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Kommentar zu Angela Merkel: Plötzlich Flüchtlingskanzlerin
DPA

Die Kümmererin kümmert sich endlich: Nach langem Zaudern packt Kanzlerin Angela Merkel das Flüchtlingsthema endlich an. Einer hat das Nachsehen.

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ulli7 31.08.2015, 16:34
10. Verfehlte Asyl-und Migrationspolitik muss geändert werden

Wenn man die hervorragende Spiegel TV Reportage gestern Abend ab 22.30 Uhr im RTL über die versuchte Lynchjustiz von aufgebrachten Muslimen im Flüchtlingsheim Suhl gesehen hat, dann glaubt man der Bundeskanzlerin kein Wort mehr zur Flüchtlingspolitik.
Ab 23. Sendeminute :
http://www.spiegel.de/sptv/spiegel-tv-magazin-fluechtlingsheime-neonazis-wachkoma-a-1049878.html

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pennywise 31.08.2015, 16:40
11. Wie meinen?

So gesehen lässt sich schon jetzt sagen: Angela Merkel ist wieder einmal dabei, einen politischen Erfolg zu erzielen. Und die SPD schaut in die Röhre.

Mit dem Absondern von Allgemeinplätzen und dem Versprechen "irgendetwas" zu tun erzielt man in Deutschland schon Erfolge?
Wenn das stimmt, ist unsere System schon kaputter als ich dachte.

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mischer1448 31.08.2015, 16:43
12. Krisenmanagerin?

Worin besteht denn das Krisenmanagement der Kanzlerin bei der Flüchtlingskrise? Worte und Gesten reichen nicht.

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n.acker 31.08.2015, 16:44
13. Nach langem Zaudern packt Kanzlerin Angela Merkel das Flüchtlingsthema endlich an.?

Aus dem Statement von Frau Merkel ersehe ich wieder einmal Inkompetenz- und ausgeprägte Strategielosigkeit. Sie gibt verbal "Persilscheine" für jeden Flüchtling aus. Also, kommt erstmal alle nach Deutschland, wir schaffen das schon, mit all den unterschiedlichen Problemen fertig zu werden. Die anderen EU- Staaten sind erfreut und wundern sich darüber, halt ein eigenes Problem weniger. Jetzt fehlen nur noch die gutgemeinten Vorschläge von einem Herrn Juncker- Schweigen im Walde.
Wo bleiben lösende Problemvorschläge anderer hochbezahlter EU- Politiker. Hier ist doch eine EU- Lösung gefragt und unabdinglich.
Es wiederholt sich das inkompetente Handeln der Politiker der BRD und EU- wie in der Griechenlandfrage.
Die jetzigen Verantwortlichen sind den Problemen nicht mehr gewachsen, handeln verantwortungslos und kopflos. In beiden Themen wird es noch ein böses Erwachen geben.

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hordef 31.08.2015, 16:44
14. Bundes(un)kanzlerin

Die Willkür in Person der sog. Führung in Dtl. ist absurd. Heute heißt es, Dtl. sei ein Einwanderungsland. Darum ist dann diese Ansammlung in Inkompetenz unfähig, ein Einwanderungsgesetz au den Weg zu bringen ?

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jamiro32 31.08.2015, 16:47
15. Finde es sehr gut!

Ich finde es sehr gut, das die Bundesregierung Sonderzüge für die Flüchtlinge zur Verfügung stellt.
So wird hoffentlich verhindert das Flüchtlinge aus Kriegsgebieten auf der Flucht ums Leben kommen. Hoffen kann man auch, das den Schleusern damit das schmutzige Handwerk gelegt wird und die Einnahmequellen wegbrechen.

Das die Parteien jetzt aus der Not und dem Ehlend der Flüchtlinge ein politisches Großthema machen, um damit bei der Bevölkerung aus Wahltaktischen gründen zu Punkten, ist absolut inakzeptabel und wird hoffentlich so auch von der Bevölkerung verstanden.
Die Reaktion der Bundesregierung auf das Flüchtlingsdrama, das sich über Jahre angekündigt hat, kam viel zu spät, von gutem Management kann hier keine Rede sein.

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arvin 31.08.2015, 16:47
16. Wohnungsnot

Wie aber will Frau Merkel den dringende benötigten Wohnraum herzaubern?
Der soziale Wohnungsbau liegt doch schon jetzt am erliegen.
Die meisten Flüchtlingen zieht es doch in die Großstädte und nicht in die ostdeutsche Provinz.
Von einer Flüchtlingskanzerlin zu sprechen erscheint mir aber da etwas sehr hochtrabend.

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Oceanic 815 31.08.2015, 16:47
17. Plötzlich Flüchtlingskanzlerin

Vormals Klimakanzlerin. Ist aber schon lange her.

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lemmy 31.08.2015, 16:48
18. Kümmern ?

Sorry, aber die heutige Pressekonferenz haben Sie wohl weder gesehen noch gehört ?!
Durchsetzt von Phrasen und hohlen Allgemeinplätzchen habe ich dort nichts vernommen, was auch nur annähernd an die Begrifflichkeit des "Kümmerns" heranreicht. Konkretes ? Lösungen ?Fehlanzeige auf der ganzen Linie.
Frau Merkel hat heute aber wieder einmal mehr als deutlich sowohl den anwesenden Journalisten, als auch dem gesamten Wahlvolk mitgeteilt, dass alle wesentlichen politischen Entscheidungen und Weichenstellungen für die Zukunft dieses Landes von ihr persönlich hinter verschlossenen Türen getroffen werden. Damit hat sie einmal mehr ihren persönlichen politischen, und vermutlich auch menschlichen Führungsstil unter Beweis gestellt:
Niemals offen, nie transparent, nie ehrlich und niemals demokratisch.
Man kommt sich langsam vor wie im "Königreich Merkel". Ein politischer und inhaltlicher Diskurs mit der Königin ist unerwünscht und nicht möglich. Weder mit dem Wahlvolk, dem politischen Gegner noch mit den eigenen Genossen. Und an teilweise glorifizierenden Äußerungen der anwesenden Journaille hat es natürlich auch heute wieder nicht gefehlt: Die Königin hält Hof.
Und wenn dann der Tenor dieses Spiegel-Artikels auch wieder nichts weiter ist, als eine Huldigung für eine "wolkige Kümmerin", dann kann ich angesichts eines solchen Armutszeugnisses auch nur noch schreiben: Ohne Worte !
P.S.: An den Autor;
Die Sache mit dem Mainstream haben Sie vermutlich gründlich missverstanden. Es sei denn, Sie meinen den Mainstream-Journalismus, denn da reihen Sie sich gnadenlos ohne jegliches Profil ein. Der Mainstream in der Bevölkerung ist es sicher - oder hoffentlich- nicht!

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pennywise 31.08.2015, 16:48
19.

Zitat von silberstern
Wahrscheinlich waren erst jetzt die Ergebnisse der Meinungsumfragen zum Thema verfügbar. Merkel dreht ihr Fähnchen ja immer erst mit etwas Verzögerung in den Wind...
Nene...
Als die Kanzlerin gemerkt hat, dass sie nicht aller Michel Sonnenkanzlerin mehr ist (da kamen ja schlimmste Worte und Plakate) hat sie gedacht:
Ups! Ich muß was tun!
Ein paar Allgemeinplätze von mir geben, das wäre jetzt angebracht.
Politisch korrekt, so dass mir niemand widersprechen kann.

Das hat sie getan - und die Rechnung ging auf.
Sogar Spon lobt sie für diese Allgemeinplätze (Flüchtlingskanzlerin, politischen Erfolg).
Nun kann sie wieder abtauchen.
Denn etwas tun, um Gottes willen.
Das könnte falsch sein.
Das könnte sie unbeliebt machen...

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