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Kommentar zu CIA-Folter: Amerikas Schande
AFP

Der Senats-Bericht über die CIA-Folter wirft Licht auf eine der dunkelsten Stunden der neueren amerikanischen Geschichte. Was er zum Vorschein bringt, ist eine Schande für die Vereinigten Staaten.

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gianfranco 09.12.2014, 22:42
180. #175 Heute, 22:01 von Anna Nass

Zitat von Anna Nass
Aber solange Sie es nicht belegen können, ist es nichts weiter als eine Unterstellung.
Eine Unterstellung, welche Sie aber nicht entkräften können.
Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass dieser Bericht mehr besagt, als das, was längst bekannt ist.
Das Ganze ist ein Affentheater und reine Kosmetik.

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Bloomberg 09.12.2014, 22:52
181.

Zitat von muellerthomas
Nun fragen Sie sich doch mal, wieso so etwas nicht in Russland veröffentlich wird.
Ach so .......

Wusste nicht, dass Sie darüber (dass in Russland zum Beispiel Menschen mit Waterboarding gefoltert werden, und dann ... wurden sie wiederbelebt. Also auf gut Deutsch heißt es: der Mann wurde -mehrmals?- auf der Tod gefoltert. Darüber, darüber dass solche unmenschliche Dinge die Amerikaner getan haben, schreibt hier eine heutige frühere Artikel auch.
So... Dann wurde er „wiederbelebt“.
Nachdem er schon für kurze Zeit tot war. Er war übrigens ein Gefangene in eine CIA-geheim- Foltergefängnis.) ganz konkret Bescheid wissen.
Aus Ihren satzkontext kommt das genau nämlich raus.
Dann möchte ich -und ich denke auch der ganze Welt- darüber von Ihnen mehr erfahren.
Also: bitte, klären Sie mich hier auf. Mit/durch konkret russiche Taten.

PS.: wer A sagt, soll doch auch B sagen, oder?

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nic 09.12.2014, 22:52
182.

"Es ist dieser Umstand, der eine Demokratie, die sich verrannt hat und bereit ist, ihre Lehren zu ziehen, von unbelehrbaren Regimen unterscheidet. Hoffentlich."

Die USA waren auch während der Folteranwendung eine Demokratie. Die Drohnenangriffe die Unschuldige töten und gegen Völkerrecht verstossen, wurden von dem Präsidenten der Folter ächtet für Gut befunden. Die USA werden sich nicht ändern. Eine Demokratie kann sich nicht verrennen. In dem Fall ist sie keine Demokratie mehr.

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gerhard38 09.12.2014, 22:54
183.

Die Äusserungen von G.W. Bush und Dick Cheney zeigen sehr deutlich was auch heute noch mit Amerika verkehrt ist. Die Leute dieses Lagers haben aus ihren schlechten Entscheidungen nichts gelernt und werden auch nicht lernen. Die "Ideale" dieser Gruppe - Macht, Geld, Öl etc.- sind nach wie vor die "Ankerpunkte, an denen sich diese Leute wie auch die Mehrheit der Regierenden ausrichten. Hinzu kommt das kranke Bestreben überall zu bestimmen was "akzeptabel" ist und das ist nur was Amerika nutzt. Ob Freihandelsabkommen, NATO-Erweiterung, Währungskurskorrekturforderungen an China; die Amerikaner "spielen erbarmungslos" das Spiel "We win, You loose" und wer nicht mitspielen will und nicht stark genug ist, wird mit einer "Koalition der Willigen" überfallen, egal was die übrige Welt denkt. Ja, der jetzt veröffentliche Report über die Foltermethoden und deren Anwendung ist ein winziger "Lichtblick"; aber mit den vielen "geschwärzten" Passagen bei weitem kein Durchbruch. Wenn es den USA ernst wäre mit den hehren Prinzipien, die sie so oft posaunen, würden sie der Gruppe der Staaten beitreten, die den Internationalen Gerichtshof in Den Hague akzeptieren; aber Bush hat dies ja als eine seiner ersten Amtshandlungen ausgeschlossen. Ein Schelm ist, wer ihm seinerzeit böse Absichten unterstellte und wer glaubt, dass die jetzige Regierung diese "schlechte" Entscheidung nachträglich korrigieren wird, dürfte noch für Jahrzehnte oder länger geduldig sein.

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Spanier.cs 09.12.2014, 23:08
184.

Die Meinung des Autors ist durchaus vertretbar und nachvollziehbar. Aber geht es in einer Situation wie nach dem 11. September, wo eine radikale Gruppierung der westlichen Welt einen Krieg mit dem Ziel der Zerstörung und der Tötung der westlichen Welt erklärt hat, nicht darum, diese Verbrechen zu antizipieren und zu verhindern?
Wenn man dann diese Radikalen in ein Gefängnis steckt und sie mit menschenrechtskonformen Verhalten begrüsst, dann lachen die die Ermittler aus und werden niemals eine Information preisgeben. Zumindest nicht, bevor die weiteren Aufträge (in Form von Anschlägen) ausgeführt wurden.

Dies ist keine Entschuldigung für das Foltern von Menschen, vor allem wenn darunter auch teilweise unschuldige sind.

Aber ich würde gerne die Person sehen, die einen geeigneten Umgang mit Terroristen finden kann.

Es wäre einfach schön, wenn Diplomatie und breiter angelegte Bildung die Lücken zwischen Ländern und Gruppierungen verkleinern könnte. Dann würden Kriege, Terrorismus und Hass aus dem Leben der Weltbevölkerung verschwinden.

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syracusa 09.12.2014, 23:21
185.

Zitat von hubertrudnick1
Wieder einmal zeigt es sich, dass die Menschenrechte nicht nur von Diktaturen, sondern auch von Demokratien missachtet und brutalst unterdrückt werden.
Nein. Es gibt keine Demokratien, die Folter zulassen.

Es zeigt sich hier vielmehr, dass Demokratien anfällig sind, zu anderen Herrschaftsformen zu entarten. Die USA sind heute eine Plutokratie, in der die Mächtigen die Massen über die Medien in Schach halten und nach Belieben kontrollieren.

Das Fehlen eines starken öffentlich-rechtlichen Mediensystems in den USA halte ich für deren schwerstes Defizit. Über diese Lücke war es den Reichen möglich, die totale Kontrolle über das Land an sich zu reissen.

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spon-facebook-10000122201 09.12.2014, 23:22
186. Aber sicherlich

Zitat von texas_star
darum geht es nicht. es geht darum ob das russische Parlament (!) einen Untersuchungsbericht zu den Foltermethoden/praktiken des FSB / russischen Armee in Tschetschenien und anderorts anfertigen wuerde und dieser dann veroeffentlicht wuerde.... oder wollen sie behaupten, dass der FSB die Tschetschenien-frage ohne Folter/Entfuehrungen und willkuerlichen Morden loest?
wurde es getan! Einige Kriegsverbrecher wurden vom russischen Gericht sogar verurteilt.
http://de.ria.ru/security_and_military/20070614/67192046.html

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hman2 09.12.2014, 23:28
187. Welche Diferenz??

Zitat von
Dabei gibt es eine gewaltige Differenz: Es ist der Report selbst. In all diesen Ländern ist es undenkbar, dass ein Ausschuss eines frei gewählten Parlaments die eigenen Verfehlungen untersucht und diese sogar veröffentlicht.
Soso. In Wahrheit ist das auch in den USA anscheinend undenkbar. Denn es wurde ja gar nicht der ganze Bericht veröffentlicht, sondern nur eine 500-seitige stark gekürzte Zusammenfassung. Und sogar die wurde noch vom US-Präsidenten stellenweise zensiert, sprich: geschwärzt. Und nein, nicht von Bush. Von Obama.

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hman2 09.12.2014, 23:29
188. Welche Diferenz??

Zitat von
Dabei gibt es eine gewaltige Differenz: Es ist der Report selbst. In all diesen Ländern ist es undenkbar, dass ein Ausschuss eines frei gewählten Parlaments die eigenen Verfehlungen untersucht und diese sogar veröffentlicht.
Soso. In Wahrheit ist das auch in den USA anscheinend undenkbar. Denn es wurde ja gar nicht der ganze Bericht veröffentlicht, sondern nur eine 500-seitige stark gekürzte Zusammenfassung. Und sogar die wurde noch vom US-Präsidenten stellenweise zensiert, sprich: geschwärzt. Und nein, nicht von Bush. Von Obama.

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Moewi 09.12.2014, 23:29
189.

Zitat von IronSky
mein gott leute, kommt mal wieder runter. hier wurden größtenteils terroristen gefoltern.
Das ist natürlich ausgesprochenes Pech für den kleineren Teil, der nicht zum grösseren gehörte...

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