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Kommentar zu Gerhard Schröder: Der dreiste Ex-Kanzler
DPA

Offenbar hat Finanzunternehmer Maschmeyer Millionenbeträge an Gerhard Schröder gezahlt, ohne von ihm eine adäquate Gegenleistung zu erhalten. Der Ex-Kanzler schweigt - dreister geht es kaum.

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eule_neu 17.11.2014, 10:22
150. Schröder & Kohl

Schröder und Kohl waren keine Glanzlichter unter den deutschen Kanzlern. Schröder war, wie sich jetzt heraus stellt anscheinend käuflich, er war einer der Täter für die Finanzkrise, indem er die Verletzung der Schuldenobergrenze durchführte und Griechenland mit seinen Schulden in den erlauchten Kreis der EU aufnahm. Zudem sieht er Putin als "lupenreinen" Demokraten. Sein Verhältnis zu einer Demokratie war gestört. Das sieht man auch daran, dass er einen Sponti zum Außenminister machte, obwohl dieser in den Mord an dem hessischen. Wirtschaftsminister Kary verwickelt war, der Mord wurde nie richtig aufgeklärt.
Auch Kohl wurde von der Macht korrumpiert und war über Parteispenden anscheinend käuflich, weshalb er zu Recht geschasst wurde.
Die beiden Politiker haben eine Wende in der Politikauffassung vieler derzeit führender Politiker gebracht nach dem Motto "Wir da oben, ihr da unten" oder "was schert es die Eiche, wenn sich das Volk daran scheuert". Frau Dr. Merkel ist von diesen Dingen weniger beleckt, aber dafür ist ihre Politik eben Mau.
Deutschland braucht wieder zupackende und aufrechte Politiker. Keine grünen Bezirkspolitiker, wie in Berlin, die alles verwahrlosen lassen.

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klausbrause 17.11.2014, 10:22
151.

Zitat von axel1958
diese Truppe nichts besser ist als "SchwarzGelb"wenn nicht sogar schlimmer da sie doch mit einem ganz anderen moralischen Anspruch angetreten waren.Gegen die spielt Helmut Kohl in der Kreisklasse....
Sie haben sicherlich recht, Herr Dr. Kohl ist Kreisklasse. Aber vergessen wir trotzdem nicht den Vertrag zwischen dem Herrn Dr. Kohl und dem Herrn Dr. Kirch. Also Ehre wem Ehre gebührt.

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WwdW 17.11.2014, 10:25
153. Der Lafontaine ist doch nicht blöd

Zitat von brotherandrew
... hat doch selbst Schröder als Kanzlerkandidat installiert und ist dann als Finanzminister und Vorsitzender der SPD von der Fahne gegangen. Dabei hätte er als Vorsitzender der SPD Schröders Rücktritt erzwingen oder zumindest fordern können, wenn dieser angeblich Abmachungen mit Lafontaine gebrochen hat. Stattdessen ist Lafontaine abgehauen.
der hätte in der SPD gegen die Lichtgestalt Schröder intrigieren müssen, um in wieder abzusägen. Dazu hätte der Lafontaine and diverse SPD-Mitglieder Zusagen für die Zeit nach Schröder machen müssen. Damit wäre er erpressbar geworden.
Das ist aber nicht Lafontaine's Ding. Und was hinter den Kulissen gelaufen ist, die Lafontaine zum Rücktritt bewogen haben werden wir wohl nie erfahren.

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helmut46 17.11.2014, 10:26
154. H. Blome: Dreister geht es kaum!

H. Blome, weshalb schrieben Sie (damals noch in der BLÖD-Zeitung), als Bimbeskanzler Kohl die Spender der Millionen an ihn nicht nennen wollte, nicht auch:“ Der Ex-Kanzler schweigt - dreister geht es kaum.“

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hastDuwas... 17.11.2014, 10:27
155. 2x2Gesichter

macht vier! Bei Schröder und bei seinem Busenfreund Putin, braucht man ja kein Psychologie Studium absolviert zu haben, um zu erkennen mit welchen Gesichtern sie sich in der Öffentlichkeit gerne zeigen! Die Lügen, egal bei welchem aktuellen politischem Thema, stehen ihnen geradezu ins Gesicht geschrieben, daran hatte ich noch nie jeglichen Zweifel!

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pewibe 17.11.2014, 10:27
156. außer Hochdeutsch

haben die Niedersachsen über die Jahre scheinbar auch noch die Sportart " wer kann am besten abzocken" überproportional entdeckt. :-) Solange sie sich untereinander die Augen aushacken ist mir das doch egal. Leider werden Geschäftsmodelle wie das von Marschmeyer (der es sich sein Vermögen genauso wenig mit seinen Händen verdient), Schröder mit der Russenmafia Gasprom oder auch das Wüllfchen immer von der Masse der Steuerzahler (die Dummen) finanziert. Also warum schreibt man überhaupt darüber. Sehende wissen das sowieso und die Dummen interessiert es eh nicht. So what!?

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WolfgangRücker 17.11.2014, 10:27
157. Tango Korrupti

Hätten wir ein Antikorruptions-Gesetz in Deutschland, so wie in den meisten anderen demokratischen Ländern, dann sässe dieser Putin-Freund heute im Gefängnis. ich habe für diesen Mann nur Verachtung übrig.

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maxxi12 17.11.2014, 10:28
158. Aufregung

Warum so aufgeregt Herr Blome ?

Schröder hat schließlich schon einmal erklärt, dass er und seine Politik nicht käuflich waren. Inwieweit das zutrifft oder nicht wird kaum noch vollständig aufzuklären sein....

Und wenn man sich andere Herrschaften so ansieht :
Pofalla, Klaeden, H. Müller, Koch, Rösler , Clement, Riester. Fischer und wie sie alle heißen - die ihr einstiges politisches Amt kräftig vermarkten... das ist halt im heutigen Deutschland so Sitte...

Im Übrigen zeigt der vormalige Kanzler Kohl mit den feinen Manieren und differnzierten Bewertungen seiner Mitstreiter keinerlei Anstalten, endlich die Namen der SPENDER zu nennen...

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joshuaschneebaum 17.11.2014, 10:28
159. Der arme Wulff

Zitat von MM1972
Wie Christian Wulff kommt auch Gerhard Schröder aus Niedersachsen. Das ist nicht gerade gute Werbung für dieses Bundesland. Man möchte dort wohl die bayerische Vetternwirtschaft einführen.
Christian Wulffs Vergehen sind ja gegen das frech & offen zur Schau getragene Schrödersche "Na und" wahrhaft Kleinigkeiten. Wulff wurde aus vielen Gründen geopfert, einer davon mag sein: dass das "als völlig in Ordnung, macht doch jeder" Vorteilsnahme-Verhalten in der deutschen Politik wenigstens vor dem moralisch hoch eingeschätzten Amt des Bundespräsidenten halt machen sollte.

Und sogar Helmut Kohl kommt gegen Schröder in sofern sympathisch rüber, dass Kohl ein schlechter Lügner ist. Kohl bekam beim Lügen immer sein verstockt-aggressives Gesicht so als wenn alles, was er tat, sein gutes Recht gewesen wäre, da ja nach Kohl der "teutsche bundeskansler" über den Gesetzen stände.

Schröders war aber schon immer gerechtigsgefühl-immun. Dieser Aufsteiger wurde von sozialdemokratisch denkenden Bürgern gewählt, um dann dreist grinsend den "Kanzler der Bosse" zu geben; das war ein doppelter Verrat. Schröder bleib ohne jede Reflektion und Reue, vielmehr zeigte sich bei ihm der endgültige Verlust jeden Maßes nach Beendigung seiner Kanzlerschaft. Nun griff er enthemmt nach noch mehr Geld und Macht.

Ja, wir brauchen eine Justiz, die diesen Dingen nachgeht. Ja, wir brauchen Gesetze, die Vorteilsnahme im Amt hart, je höher das Amt je härter, bestraft. Schröder gehört vor ein Gericht, wieso ist er noch nicht angeklagt?

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