Forum: Politik
Kommandoaktion im Jemen: US-Militär räumt zivile Opfer ein
AFP PHOTO/HO/AL-MALAHEM MEDIA

Nach eigenen Angaben hatte das US-Militär bei einem Angriff im Jemen 14 Terroristen getötet. Bei der Kommandoaktion sind jedoch auch Zivilisten ums Leben gekommen, hat ein Sprecher nun zugegeben.

larsmach 02.02.2017, 04:31
1. Die bombardieren doch nicht das Land und verhängen zugleich ein Einreiseverbot

Die USA bombardieren doch nicht etwa Ziele im Jemen und verhängen zugleich ein Einreiseverbot gegen sämtliche jementischen Einwohner, vom Baby bis zum Greis!? - Wie perfide ist das denn..? Viele Jemeniten wird so etwas auf die Palme bringen; Hass hat wieder Konjunktur!

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ackergold 02.02.2017, 12:17
2.

Die Frage ist nicht, wieviele zivile Opfer des US-Bombardements es nun eigentlich gab, sondern die Frage ist, wie Trump die Opfer zu entschädigen bereit ist. Wer keinen sauberen Krieg führen kann, der muss eben zahlen, oder das Kriegführen sein lassen.

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ackergold 02.02.2017, 12:19
3. Trumplogik

Zitat von larsmach
Die USA bombardieren doch nicht etwa Ziele im Jemen und verhängen zugleich ein Einreiseverbot gegen sämtliche jementischen Einwohner, vom Baby bis zum Greis!? - Wie perfide ist das denn..? Viele Jemeniten wird so etwas auf die Palme bringen; Hass hat wieder Konjunktur!
Sie nehmen doch nicht ernsthaft an, dass Trump in der Lage wäre, zwei getrennte Fakten konsequenz zu verknüpfen.

Für ihn stellt sich lediglich die Frage, wann können wir anfangen zu bombardieren. Nach dem Bombardement kommt die nächste Frage, nämlich "Wie kann man die Überlebenden eliminieren".

Dass Krieg Flüchtlingsströme zur Folge hat, übersteigt seinen Horizont ganz offensichtlich. Und Flüchtlinge nennt er ja stets "illegal immigrants".

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fallobst24 02.02.2017, 13:24
4.

Zitat von ackergold
Die Frage ist nicht, wieviele zivile Opfer des US-Bombardements es nun eigentlich gab, sondern die Frage ist, wie Trump die Opfer zu entschädigen bereit ist. Wer keinen sauberen Krieg führen kann, der muss eben zahlen, oder das Kriegführen sein lassen.
Und wer genau wird ihn oder Saudi Arabien etc. dazu zwingen? Sie? Merkel? Die EU? Das ist doch naives Wunsch-Denken. Genau wie in der Vergangenheit wird nix passieren. Genauso wie bei Obama auch nix passiert ist, obwohl er den traurigen Rekord trägt allein im letzten Jahr 26171 Bomben abgeworfen zu haben.

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dasdondel 02.02.2017, 15:05
5.

Zitat von
Wer keinen sauberen Krieg führen kann
Also ein "sauberer" Krieg wäre in Ordnung ? Hier wird angefangen zu rechnen, wie viele zivile Opfer denn erlaubt sind. Zivilisten als Schutzschild wird noch als Argument benutzt... Das ist eine perverse Verdrehung der Tatsachen. Die USA treten auch im Jemen wieder mal als aggressive Invasoren auf. Es gibt kein Recht der USA Menschen im Jemen zu ermorden - auch nicht wenn sie diese Menschen als Al-Quaida bezeichnet. Denn was heisst das schon ? Die USA bezeichnen doch jeden als Terroristen, wenn er Ihnen nicht in den Hintern kriecht.

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vulcan 02.02.2017, 16:01
6.

Zitat von dasdondel
Also ein "sauberer" Krieg wäre in Ordnung ? Hier wird angefangen zu rechnen, wie viele zivile Opfer denn erlaubt sind. Zivilisten als Schutzschild wird noch als Argument benutzt... Das ist eine perverse Verdrehung der Tatsachen. Die USA treten auch im Jemen wieder mal als aggressive Invasoren auf. Es gibt kein Recht der USA Menschen im Jemen zu ermorden - auch nicht wenn sie diese Menschen als Al-Quaida bezeichnet. Denn was heisst das schon ? Die USA bezeichnen doch jeden als Terroristen, wenn er Ihnen nicht in den Hintern kriecht.
Das ist keineswegs eine Verdrehung der Tatsachen, sondern eine Tatsache an sich. Diese Leute wissen ganz genau, dass jede Aktion gegen sie schwieriger wird, wenn man nur genügend Zivilisten um sich herum positioniert. Das Schicksal dieser Zivilisten ist den Terroristen völlig gleichgültig.
Es 'nützt' ihnen sogar, wenn dann einige davon ums Leben kommen.
Die USA haben durchaus das Recht, Terroristen weltweit zu bekämpfen. Da sehe ich absolut kein Problem.
Ihr letzter Satz ist dann auch kompletter Schwachsinn, aber das wissen Sie wohl selbst.

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iannis70 02.02.2017, 18:43
7. Wie kommn Sie auf diese Idee...

Zitat von ackergold
Die Frage ist nicht, wieviele zivile Opfer des US-Bombardements es nun eigentlich gab, sondern die Frage ist, wie Trump die Opfer zu entschädigen bereit ist. Wer keinen sauberen Krieg führen kann, der muss eben zahlen, oder das Kriegführen sein lassen.
....der bislang "beste" Drohnenmörder war Obama, einige hundert angebliche Terroristen und einige tausend Zivilisten hat er mit seinen Dienstagsunterschriften unter die Drohnenziellisten umgebracht.
Von etwaigen Entschädigungen war in den letzen 8 Jahren nichts zu hören oder zu lesen.

Warum sollte Trump da anders agieren als sein Vorgänger.
Interessant ist im übrigen, dass die USA oder deren Alliierten offenbar das Hauptquartier des Roten Halbmondes in Idlib bomardiert haben und diese Sauerei keine Nachricht in den deutschen Medien wert ist.

Außer auf Heise Online und RT Deutsch liest man darüber kein Sterbenswörtchen. Hätten das die Russen getan oder die Syrer ein derartiges Kriegsverbrechen begangen, die Schlagzeilen wären riesig und flächendeckend!

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