Forum: Politik
Kommentar zum Terror in Paris: Anschlag auf uns alle
AFP

Das Attentat von Paris könnte ein Wendepunkt sein: Wenn Europa nicht aufpasst, droht tatsächlich der Kampf der Kulturen, von dem manche verbohrte Ideologen träumen.

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Hello2 07.01.2015, 20:11
60. Klasse Forderungen..leider

Zitat von pivot567
Ich fordere: 1. Die aktuelle Ausgabe von Charlie Hebdo im Original und in jeweiliger Übersetzung in jedem demokratischen Land Europas in wenigstens einem großen Publikationsorgan zu veröffentlich (besser natürlich: viele) 2. Ich fordere, dass endlich Theo van Goghes Submission zur primetime im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, meinetwegen mit nachfolgender Diskussion. 3. Eine offensive und öffentliche Diskussion mit den deutschen Muslimen und Moscheeverbänden über das, was sich so in manchen "Moscheen" so tut. 4. Unzweideutige, nachhaltige und entschiedene Solidarität mit allen Opfern des gewalttätigen Islamismus - und das über den Tag hinaus!
wird das niemand einklagen...und es wird keiner die Verantwortung dafür übernehmen. Die Regierenden schon gar nicht.

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dumti 07.01.2015, 20:12
61. Dieser Anschlag macht..

deutlich, vor was die Mehrheit der Islamgegner Angst haben: Nicht vor dem Islam an sich, sondern vor dem religiösen Wahn, der daraus immer wieder erwächst. Die Angst der Ungläubigen vor den Gläubigen. Während das Christentum längst begriffen hat, die heilige Schrift als eine Sammlung von Gleichnissen zu verstehen, setzt der Islam doch seine Lehre häufiger noch eins zu eins gleich. Ohne kritisch zu überdenken, was davon noch in der Gegenwart Bestand hat. Liebe Muslime, auch für eure Reformation wird es langsam Zeit.

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alohas 07.01.2015, 20:13
62.

Zitat von Palmstroem
Egal wer es war - es geht um die Meinungsfreiheit! Und mit dieser Tat wird die Angst im Kopf vieler Journalisten noch öfter zur Selbstzensur führen. Und das ist das Ziel der Attentäter. Im Übrigen mein Beileid für diese Redakteure, die ihren Mut zur Freiheit mit ihrem Leben bezahlen mussten!
Genau das ist das Problem. Das geht ja auch schon länger in diese Richtung. „Charlie Hebdo“ war da
bestimmt ein sehr mutiges Blatt. Auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es durchaus auch so einige „friedliche“ und äußerlich religionsferne Muslime gibt, die auf Kritik oder offene Meinungsäußerung gelinde gesagt nur sehr wenig tolerant reagieren. Grundproblem gerade in diesem Kulturkreis ist, dass Kritik partout als Illoyalität gewertet wird sowie ein auffallend weit verbreiteter Hang zur Gewaltakzeptanz bis hin zur -verherrlichung, v.a. wenn bestimmte Dinge, wie z. B. die „Ehre“ o.ä. in Gefahr zu sein scheint und das eben auch nicht nur bei radikalen Islamisten. Dies ist m. E. die Basis, die zu Haltungen führt, die derartige Taten ermöglichen. So lange es hier keine grundlegende Mentalitätsveränderung bei Muslimen gibt, wird das Zusammenleben in einer freien und offenen Gesellschaft grundsätzlich schwierig.

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thunderstorm305 07.01.2015, 20:15
63. Unglaublich!

Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden der unschuldigen Opfer. Und von der Politik und den Medien fordere ich ein Zeichen für Presse- und Meinungsfreiheit indem man die Karikaturen für die die Journalisten getötet wurden auf der ersten Seite abgedruckt werden. Nur dadurch kann man zeigen dass man sich nicht von Gewalt und Drohungen einschüchtern lässt. Was nützt es wenn man die Pressefreiheit hoch hält und dann wenn es drauf ankommt klein beigibt? Aber vermutlich wird man aus Angst vor den Reaktionen im Ausland und vor eventuellen weiteren Anschlägen nichts tun.

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JKStiller 07.01.2015, 20:16
64. Womit haben wir es hier zu tun?

Streng genommen mit einem mathematischen Problem. Gerade die bedeutendste Leistung der Muslime im Mittelalter, die Begründung der heutigen Algebra, scheint sich in der Moderne als für sie unvereinbar mit der Entwicklung der Welt herauszustellen. Sie finden einfach keine Lösung des Problems, die Religion mit der fortschreitenden Säkularisation und der Trennung von Kirche und Staat in Einklang zu bringen. Sie, die Erfinder des Algorithmus (Muhammed al-Chwarizmi), können die Einzelschritte nicht mehr nachvollziehen, die es braucht, um eine Lösung für alle Menschen in diesem Grundsatzproblem zu finden. Dabei ist der Koran nur eine X-Variable von vielen und die Zeit läuft den Muslimen davon.

Sollte sich der Abstand der Muslime zur Modernen Welt weiter vergrößern, wird der islamische Terrorismus ein fester Bestandteil unseres Jahrhunderts werden. Hier können nur die Gelehrten, die Imame, die spirituellen Führer des Islam auf internationaler Ebene helfen. Ein Bekenntnis dazu aber würde das Ende der strengen Auslegung des Islam unwiderruflich einleiten.

Deshalb warten wir schon so lange.

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spontanistin 07.01.2015, 20:17
65. Welche Kulturen?

Kulturen der Ausbeutung oder Unterdrückung? Die dürfen sich gerne auslöschen!
Hollande sollte auch nicht den starken Max markieren. Nimmt ihm eh keiner mehr ab! Statt dessen sollte z. B. der Waffenhandel besser beschränkt und überwacht werden. Aber das vernichtet ja wieder Arbeitsplätze in der französischen Rüstungsindustrie! Hoffentlich gewinnt die Kultur der Aufklärung gegen die Kulturen (Religionen, Ideologien) der Entmündigung und des Abschaltens des Nachdenkens!

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berthold.moeller 07.01.2015, 20:18
66. Überwachung...

Mein Beileid allen Betroffenen und Angehörigen. Dass noch junge Jahr 2015 hat bessere Nachrichten verdient.

Ich frage mich, wieso wir trotz aller Überwachung jetzt keinen schnellen Zugriff auf die Täter bekommen.

Überwachungskameras dürfte es in Paris genug haben. Und selbst Optimierungssoftware auf meinem Handy erkennt doppeltes bzw. sogar ähnliches Bildmaterial. Ich würde erwarten dass, man bei einem Anschlag entsprechend schnell zumindest den Weg des Autos bei der Flucht sofort verfolgen kann.

Wenn wir schon gesellschaftlich akzeptiert auf den Schutz unsere Daten in weiten Umfang verzichten, warum kann man dann noch nicht mal ein Auto in einer europäischen Metropole verfolgen? Ja, Obama hilf bitte oder lass uns unsere Daten.

Wenn wir schon zum wohle der Demokratie und unserer Sicherheit auf unsere privaten Datenschutz häufig verzichten müssen, dann will ich auch wirklich geschützt sein und schnelle Erfolge sehen... .

Schließlich leben wir im Jahr 2015 und nicht mehr in 1984

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parabellum 07.01.2015, 20:20
67. Wetten, dass....?

Am Ende sind es wieder nur die Amerikaner, die Mumm zeigen werden, and schwierige Enscheidungen treffen muessen. Europaer werden brav den Schwanz einziehen, und Muslimische Laender bleiben stumm.

Dieser Kampf ist gegen Terror und nicht gegen den Islam, da sollten doch alle gerne mitmachen.

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irobot 07.01.2015, 20:21
68.

Und genau das ist das Problem von Teilen der islamischen Welt. Die leben immer noch ein paar Jahrhunderte in der Vergangenheit. Man stelle sich mal vor, die Deutschen würden heute Krieg gegen Frankreich führen wegen der Verwüstungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688-1697. Und das war ein paar Jahrhunderte nach den Kreuzzügen.

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rr1805 07.01.2015, 20:23
69.

Zitat von Sarastro
Was um alles in der Welt hat der "christliche Klerus" mit islamistischem Terror zu tun? Erklären Sie uns das doch bitte.
Am besten erklärt es sich an einem Beispiel zum immer wiederkehrenden Karneval, das ich zufällig aus dem Internet gefischt habe:

In der Vergangenheit hat sich Tilly mit seinen Motivwagen häufig mit Politik und Kirche angelegt. 2005 sorgte ein Wagen, auf dem sich Tilly satirisch mit der Haltung von Kardinal Meisner mit der Abtreibung auseinandersetzt, für heftige Kritik katholischer Organisationen. 2007 übte der Zentralrat der Muslime heftigste Kritik: Tilly hatte sich auf einem Motivwagen über islamistische Selbstmordattentäter lustig gemacht.

Da wird die Saat gelegt für den Fanatismus. Der Unterschied zwischen Christentum und Islam ist lediglich, dass islamistische Handlanger für solche Taten leichter zu finden sind, weil sie nichts zu verlieren haben und der Hass auf die westliche Kultur ein zusätzliches Motiv liefert.

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