Forum: Politik
Kommentar zum Ukraine-Konflikt: Aufklärung ist die beste Waffe

Wladimir Putin schürt den Konflikt in der Ukraine, der Westen muss auf den Aggressor reagieren. Nur wie? Sanktionen, ja klar. Doch es geht noch mehr.

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pinky.s.brain 29.08.2014, 07:16
10. Guter Beitrag...

...mit kleinen Hubbeln. Seht bedacht geschrieben, was die westlichen Optionen angeht. Was mir fehlt ist dennoch das Eingestehen, dass auch der Westen nicht schuldlos ist. Dass auch die Ukraine nicht schuldlos ist. Allein nur Russland als Schuldigen zu betrachten, funktioniert nicht. Und nein, ich bin keine, die Putin als Posterboy über dem Bett hängen hat. Allein, dass ich das so oft erwähnen muss finde ichbein Unding und zeigt mir, dass hier in D nur eine Seite betrachtet wird. Ich wollte von Anfang an nur, dass man auch Russlands Position begreift und so zu einer sinnvollen Lösung kommt, die für alle Seiten akzeptabel ist. Um auf den Beitrag zurück zukommen: Ich hoffe allen, die seit langem das Eingreifen der NATO fordern ist klar, WAS sie da fordern. Ich bin froh, dass die letzten Stunden gezeigt haben, dass zumindest unsere Politiker mit Bedacht vorgehen. Wäre schön, wenn die Politiker der Ukraine sich auch so verhalten.

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petitbonhomme 29.08.2014, 07:18
11. Mh17

Warum werden dann die Ergebnis für den Abschuss des MH17 Flug von der Kiever Regierung blockiert????

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emil_sinclair73 29.08.2014, 07:20
12. Großartig!

"Der deutschen Putin-Fangemeinde könnte das auf Dauer zudem ihren Posterboy entfremden. Natürlich, der Konjunktiv ist angebracht; aber ein hübscher Nebeneffekt wäre es doch allemal."

Wie wäre es mit einem Starschnitt unserer Friedenskanzlerin? Jede Woche ein Teil als Beilage der aktuellen Spiegelausgaben?

Offenbar wird jetzt aus allen Rohren geschossen. Einen Zweifel hat die mediale Landschaft nicht mehr, wenn man denn den Presseschauen heute morgen folgen möchte.

Sanktionen! Hurra! Ukraine in die NATO und Waffenlieferungen! Hurra! Egal was da nach kommt oder was es bringt. Endlich ein bisschen Aktion! Lesen Sie auch morgen Putins neuste Schurkereien und die Lieblingsrezepte unserer Kanzlerin....

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walsi911 29.08.2014, 07:20
13. Fehlende Beweise

Wie es scheint sind keine westlichen Journalisten im Kriegsgebiet unterwegs. Falls doch, frage ich mich: Weshalb werden dann keine Fotos von diesen russischen Invasionstruppen gemacht und in der Presse veröffentlicht? Das einzige was wir in der westlichen Presse lesen, der Ukrainische Präsident behauptet dies und behauptet jenes. Oder aus nicht genannten Geheimdienstkreisen ist zu erfahren. Am Schluss werden Satellitenfotos veröffentlicht die als Beweise taugen könnten. Man sieht aber nicht sehr viel. Das Problem ist, dass diese Fotos von den gleichen Leuten veröffentlicht werden die damals auch die Fotos der angeblichem Massenvernichtungswaffen im Irak präsentierten. Aus unabhängigen Quellen gibt es nichts.

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Fackel01 29.08.2014, 07:20
14. die sogenannte

Putin Fangemeinde, ob in Deutschland, England oder Frankreich besteht zum grossen Teil aus bezahlten Schreiberlingen.

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Ontologix II 29.08.2014, 07:20
15. Sender Gleiwitznograd

In Wirklichkeit ist die Lage ganz anders. Uniformierte ukrainische Soldaten hatten den westrussischen Sender Gleiwitznograd besetzt und eine Anti-Putin-Botschaft verlesen. Darauf wütete Putin:
"Nachdem schon neulich in einer einzigen Nacht Grenzzwischenfälle waren, sind es heute Nacht 14 gewesen, darunter drei ganz schwere. Die Ukraine hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen. Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen. Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten.“

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lupenreinerdemokrat 29.08.2014, 07:21
16. Vielleicht wäre es nötig, den Autor aufzuklären?

Der Autor des Artikels scheint ja von Geopolitik nicht gerade allzuviel Ahnung zu haben, sonst würde er nicht solch unreflektierten Unsinn von sich geben.

Die geopolitischen Machtspielchen gingen, wie hinlänglich bekannt sein sollte, vom Westen in der Ukraine aus. Wie der Autor auf das schmale Brett kommt, das wäre Putins Machtspielchen erschließt sich dem informierten Leser leider nicht.

Vielleicht sollte der Autor in Zukunft, bevor er aus Mangel an Information solche faktenresistenten Artikel veröffentlicht, z.B. einen Blick auf diese Seite werfen und hoffentlich verstehen, was dort zu lesen steht:

http://www.foreignaffairs.com/articles/141769/john-j-mearsheimer/why-the-ukraine-crisis-is-the-wests-fault

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juerler@saxonia.net 29.08.2014, 07:30
17. von den usa bezahlter journalismus

und von deutschland befohlen.
1. was soll diese aussage- russland internationale isolation-
russland laest sich nicht international isolieren siehe china, argentinien, indien.........
oder sind die amis die internationale welt (mit ihren westlichen mitlauefern)
2. interessant die Aussage - fangemeinde putin-
wird durch solche berichte immer grosser und scheinen doch druck auf deutsche politik auszuueben!
passt den amis gar nicht wenn die bevoelkerung-das ist demokratie- einfluss nimmt.
die sogenannte fangemeinde kaempft fuer ein friedliches starkes europa - ohne amerikaer-

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winkler00 29.08.2014, 07:31
18. Das liegt aber Spon nicht.

Aufklaerung beinhaltet auch eine objektive Berichterstattung. Das funktioniert leider hier nicht. Die Zensur aber, die funktioniert wie vor 30 Jahren. Nur damals war sie staatlich gewollt und heute? Wenn ich nur wegen der Einkesselung der Uk und der Vermutung,dass das den ganzen Stress verursacht, zensiert werde, ist das pech. Aber einige Tage später mussen sie das doch veröffentlichen. Ich gehe nicht davon aus, das der Artikel erscheint. Aber man kann ja auch so die Meinung vertreten. Es waere hilfreich auch mal die ungelibte Seite in die Recherge mit einzubinden, wenn doch der Wahrheit dient, besonders wenn man kein Putinversteher ist und nur ein Interesse an freien Jornalismus hat. Den jetzigen hatte ich lange genug.

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edgarzander 29.08.2014, 07:32
19. Ach so,...

...man muss die Welt nur aufklären, dann hat Putin langfristig verloren.
Hat die aufklärerische Moralkeule in der Menschheitsgeschichte schon einmal funktioniert?
Der Westen hat Putin über die Jahre in seinem Vorgehen bestärkt. Siehe Georgien oder auch Armenien. Letzterer Staat war ja immerhin so weit, ein EU-Assoziierungsabkommen zu schließen und hat dann eine komplette Kehrtwende vollzogen, nachdem Putin ein wenig Drück gemacht hat (mittels Gaspreise natürlich)
http://www.taz.de/!123236/

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