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Kommentar: Merkels Alptraum
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Schlimmer geht's nicht für die Union: Am Ende einer Zitterwahl gewinnt Rot-Grün in Niedersachsen, Schwarz-Gelb verliert das nächste Bundesland. Für die Bundestagswahl liefert dieser Ausgang ein klares Signal: Der Kampf ums Kanzleramt wird viel brutaler, als Angela Merkel sich das vorgestellt hat.

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pro-te-us 21.01.2013, 14:14
270. Das „Do, ut des!“ einer wahren Freundschaft!?

Ja, sie ist traurig. Da wird Schavan sie als Intimfreundin aber gewaltig und „nicht nur heimlich“ trösten! ;-)
Vielleicht kann sich Angela morgen oder – je nachdem wie viel Zivilcourage der Uni DüDo noch geblieben ist – in der nächsten Zeit arg revanchieren ... und beim Lecken der jeweiligen Wunden das Leid in christlicher Demut teilen! ;-)

Das scheint wahrlich kein guter Start in das Jahr 13 des 21. Jhdts. zu werden, oder?

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avzm 21.01.2013, 14:24
271.

Zitat von sysop
Schlimmer geht's nicht für die Union: Am Ende einer Zitterwahl gewinnt Rot-Grün in Niedersachsen, Schwarz-Gelb verliert das nächste Bundesland. Für die Bundestagswahl liefert dieser Ausgang ein klares Signal: Der Kampf ums Kanzleramt wird viel brutaler, als Angela Merkel sich das vorgestellt hat.

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avzm 21.01.2013, 14:28
272. Änderung des Wahlrechts

Zitat von sysop
Schlimmer geht's nicht für die Union: Am Ende einer Zitterwahl gewinnt Rot-Grün in Niedersachsen, Schwarz-Gelb verliert das nächste Bundesland. Für die Bundestagswahl liefert dieser Ausgang ein klares Signal: Der Kampf ums Kanzleramt wird viel brutaler, als Angela Merkel sich das vorgestellt hat.
Es wird Zeit, dass nur noch Bürger wählen dürfen, die zu diesem Gemeinwesen beitragen. Wahlrecht nur noch für Steuerzahler bzw. Eigentümern von Grund und Boden bzw. Menschen, die nachweislich über viele Jahre in dieses Land durch Arbeit und Zahlung von Steuern und Sozialabgaben beigetragen haben. Spätestens dann schaffen Grüne und SPD die 5%-Klausel nicht mehr.

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Palmstroem 21.01.2013, 14:37
273. Politische Absicht

Zitat von munich89
Hat schon mal jemand daran gedacht, dass das Abstrafen der CDU der Denkzettel fuer das Wulff Debakel sein kann?
Die Bobbycar-Affaire hat der CDU sicher einige Punkte gekostet - aber das war auch die Absicht der RotGrünen Journaile.
Nun kann man dann bekannt geben, dass an den Vorwürfen gegen Wulff nichts dran war. Man hat ihn schlicht aus dem Amt gemobbt und das auch noch am Grundgesetz vorbei!

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bloßich 21.01.2013, 14:39
274. ...

Zitat von avzm
Es wird Zeit, dass nur noch Bürger wählen dürfen, die zu diesem Gemeinwesen beitragen. Wahlrecht nur noch für Steuerzahler bzw. Eigentümern von Grund und Boden bzw. Menschen, die nachweislich über viele Jahre in dieses Land durch Arbeit und Zahlung von Steuern und Sozialabgaben beigetragen haben. Spätestens dann schaffen Grüne und SPD die 5%-Klausel nicht mehr.
Genau.
Weil, wer schon nicht reichlich geerbt hat, soll doch bitte schön politisch unterdrückt werden !
Sie haben es erkannt !

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elikey01 21.01.2013, 14:39
275. Im fairen sportlichen Wettbewerb

Zitat von sysop
Schlimmer geht's nicht für die Union: Am Ende einer Zitterwahl gewinnt Rot-Grün in Niedersachsen, Schwarz-Gelb verliert das nächste Bundesland. Für die Bundestagswahl liefert dieser Ausgang ein klares Signal: Der Kampf ums Kanzleramt wird viel brutaler, als Angela Merkel sich das vorgestellt hat.
sagt man sich "Möge der Bessere gewinnen" und Doping ist zu Recht verboten, weil es verborgene Wettbewerbsvorteile verschafft.
In der Politik ist das offensichtlich anders, scheint doch gerade so abgehobenen politischen Schwergewichten wie u.a. z.B. der Kanzlerin der Wähler noch sowas wie ein "unbekanntes Wesen" zu sein.
Er/sie (der Wähler, die Wählerin) vortieren anscheinend zunehmend mehr emotional denn rational, obwohl doch eine gewisse Ausgewogenheit zw. erkennbarer polit. Leistung und rein-emotionalen Sympathiewerten im Ergebnis dem Land zuträglicher sein könnte.

Wie in BW mag jedoch die Abwahl eines als "Hannoverscher Klüngel", so genannt seit Wulff, im Vordergrund gestanden haben, obwohl die SPD ihre Klientel (auch witterungsbedingt) nicht im Umfang ihrer Möglichkeiten an die Urne bringen konnte (was ein SPD-spezifisches Problem scheint).
Die Kanzlerin gibt sich offiziell nicht sonderlich berührt vom Machtverlust von Mc und CDU. Doch dass einem Machtmenschen wie ihr der Verlust der letzten schwarzgelben Bastion im Bundesrat nichts weiter ausmachte, kann getrost als trotzige Reaktion und Bewahrung eines schönen Scheins empfunden werden.
Denn ohne Steinbrücks "Fettnäppchen-Tour" dürfte der rot-grüne Erfolg in NI durchaus deutlicher bzgl. der SPD-Werte ausgefallen sein.

Jetzt heißt es für Rot-Grün, energisch an die Regierungsarbeit zu gehen, damit noch vor der BT-Wahl Erfolge sichtbar werden.
Wenn Monsieur Steinbrück dann auch endlich mal zu einem Kandidaten der verbalen Vernunft geriert, sind die Aussichten auf Ablösung der Berliner "Kannibalisten-Truppe" gut.
Schließlich weiß inzw. jeder, dass Steinbrück ein klare Kante-Haudegen ist. Doch das immerzu zu betonen, kommt nicht gut.

Frau Merkel sollte sich h.E. jedenfalls nicht weiter so stoisch auf ihre (nicht nachvollziehbaren) Popularitätswerte verlassen, denn die reichen für eine weitere Legislaturperioden-Kanzlerschaft nicht aus.

Auch bei einem zu erwartenden Lagerwahlkampf ähnlichen Spannungsgefüges wie in NI kann ein wenige Tage vor der Wahl auftretendes gravierendes Ereignis jedes noch so einleuchtende Umfrageergebnis an den Urnen kippen - in die eine od. andere Richtung.

Wenn Wähler und Wählerinnen ihr Wahlrecht als eine Pflicht begreifen, wird mind. bis dahin Demokratie direkt wieder spannend.

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Frank Zappa 21.01.2013, 14:47
276.

Zitat von avzm
Es wird Zeit, dass nur noch Bürger wählen dürfen, die zu diesem Gemeinwesen beitragen. Wahlrecht nur noch für Steuerzahler bzw. Eigentümern von Grund und Boden bzw. Menschen, die nachweislich über viele Jahre in dieses Land durch Arbeit und Zahlung von Steuern und Sozialabgaben beigetragen haben. Spätestens dann schaffen Grüne und SPD die 5%-Klausel nicht mehr.
Aufpassen, die Wärter sind Ihnen schon ganz dicht auf der Spur.

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captain bluebear 21.01.2013, 14:53
277. Weisheit der Masse

Faszinierend, dass wieder einmal die Weisheit von Vielen in Form dieses salominischen Wahlergebnisses das ganze aufgeregte Gerede im Vorfeld in Nichts auflöst: keines der beiden Lager kann daraus irgendeinen Trend für die Bundestagswahl ablesen, und es wird wohl tatsächlich einen ernsthaften Wahlkampf geben.
Zudem zeigt der (wenn auch knappe) Sieg von Rot-grün, dass man auch mit einem unbekannten und farblosen Kandidaten gewinnen kann, wenn man Sachthemen anspricht, die den Leuten auf den Nägeln brennen.

Und was Steinbrück angeht: da er sicherlich nie everybody's darling sein wird (auch wenn die Presse irgendwann mal den Versuch beenden sollte, ihn vorzeitig mit nebensächlichen "Vorwürfen" abzuschießen), kann man hoffen, dass die SPD auf Sachthemen statt auf Personenkult als Wahlkampfinhalt setzt.

Noch ein Gutes: das mit den Leihstimmen für die FDP werden sich viele Unionswähler im September gut überlegen. Dann bekommen die Gelben hoffentlich doch ihre wohlverdiente vierjährige Pause zur programmatischen Regeneration ...
Und dann ist mir persönlich fast schon egal, wer letztlich die Regierung bildet.

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elikey01 21.01.2013, 15:01
278. Was "der Wähler"

Zitat von michibln
Eigentlich gefällt mir das Ergebnis ganz gut: die CDU wird nicht selbstgefällig, der FDP wird gezeigt, dass es um Themen geht und nicht um Köpfe und die SPD gewinnt auch mal wieder und bekommt gleichzeitig, dass weder Steinbrücks Arroganz noch ihr Sozialpopulismus ankommen. Nein, der Wähler will seriöse Politik, für die eigentlich eine bürgerliche Regierung stehen könnte, wenn sie sich zusammenreißen würde. Der Wähler will keinen Linksschwenk und Umverteilungsorgien wie sich manche Sozialdemokraten das erträumen. Schön, dass der Wähler es spannend macht und allen Parteien bedeutet, dass sich ein wenig anstrengen müssen bis zur Bundestagswahl.
wollen könnte, ist überwiegend Mutmaßung.
Dass "der Wähler keinen Linksschwenk und Umverteilungsorgien wie ..." will, ist einzig eine Frage des Blickwinkels und der persönlichen Lebenssituation. Schließlich gibt es in dieser Republik etliche Mio. Menschen, an denen der so inflatioär betonte Regierungs-Slogan von einem Deutschland, dem es gut geht, völlig vorbeigeht.
Selbst der AG-Präs. Hundt mahnt inzw. mehr Moral bei den AGn hinsichtlich der Bezahlung der Leiharbeit an.

Dass es also durchaus Tendenzen (und damit eine entsprechendes Wählervotum) in eine Richtung von mehr sozialer Gerechtigkeit gibt, ist allein durch den Misserfolg der LINKEN in einer Landtagswahl nicht in Abrede zu stellen.

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wolly21 21.01.2013, 15:13
279.

Zitat von 002614
Mit Ihrer Logik kaufen Sie bei Media-Markt ein neues Gerät für 1000 Euro, mit dem Sie laut Reklame 60 Euro SPAREN. Sie würden dann den "gesparten" Betrag wohl auf Ihr Konto einzahlen, nicht wahr? - Wir sind 60 Jahre ohne Studiengebühren ausgekommen. Und ......
Studiengebühren? Ja!
Warum?
Etwas, das nichts kostet ist auch nichts wert! Bildung sollte deshalb etwas kosten.
Außerdem gibt's Stipendien.
Oder, als ich noch studierte, gab's "Hörgeldprüfungen". Da mußte man nachweisen, daß man auch "was studiert" hatte, und dann wurden einem die Gebühren erlassen.

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