere Werte viel zu tief! Wir können natürlich auch die nächsten Jahrzehnte als tolerante potentielle Opfer herumlaufen, das wird diese radikalen und ihr archaisches Weltverständnis aber nur weiter ermutigen ihre grausamen Verbrechen zu begehen. Freiheit heißt auch dafür zu kämpfen und jetzt ist der Moment gekommen dies zu tun.

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m.brunner 16.11.2015, 11:14
6. Moin Walser

Die Einleitung ist schon eine Zumutung.

Durch intellektuelle Pirouetten kann man den Terror auch nicht bekämpfen.
Man sollte bei der Beurteilung auch mal die politischen Fronten weglassen, die Opfer finden sich auf allen Seiten.

Ich warte mal auf den Vorschlag von Herrn Augstein der Resultat bringt, bevor wir alle in Rente sind.

Wie ist der?

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ackergold 16.11.2015, 11:16
7.

Das sind viele wahre Worte, Herr Augstein. Trotzdem werden vermutlich eher die Demagogen wieder mal das Volk erreichen, denn die Mehrheit hat nie gelernt ihre Haltungen kritisch zu reflektieren, geschweige denn Humanität oder auch nur Christentum wirklich zu leben.

Man kann auch den letzten Schluss noch ziehen: das Abendland existiert gar nicht. Seine angeblichen Werte sind nur vorgeschoben. Das geht aus Augsteins letztem Satz hervor - und womöglich hat er Recht.

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NoUse4aName 16.11.2015, 11:16
8. Breivik vs. IS

Breivik war Einzeltäter, der mit seiner Festnahme quasi 'schon' besiegt war.

Die IS steht dagegen weiter 'ungeschlagen im Felde'. Mit 'mehr Humanität und Demokratie' kann man gegen die IS keinen Blumentopf gewinnen, auch wenn diese Ziele an sich sicher nicht verkehrt sind.

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go-west 16.11.2015, 11:16
9. Diese Forderung ist genauso sinnfrei

wie die Forderung der amerikanischen Waffenlobby nach noch mehr Waffen zur Vermeidung von Amokläufen. Was diese Fanatiker stark gemacht hat ist unter anderem unser nachsichtiger und toleranter Umgang mit ihnen. Warum kommt man erst jetzt auf die Idee, Hassprediger auszuweisen und deren Moscheen dichtzumachen? Zum Glück sind Menschen mit derart wirren und ideologisch verbohrten Schlußfolgerungen zahlenmäßig irrelevant. Die nächsten Wahlen in Europa werden eine gesunde Reaktion auf die veränderte Situation zeigen.

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