Forum: Politik
Kommentar zu AfD-Triumphen: Lasst die AfD mal richtig arbeiten
Getty Images

Der Siegeszug der AfD verunsichert die etablierten Parteien. Union und SPD hoffen darauf, dass die Populisten sich irgendwann einfach selbst entzaubern. Am leichtesten geht das, wenn man sie mal mitregieren lässt.

Seite 6 von 29
Michel 03121964 15.09.2014, 07:58
50. Warum

Sollten diese Personen nicht regierungsfähig sein ?
Wenn ich mir ansehe, wie die sogenannten etablierten Parteien ihre Posten tauschen und überall sogenannte Fachleute darstellen, kann ich mich nur über die Aussage wundern, dass die afd Leute das nicht könnten.
Vieles wird doch von der Wirtschaft und deren lobbyvereinen ausgearbeitet und der Rest von den Beamten. Die Politiker selbst, lesen sich das nur durch und geben das dann bekannt. Richtig Ahnung haben doch die wenigsten.
Die afd wird immer in die rechte ecke gestellt. Die afd hat aber ganz vernünftige Ansichten und deren Parteiprogramm ist gesamt gesehen viel besser für das deutsche Volk, als das der derzeit regierenden Parteien. Natürlich kann man dies und das heraus picken und die Partei auf das reduzieren. Die FDP ist ja auch nur für die Hotelbesitzer da, stimmt's ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FocusTurnier 15.09.2014, 07:58
51. Endlich mal ein Artikel ohne Wählerbeschimpfung

Sowas kennt man ja schon gar nicht mehr. Ob es die Medien jetzt langsam begriffen haben? Wie Frau Fahimi in der ARD-Wahlrunde gezeigt hat, hat sich das bei den Parteien noch nicht herumgesprochen. Frau Fahimi und die Vertreter der anderen Parteien drifteten wieder in stumpfe und dumpfe Polemik ab. Weiter so. Noch hat die SPD 12% in Thüringen und die AfD 10%. Wenn die SPD so weitermacht und jede Woche ihre ehemaligen Wähler als Rechtsradikale beschimpft (so wie das SPD-Mitglied und Forsa-Chef Güllner vergangene Woche in der ZEIT), dann wird sich das Wahlergebnis bei der nächsten Wahl umkehren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juharms 15.09.2014, 07:58
52. ach

die afd wird von den usa bezahlt. die bleiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
austromir 15.09.2014, 07:58
53. Österreich grüßt

Auch in Österreich dachte an dass die FPÖ unter Haider zu entzaubern sei wenn man sie mitregieren lässt. Das Ergebnis ist nicht ermutigend. Mit rechtspopulistischen Ministern wurden auch rechtspopulistische Themen wählbar. Man hat nicht die FPÖ entzaubert sondern die Demokratie untergraben.

Deutschland sollte den Mut haben, sich im Ausland darüber zu informieren wie man mit Rechtspopulisten umgehen kann und welche Folgen das haben kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FerrisBueller2 15.09.2014, 08:01
54. Politik ist kein Spielplatz

Veit Medick hat ganz recht, die AfD gehört langsam mal entzaubert. Das wird allerdings auch funktionieren, ohne die Ewiggestrigen zu einer Zusammenarbeit einzuladen. Aus dem EU-Parlament hört man von den zahlreichen AfD-Abgeordneten ja recht wenig .... Und wie sollte eine Zusammenarbeit denn auch aussehen? In den Ländern hat die AfD ohnehin kein Konzept. Thüringen kann schließlich nicht allein aus dem Euro aussteigen, und die drei-Kinder-Familie einzuführen, wird dort auch nicht gelingen.

Und Politik ist auch kein Spielplatz. Sie sollte nicht betrieben werden, um einen politischen Gegner aufzureiben. Nein, das Problem AfD erledigt sich früher oder später von allein. Da gibts wie bei jeder hochschießenden Partei einige Dauerverlierer und Dummköpfe, die in ihrer dumpfen Wut alle möglichen Hoffnungen in die neue Vereinigung setzen. Sie werden aber bald merken, dass auch die AfD die Welt nicht machen kann, wie sie ihr und ihnen gefällt. Dann suchen sich die temporären Anhänger einen neuen Heilsbringer, und die AfD verschwindet ganz von selbst da, wo sie hingehört: In der Versenkung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Das Pferd 15.09.2014, 08:02
55.

Die Aufgabe einer Opposition ist Opposition. Sie arbeiten also.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
European 15.09.2014, 08:05
56. Es war nicht alles schlecht

vor 20 Jahren,

wir erinnern uns an:

DMARK
Rente
Arbeitslosenhilfe
...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bssh 15.09.2014, 08:07
57. Regierungsbeteiligung

Sicher würde die Partei dann durch die Kompromisse, die sie machen müsste, für viele entzaubert, aber würde der Kommentator das auch sagen, wenn es nicht die AfD wäre, sondern die NPD? Ich bezweifele das.
Wenn er die letzte Monitor-Sendung gesehen hätte, dann wüsste er auch, dass der Unterschied zwischen AfD und NPD nicht so groß ist und auch immer geringer wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
undog 15.09.2014, 08:07
58.

Gute Idee, die der Autor aber selbt nicht beherzigt, weil er dazu auch deren Wähler ernst nehmen muß, anstatt diese für irregeleitet zu halten.
Anstatt "normales Behandeln" empfiehlt er scheinbares "mitregieren" lassen. Danke - das wird ihr weiteren Auftrieb bringen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000404849 15.09.2014, 08:10
59.

Die etablierten Parteien sollten die Ängste, Befürchtungen der AfD-wählenden Bürger ernst nehmen; wenn so viele Wähler dieser Partei ihre Stimme geben, wird die AfD wohl durchaus keine Spass-Partei sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 29