Forum: Politik
Kommentar zu AfD-Triumphen: Lasst die AfD mal richtig arbeiten
Getty Images

Der Siegeszug der AfD verunsichert die etablierten Parteien. Union und SPD hoffen darauf, dass die Populisten sich irgendwann einfach selbst entzaubern. Am leichtesten geht das, wenn man sie mal mitregieren lässt.

Seite 3 von 29
silberstern 15.09.2014, 07:12
20. Grundlage?

Mit welcher Begründung sollte man davon ausgehen, dass die AfD unfähiger als die Etablierten regieren oder noch mehr Wahlversprechen brechen würde?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fj2511 15.09.2014, 07:13
21. Das Problem

Das Problem sehe ich darin, dass einfach die Mehrheit der Deutschen Politikverdrossen ist. Ist ja auch kein Wunder, wenn die Politiker nicht im Sinne des Volkes handeln. Schuld ist das Wirtschaftssystem/Kapitalismus, in dem konstanter Gewinn nichts zählt, sondern jedes Jahr eine Schippe draufgelegt werden muss. Egal, ich werde die AfD nicht wählen. Aber auch nicht die aktuell Regierenden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ecbert 15.09.2014, 07:14
22. Der Bericht irrt....

Für mich ist die AfD eher die Partei der Klardenker. Sie konnte deshalb so stark werden, weil die etablierten Parteien die Bodenhaftung verloren haben. Themen dazu: innere Sicherheit, Staatshaftung für Banken und andere Staaten, Beschneidungserlaubnis, Fernsehgebühren, Auslandseinsätze der Bundeswehr, usw.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
urknallmarinchen@yahoo.de 15.09.2014, 07:15
23. Was wäre, wenn Lucke Bundeskanzler ist?

OMG, lieber nicht! Die Deutschen haben, national gesehen, leider nicht die besten Erfahrungen gemacht. Das Demokratie kein Selbstläufer ist, haben wir schon einmal schmerzlich erfahren. Das die AfD ziemlich rechts fischt, läßt so alte Befürchtungen wieder auftreten. Die AfD ist doch kein Fahrradclub, aber politisch scheinbar ebenso blauäugig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
whitemouse 15.09.2014, 07:16
24. Mischung

Die Partei ist eine Mischung aus Rechtsextremisten, die lesen und schreiben können, und Leuten, die viel Mißglücktes der letzten Jahre ablehnen. Der größere Teil der Leute, die viel Mißglücktes der letzten Jahre ablehnen, findet sich allerdings bei den Nichtwählern. Zieht man den immer bestehenden Teil konstanter Nichtwähler ab, ist man schließlich bei jenen, die alle kandidierenden Parteien nicht wählen wollen. Das Minimum der Nichtwähler bei BT-Wahlen beträgt laut Wikipedia 8,9 Prozent. Das darf man wohl mit dem Satz derjenigen gleichsetzen, die auch bei attraktivem Angebot nicht wählen gehen würden. Bei 52,7 % Wahlbeteiligung und 8,9 Prozent Dauernichtwählern haben die übrigen Nichtwähler eine höhere Quote als die stärkste Partei (CDU). Sie vertritt niemand.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mausehai 15.09.2014, 07:16
25. Koalieren: Nein

Die sollen sich erst einmal im parlamentarischen Alltag beweisen. Falls sie das tun, ohne sich in Pöstchen-Schacherei und Skandalen selbst zu zerfleischen, dürfen sie zu nächsten Wahl wieder antreten. Dann ist eine Koalition ( falls die Wählerpunkte dann noch reichen) eine Option.

Jetzt halte ich es definitiv für verfrüht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
liebe-wahrheit 15.09.2014, 07:16
26. Etwas sehr einseitig vom Autor

Der Autor wählt CSU aber das wollten wir nicht wissen. Katastrophaler Beitrag - Note 6, setzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ginlai 15.09.2014, 07:19
27. Alternativlos

Nach dem verdienten Untergang der FDP wird der CDU auf Sicht gar nichts anderes übrig bleiben, als Koalitionen mit der AfD einzugehen (so diese sich das antun sollten).
Ansonsten übernehmen die Linken mit ihren gesammelten Stimmen aus SPD/Linke/Grüne das Land, und das wird die CDU sicher noch weniger wollen als ein Zusammengehen mit der AfD.
Tja, und dann wird es in der Tat spannend, was die AfD von ihrem Programm umsetzen kann, bzw. wie schnell sie sich anpassen und ihre Ideale verkaufen (wie es auch die Grünen getan haben).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
darfichauchwassagen 15.09.2014, 07:19
28. Objektivität mangelhaft

Wenn man schon ständig behauptet, das die Thesen der AfD nicht erfüllbar sein sollen, warum wird dann nicht auch der selbe Maßstab bei den Linken angelegt. Deren Forderungen sind viel abstrakter. Dem AfD Wähler geht es auch nicht um die unbedingte Erfüllung der deklarierten Thesen, sondern hauptsächlich darum, das die Probleme überhaupt von einer Partei ausgesprochen werden und nicht wie bei den "etablierten" üblich, alles in verwaschene und nichtssagende Floskeln zu packen, welche dann als Höhepunkt jegliche Kritik sofort in der "rechten" Ecke einordnen. Denn Rechts ist bei einem überparteilich linken Mainstream dann schon bei konservativen Werten anzusetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
veremont 15.09.2014, 07:21
29. Hebel der Macht

Genau so ist es. Sollte die afd mal selber an den Hebeln sitzen wird sie schnell feststellen, dass Politik mehr ist als nur "ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt." Mehr als nur schwarz und weiß. Je schneller sie das begreift, desto schneller wird sie vielleicht eine etablierte Partei. Die Rolle des neuen stürmischen Reformers braucht sich nämlich schnell auf, spätestens dann, wenn die einfältige Wählerschaft merkt, dass die afd genau nichts ändern kann und die DM trotzdem noch nicht da ist, der Sommer wärmer und die Wiesen grüner, wie früher im Wirtschaftswunderland...
Kommt endlich in der Gegenwart an ihr Träumer!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 29