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Kommentar zu AfD-Triumphen: Lasst die AfD mal richtig arbeiten
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Der Siegeszug der AfD verunsichert die etablierten Parteien. Union und SPD hoffen darauf, dass die Populisten sich irgendwann einfach selbst entzaubern. Am leichtesten geht das, wenn man sie mal mitregieren lässt.

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ebberat 15.09.2014, 06:26
1.

Ja und?
Schlechter als die Politik der großen Parteien kann es eh nicht mehr werden.
Ich bin auch nicht gerade von der AfD begeistert, aber es wurde Zeit, dass die großen Parteien mal zum nachdenken angeregt werden.
Immer und ewig am Volk vorbei regieren geht auf Dauer eben nicht gut.

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Papierleschweizer 15.09.2014, 06:28
2. Unterirdisch

Wenn überhaupt nichts mehr hilft, dann erklärt man die Wähler der Afd für "von Sinnen". Seltsames Demokratieverständnis!

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FrankDr 15.09.2014, 06:29
3. Wahlgrund

Man stelle sich einen Zahlenstrahl vor.
Die einen zerren mit - 8 nach links. Diejenigen, die Afd wählen, vertreten keineswegs deren komplette Meinung, aber sie wählen lieber die Afd (+6) statt die Mitte (0) um einen kompletten Linksrutsch zu vermeiden.

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ren1622 15.09.2014, 06:34
4. CDU und SPD beanspruchen

die Macht in Deutschland. Legetim, aber nicht weise!

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nisaluau 15.09.2014, 06:36
5.

Ihre Umfragewerte sprechen ja wohl für sich. Es geht doch bei dem Erfolg der Afd nicht darum einen Zustand von vor 20 Jahren wieder herzustellen, sondern den etablieren Parteien mal zu zeigen, so nicht! Wenn ihr eure Politik ganz alleine macht, dann müsst ihr eben auch mal mit den "Schmuddelkindern" spielen. Weniger Verdrängung und Gejammer wäre da jetzt wohl angebracht. So ist das Leben in einer Demokratie.

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Nabob 15.09.2014, 06:38
6. Der Herr Verfasser sollte das Wort: Populismus kennen

Dem Leser von SPON ist nicht damit gedient, wenn unbekannte Verfasser nur in der Lage sind, über begehrte Schlagwörter auf sich aufmerksam zu machen. Eine Negativsteigerung ist es aber dann, wenn Schlagwörter falsch eingesetzt werden und dieser Einsatz zudem inhaltlich nicht trifft.

Ganz im Gegenteil bewirkt das dann den Bumerang-Effekt, wenn nämlich - wie vorliegend - eine neue politische Partei aus dem Stand heraus über zehn Prozent einfährt und personell über Substanz verfügt, offenbar beim Wähler eine Lücke trifft, die ausgefüllt wurde oder noch weiter wird.

Die etablierten Parteien sind allesamt nicht als so hochwertig zu betrachten, als könnten nicht quasi aus dem Stand andere - bei gleichwertigen Ergebnissen - weitermachen - das sollen wir nur glauben. Die Etablierten interessiert das Volkswohl kaum, wohl aber ihre Partei und die persönliche Karriere. So gut sind die Leute der AfD allemal.

Also ist der Begriff: Populismus in diesem Artikelzusammenhang völliger Unsinn. Im übrigen soll der Artikelverfasser berichten, nicht mit seiner Uninformiertheit entstellen.

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bmvjr 15.09.2014, 06:41
7. Hic Rhodos, hic salta

Genau der richtige Vorschlag - ihr meint lautstark ihr koenntet es besser? Na dann mal los. Hier ist eure Gelegenheit zu zeigen, ob ihr auch liefern koennt.
Wenn's klappt, haben wir einen weiteren Beitrag zum politischen Konsens, wenn's daneben geht, hattet ihr eure Chance und seid dann eben weg vom Fenster.
Den Mumm muessten die Etablierten aufzubringen in der Lage sein. Brenzlig wird's fuer die Etablierten natuerlich, wenn die AfD dann Themen erfolgreich aufnimmt, geschweige denn umsetzt, die zwar in der Bevoelkerung weitgehend Unterstuetzung finden, den Etablierten aber ueberhaupt nicht ins Konzept passen. Dann wird das Regieren und Fuehren von uns, der breiten, behaebigen, nimmersatten, beschraenkt informierten Masse natuerlich um Einiges schwieriger.

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julian0922 15.09.2014, 06:42
8. Korrekt!

Absolut korrekt was da kommentiert wird, bloss soll man dann bitte all die anderen Parteien der Volksvertreter, die alles tun ausser das Volk zu vertreten, auch erwaehnen. Ganz speziell die Gruenen, die sich schon vor fast zwei Jahrzehnten selbst verraten haben und sich einfach (wohl aus Machtgeilheit) eingegliedert haben. Und wer sich erinnert, die Gruenen waren auch einmal eine Protestpartei...und heute, forget about it.

Aber dennoch, waere interessant zu sehen wie sich diese AfD entwickelt wenn sie denn in Regierungsbildungen eingebunden werden wuerden. Denn dann ist ganz schnell Schluss mit lustig...und wenn nicht, dann wird deren Popularitaet noch weiter steigern weil viele Menschen ganz einfach genug von dem einheitlichen Gesuelze der Politiker haben, die sich nur in Namen und Parteizugehoerigkeit unterscheiden.

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seoul 15.09.2014, 06:44
9. Wenn man nicht in der Regierung ist

Kann man bekanntlich keine Politik durchsetzen. Warum nun bereits im Vorfeld alles kaputt geredet wird, bleibt ein Geheimnis.
Andere Parteien agieren in der Opposition doch ähnlich. Nur die CDU hat alle ihre Grundsätze über Bord geworfen. Sowohl in der Opposition - strenge Steuererleichterungen in Leipzig beschlossen - oder in der Regierung.

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