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Kommentar zum Friedensnobelpreis 2014: Dieses Jahr hat keine Auszeichnung verdient
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Wird es Papst Franziskus? Oder doch Helmut Kohl? In Oslo wird heute der Friedensnobelpreisträger 2014 gekürt. Aber: In einem Jahr voller Kriege sollte man die Ehrung ausfallen lassen.

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cum infamia 10.10.2014, 12:16
130. Preis ist diskreditiert

Nachdem solche Leute wie Obama oder Arafat diesen Preis total diskreditiert haben, ist seine weitere Vergabe nur noch peinlich ! Auch für die Empfänger.

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robert2005ffm 10.10.2014, 12:39
131.

Zitat von cum infamia
Nachdem solche Leute wie Obama oder Arafat diesen Preis total diskreditiert haben, ist seine weitere Vergabe nur noch peinlich ! Auch für die Empfänger.
Wie können Preisträger diesen diskreditieren? Wenn Ihnen die genannten Preisträger, aus welchen Gründen auch immer, nicht zusagen, so ist das alleine Ihre persönliche Angelegenheit. Diese mit der Komitee-Entscheidung gleichzusetzen, ist doch etwas anmaßend!

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friedrich_eckard 10.10.2014, 12:40
132.

Zitat von robert2005ffm
Snowden hat doch den alternativen Friedensnobelpreis für seinen Verrat bekommen!
Den hat er sich ja auch ehrlich verdient, und ich bin ohnehin überzeugt, dass die "Internationale der Anständigen" Snowden gebührend zu würdigen weiss - unter diesem Gesichtspunkt "braucht" er den Friedensnobelpreis nicht. Der Preis aber wäre umgekehrt durch eine Auszeichnung Snowdens wieder aufgewertet worden.

Aber immerhin: das Schlimmste ist uns ja erspart geblieben - nämlich der unerträgliche Anblick, die Namen Ludwig Quidde, Carl von Ossietzky und Willy Brandt mit Dero Bräsigkeit aus Ludwigshafen auf derselben Preisträgerliste lesen zu müssen. Das tröstet doch schon über einiges hinweg...

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buenders 10.10.2014, 13:12
133. Umso wichtiger

Gerade in solchen Zeiten sind diese Lichtblicke nötig und wichtig. Die Welt ist schlecht, aber nicht nur. Man darf das Gute nicht ignorieren, nur weil es so viel Schlechtes gibt. Es sind die "good news", die Hoffnung machen. Das sollte der Spiegel auch mal beherzigen.

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judasmüller 10.10.2014, 14:34
134. Ein zweiter Nobelpreis für Obama

wäre das einzig richtige gewesen. Schließlich liefert er der Welt stets neue Sündenböcke, die er dann unter dem tosenden Beifall der Menge aus der Stadt herausjagt. Das hält den Krieg von den Ländern der Herrenmenschen fern und sorgt für ausreichend Unterhaltung.

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arrache-coeur 10.10.2014, 19:59
135.

Zitat von Mastermason
Wenn die Anzahl der weltweiten Krieg und Konflikte ein Maßstab für die Verleihung des Friedens-Nobelpreises wäre, müsste das Nobelpreis-Kommitee den Preis einstampfen. Es gab meines Wissens nach im 20. Jhr. keinen Tag ohne Kriege auf dem Planeten- das war so, das wird immer so bleiben.
Es gab in der Menschheitsgeschichte keinen einzigen Tag ohne kriegerische Auseinandersetzungen.
Der Unterschied zu vorherigen Jahrhunderten ist, dass im 20. und 21. Jahrhundert neben den vorgeblichen Hauptakteuren fast immer derselbe Staat, nämlich die USA, in irgend einer Weise involviert sind.

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