Forum: Politik
Kommentar: Romney verhebt sich an Reagans Erbe
AP

Geht es euch wirklich besser als vor vier Jahren? Mit dieser simplen Frage schaffte es Ronald Reagan einst ins Weiße Haus. Mitt Romney stellte in der wichtigsten Rede seines Lebens dieselbe Frage - doch lieferte keine eigene Vision.

Europa! 31.08.2012, 13:03
1. Politiker und Schauspieler

Zitat von sysop
Geht es euch wirklich besser als vor vier Jahren? Mit dieser simplen Frage schaffte es Ronald Reagan einst ins Weiße Haus. Mitt Romney stellte in der wichtigsten Rede seines Lebens dieselbe Frage - doch lieferte keine eigene Vision.
Politik in einer Demokratie zu machen, heißt auch, politische Inhalte, die man sich nicht alle persönlich ausdenken muss, für die Öffentlichkeit glaubhaft darzustellen. In diesem Sinne waren Ronald Reagan und Arnold Schwarzenegger gute Politiker. Wirklich besser geht es der Welt aber erst, wenn eine Frau an der Spitze Amerikas steht und Machos in diesem Land keine Chance mehr haben.

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gandhiforever 31.08.2012, 13:34
2. Und die Leute fragen sich,

Zitat von sysop
Geht es euch wirklich besser als vor vier Jahren? Mit dieser simplen Frage schaffte es Ronald Reagan einst ins Weiße Haus. Mitt Romney stellte in der wichtigsten Rede seines Lebens dieselbe Frage - doch lieferte keine eigene Vision.
ob es ihnen nach vier Jahren unter Romney besser oder schlechter gehen wuerde als unter Obama.

Und sie erinnern sich daran, dass der Republikaner sozialen Kahlschlag predigt, aber - wie so viele seiner Parteifreunde - nach Hilfe aus Washington ruft, wenn Probleme auftreten.

Da denke ich an Jindal, der Bundeshilfe forderte, noch bevor Issac die Kueste erreichte, da denke ich an Paul Ryan, der Obamas Regierung verantwortlich macht, nicht geholfen zu haben, eine unter GWBush geschlossene Autofabrik am Leben zu erhalten, da denke ich natuerlich an Mitt Romney selbst, der die Rettung der Automobilindustrie ablehnte, aber gerne Hilfe in Anspruch nahm , als es Bain mal schlecht ging.

Diese Republikaner verweisen gerne auf Reagan, obwohl es da eigentlich auch nicht viel Gutes gibt (Aber in Traeumen ....), wohl weil sie selbst noch weniger aufzuweisen haben.

Die Chancen fuer Obamas Wiederwahl sind weiter gestiegen.

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radwal 31.08.2012, 16:33
3. Romney's Traum

Die Amerikaner werden die richtige Wahl treffen,wie Romney am Tag danach ernüchtert festellen können wird.
Abgesehen davon,dass Reagan in anderer geopolitischer Situation auf den Plan trat,hat er es auch verstanden,die Herzen der Amerikaner anzusprechen und ihnen das seit Vietnam verbreitete Trauma der Niederlage nehmen nehmen können.
Unvergessen auch sein Auftritt vor dem Brandenburger Tor und den Aufruf an Gorbatchow:Tear this wall down!-Der Anfang vom Ende der Sowjetunion und der kommunistischen Ideologie!

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pauerkraut 31.08.2012, 18:46
4. Du meine Guete......

Reagan gewann nicht wegen dieser simplen Frage. Das war damals ein ganz anderes Szenario und Reagan packte sein Paket -unter anderem auch - brilliant in diese rhetorische Frage. Aber America war damals-wie heute " fed up" mit der vorherrschenden Politik in Washington.....Deshalb wird das ganz eng im November.....

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GSchröder 31.08.2012, 18:50
5. Mitt Hirnie

"Hat Obama seine Versprechen aus dem Jahr 2008 eingehalten, seine grandiosen Visionen von "Hope" und "Change"? Hat er sichergestellt, dass es den Amerikanern besser geht?" Es ist natürlich auch ein wenig schwierig Versprechen einzuhalten, wenn die Republikaner jeden Vorstoß von Obama torpedieren und einfach alles blockieren.
"Der Benzinpreis liege höher als vor vier Jahren, die Arbeitslosenquote und Amerikas Schulden sowieso."
Der Benzinpreis steigt, weil immer Menschen auf der Welt Benzin verbrauchen. Steigende Nachfrage nach einem knappen Gut verursacht höhere Preise. Das müsste der "Ökonom" Romney ja eigentlich besser wissen. Vor allem Ronald Reagan hat mit seiner Vodoo-Ökonomie den Haushalt ruiniert, und der Republikaner G. Bush jun. mit dem Irakkrieg. Und die hohe Arbeitslosenquote hat etwas mit der WWK zu tun, und die war schon in vollem Gange, als Obama sein Amt antrat. Irgendwie wirkt Mitt Romney wie jemand, der eigentlich gar nicht genau weiss, warum er eigentlich Präsident werden möchte. Ideenlos, konzeptionslos. Die Frage ist dann nur, warum läßt er es nicht einfach?

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Palmstroem 31.08.2012, 18:53
6. Zu viel versprochen, zu wenig geliefert.

Zitat von sysop
Geht es euch wirklich besser als vor vier Jahren? Mit dieser simplen Frage schaffte es Ronald Reagan einst ins Weiße Haus. Mitt Romney stellte in der wichtigsten Rede seines Lebens dieselbe Frage - doch lieferte keine eigene Vision.
Es sagt doch viel, wenn ein mittelprächtiger Kanditat wie Mitt Romney dem gefeierten Messias Obama gefährlich wird.
Ja, man hat von Obama viel erwartet - aber er hat wenig geliefert. Seine billionenschweren Konjunkturprogramme sind versandet, in nur vier Jahren hat Obama mehr Schulden gemacht als Bush in acht Jahren und zwei Kriegen. Und wenn heute 25 Millionen US-Amerikaner arbeitslos sind, dann sind vor allem die davon betroffen, die am meisten auf Obama gehofft haben.

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oernst000 01.09.2012, 04:17
7. Moderne Politik

Zitat: "Wirklich besser geht es der Welt aber erst, wenn eine Frau an der Spitze Amerikas steht und Machos in diesem Land keine Chance mehr haben."

Da stelle ich mir die USA dann so vor, wie Deutschland jetzt regiert wird. Oh Mann...

Spass beiseite. Es ist egal ob Romney an die Macht kommt oder Obama bleibt. Politiker sind Lügner, wobei es keine Rolle spielt, in welchem Land sie regieren. Die Politik, die diese Politiker auf der ganzen Welt machen, hat auch nichts damit zu tun, was das Volk will. Die Richtung geben diejenigen vor, die die finanzielle Macht haben. Von denen würde sich aber kein Volk lange regieren lassen, ergo setzt man da die Politiker-Marionetten ein. Das deutsche Volk wurde nicht gefragt, ob es den Euro will, genausowenig wie die Amerikaner gefragt wurden, ob sie den Irak-Krieg wollen. Na, fällt da was auf? Ich glaube nicht, dass Herr Kohl persönlich den Euro wollte oder dass Mr. Bush Jr. den Irak-Krieg für sich selbst wollte. Beiden wurde von den wirklich Mächtigen gesagt, was sie tun sollen. Und von wem wohl? Mann sollte mal gezielt nachforschen, welche Aktien nach Einführung des Euro oder nach dem Beginn des Krieges im Irak kräftig zugelegt hatten. Dem Volk wird nur soviel aufgebürdet oder weggenommen, dass es nicht unruhig wird. Falls man doch mal übertreibt, gibt man den Massen gerade so viele Vergünstigungen oder Zugeständnisse, dass es sich wieder beruhigt. Zumindest funktioniert die Politik so in den hochentwickelten Ländern. In Südamerika oder Afrika haben die Regierungen manchmal noch kein so feines Fingergefühl und dann kommt es zu Unruhen. Da setzen dann halt die Mächtigen im Hintergrund die militärische Marionette in Form eines Generals ein, der dann putscht. So, liebe Freunde, werden heutzutage Nationen gelenkt.

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