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Kommentar zum Terror in Paris: Anschlag auf uns alle
AFP

Das Attentat von Paris könnte ein Wendepunkt sein: Wenn Europa nicht aufpasst, droht tatsächlich der Kampf der Kulturen, von dem manche verbohrte Ideologen träumen.

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die-metapha 07.01.2015, 18:44
30.

Gnadenlos, reaktionär und fanatisch - es lässt einen erschaudern.
Ich selbst finde die Umtriebe um PEGIDA absolut besch....rt - allerdings wird dieser Anschlag nicht nur Frankreichs Einstellung gegenüber einer Religion verschärfen, deren Namen lauthals von den Attentätern während der Taten verkündet wurde.
Es wird den Populisten um Le Pen in Frankreich und der PEGIDA weitere Sympathisanten in die Arme treiben - und man kann es diesen nicht einmal verdenken geschweige denn rational entkräften.
Für die muslimischen Mitbürger in Europa stellt sich nun die Frage, wie diese "öffentlich" damit umgehen und diese sich gegenüber radikalen Gruppierungen im Namen dieses A.... distanzieren wollen, können oder sogar müssen.

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oslomæn 07.01.2015, 18:45
31. es bleibt zu hoffen...

...dass die Mehrheit der nicht extremistischen Muslime in Frankreich und sonstwo in Europa die Abscheulichkeit dieses Anschlages zum Anlaß nehmen, sich deutlich und mit Macht gegen diese Verbrecher zu stellen. Andererseits gehören diese Schwerverbrecher mit absoluter Härte und Macht gestellt und zur Verantwortung gezogen, egal wo sie sich befindden und woher sie kommen. Zum Dritten ist es gerade nach einer solchen Tat enorm wichtig, dass die Europäer gleich welcher Herkunft oder Glaubens sie sind, weiterhin unterscheiden zwischen normalen Muslimen und solchen Verbrechern.

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acosta 07.01.2015, 18:48
32. Beileid

und solidarisieung aller Verlage. Kein Kampf der Kulturen sondern eine Trotzreaktion der Aufgeklärten sollte geschehen. Karikaturen zu jedweder Religion in allen Zeitungen, Medien und Schulbüchern. Abschaffung jedweder Rücksichtnahme auf religiöse Gefühle. (zum Beispiel die Aufhebung des Tanzverbotes an manchen christlichen Feiertagen. Sonntagsarbeitsverbot auf weltliche Gründe zurückführen etc.). Es geht um unsere Freiheit in allen Bereichen und nicht um einen Kampf gegen Mitglieder einer bestimmten Glaubensrichtung.

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thos77 07.01.2015, 18:48
33. Anschlag

Nun, es dürfte klar sein, daß die Attentäter bei uns in Europa die Emotionen hochkochen lassen wollen. - Es sollte nun sachlich miteinander umgegangen werden und gewisse Themen ohne Tabus (wie bisher) angegangen werden.
- Mein Beileid nach Paris!

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chrido 07.01.2015, 18:53
34. Was tun ?

Zuerst, mein tiefstes Mitgefühl für alle durch dieses Attentat betroffene Menschen.

Sicherlich muss man der aktuellen Situation mit Besonnenheit begegnen. Aber ich verstehe auch die Menschen, die sich durch die islamistischen Gräueltaten eingeschüchtert fühlen und dagegen protestieren. Sollen die Europäer untätig warten bis wir, also alle "Ungläubigen" unter der Terror-Herrschaft des IS stehen? Diese Terroristen machen ja nicht mal vor friedlichen Muslims halt (siehe naher Osten).

Bei aller Kritik für manche Methoden der Amerikaner, aber ein wirksames Prinzip haben sie entwickelt: "Follow the Money". Durch kompromisslose finanzielle Austrocknung des Islamistensumpfes kann mit Sicherheit einiges erwirkt werden.

Es wird Zeit, dass ganz entschieden und auf internationaler Ebene mit Nachdruck gegen diesen Terror vorgegangen wird. Sonst geht bei uns das Licht nicht deshalb aus weil ein Domprobst das so gewollt hat, sondern weil uns der Islamische Staat ins Mittelalter zurück terrorisiert.

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kawej 07.01.2015, 18:56
35. Mutige Journalisten

Wir trauen um brave Journalisten und Freiheitsliebende Menschen, die den Wächtern der Tyranei heldenhaft NEIN sagten. Die wahre Kinder der Freiheit, Democracy, Menschenrechte und Gerechtigkeit werden nicht vor Terror und Barbarei knien.
Wir werden für teuer erlangten Europische Werte zusammen halten und weiter kämpfen.

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huddi03 07.01.2015, 18:57
36. Selbstverständlich

Zitat von onecomment
Die Forderungen, dass Muslime gegen den Terror auf die Strasse gehen sollen um in Zeichen gegen Terror zu setzen, entsteht immer wieder. Nur, warum soll sich ein normaler Mensch von etwas distanzieren, mit dem er überhaupt nichts zu tun hat? Forden Sie das selbe auch für Christen? Waren Sie wegen der NSU Morde auf der Strasse und haben sich vom Terror distanziert?
würde dies praktisch gar nichts aendern-genausowenig wie die Lichterketten damals.Aber es wäre wie damals eben ein starkes Zeichen.Vielleicht würden dadurch sogar schlichteste PEGIDA-Gemüter zum Nachdenken angeregt-die den Islam nur als massenmordenden und kopfabschneidenden Verein wahrnehmen wollen.Der Unterschied zur NSU dürfte sein, dass das Bild der Deutschen nicht von den drei Personen bestimmt wird-der Islam aber auch in den Medien hauptsächlich in Verbindung mit Gewalttaten dargestellt wird.

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mimas101 07.01.2015, 18:58
37. Hmm

zunächst gilt mein ganzes Mitgefühl & Beileid den Trauernden und Hinterbliebenen.

Dieses Attentat (oder eher wohl eine Hinrichtung) hat mit Religion, egal welcher, nichts mehr zu tun. Das war einfach nur Mord, begangen weil man Andersdenkende schlicht vernichten will; und das ist ein Zeichen einer völlig übersteigerten Intoleranz.
Hoffentlich können die Attentäter festgenommen und vor Gericht gestellt werden.

Übrigens sollte man ansonsten vielleicht die Kirche im Dorf lassen und jetzt nicht gleich ein Heimatschutz-Ministerium samt Überwachungsstaat installieren. Solche Anschläge wird es immer geben, egal wie liberal eine Gesellschaft sein mag oder wie sehr Andersgläubige integriert sind. Und eine Total-Überwachung bietet auch keinen 100%-igen Schutz vor Anschlägen.

Trotzdem sollten jetzt die Muslime im EWG-Raum mal geschlossen eine Massendemonstration gegen diesen Terror organisieren. Das würde auch eine deutliche Distanz zu Mord aus religiösen Gründen aufzeigen.

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ernstrobert 07.01.2015, 18:59
38. höchste Zeit für Bürgersinn

Zitat von onecomment
Nur, warum soll sich ein normaler Mensch von etwas distanzieren, mit dem er überhaupt nichts zu tun hat? Forden Sie das selbe auch für Christen? Waren Sie wegen der NSU Morde auf der Strasse und haben sich vom Terror distanziert?
Was ist für Sie ein 'normaler Mensch'?
Ich kann nicht für Herrn Broccoli sprechen, aber gegen die NSU-Morde gab und gibt es jede Menge Demos, Mahnwachen, Proteste usw. Von Christen und auch von Nicht-Christen, völlig egal. Wer hier ein Bürger ist, hat die Pflicht und die Verantwortung, sich gegen derartige Gewalt zu engagieren. Erst recht, wenn sie von Leuten ausgeübt wird, die meinen, es im Namen der religion oder Kultur zu tun , der man sich selber zurechnet.
Diese Schande kann man doch im Raum stehen lassen!
Da ist ein deutliches Bekenntnis zum Rechtsstaat wichtiger als alles andere.

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Ursprung 07.01.2015, 19:00
39. Anschlag auf uns alle?

Nein, auf eine Redaktion in Paris aber das ist natuerlich schlimm!
Doch was soll dieser quatschlogische Kommentar, auf "uns" sei ein Anschlag erfolgt?
Eine Gruppe gut trainierter Krimineller und ausgebuffter Psychomanipulateure hat mal wieder was besonders Psychopathisches getan. Nach eiskaltem und verbrecherischem Plan, so scheints.
Etwas, was in das Standardrepertoire sizilianischer Mafiosi oder mexikanischer Drogendrahtzieher oder chinesische Triaden ebensogut hineinpasst.
Und dieser Kommentator faellt auf die kriminellen Drahtzieher rein und faselt nun was von "Anschlag auf uns alle" oder gar "Krieg der Kulturen (Gesellschaften)"!
Kriminologen haben diese Kriminellen nun zu finden, die sind dann abzuurteilen und ggfs. in einer Art Sicherungsverwahrung a la Guantanamo fuer zukuenftige Aktionen unschaedlich zu machen.
Wohlgemerkt: mit einen Rechtsstaatverfahren und nicht ohne.
Ein Kriminalfall wie auch z. B. die NSU-Taten es waren.
Nix mit "Krieg" gegen "uns" oder "Religionen" oder "Schlechte" gegen "Gute" oder "Archaiker" gegen "Zivilisationen".
Sind alberne Kognitionsfehler.

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