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Kommentar zur Griechenland-Debatte: Nicht so leichtfertig, bitte!
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Ist ein griechischer Euro-Austritt wirklich mittlerweile kein Problem mehr, wie Kanzlerin Merkel zu glauben scheint? Von wegen: Das Risiko eines solchen Schrittes bleibt erheblich.

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John M 05.01.2015, 06:59
1. Genau daran scheitert der Euro

Weil er als billiges Mittel zur Endlosverschuldung missbraucht wird mit angenehmer Transferunion und nicht als beständige Währung. Ich hoffe die Bürger haben mittlerweile mehr Hirn als manche Politiker und machen diesem Treiben bald ein Ende - koste es manche Interessensgruppen was es wolle!

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Bremen2 05.01.2015, 07:02
2.

Ungeachtet aller politischen Ränkespiele

Griechenland wäre ohne den €uro besser dran. Und immer noch in der U
Großbritannien hat ja auch keinen €uro

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merlin 2 05.01.2015, 07:17
3. Kein Problem!

Wie es wirklich werden würde, wenn Griechenland tatsächlich aussteigt, kann wohl keiner genau sagen, aber einen interessanten Aspekt gibt es: Auf diese Weise würde sich wenigstens einmal ein Land etwas Geld zurückgeholt haben von all den Finanzspekulanten und industriellen Zockern. Ja, natürlich hat auch der eine oder andere Kleinanleger in seiner Kurzsicht und Blindheit auf Griechenlandanleihen gesetzt, aber da gilt - wie schon immer - eigenes Risiko und Pech gehabt!

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women_1900 05.01.2015, 07:21
4. Fehleinschätzungen

diese Regierung unter Kanzlerin Merkel musste letztes Jahr einige Male Fehleinschätzungen eingestehen und ich hatte eh den Eindruck, daß Entscheidungen weniger auf Erkenntnissen, denn auf Einschätzungen getroffen werden. Fehleinschätzungen halt. Die deuttschen Steuerzahler wuppens ja locker. Das hat im Sinne der EZB, des EURO und des ESM sicherlich die Politikerflüstertruppe rund um Goldman Sachs geprüft.

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amdorf 05.01.2015, 07:21
5. Griechenlandaustritt

Es ist zu schön um wahr zu sein. Die Realität ist doch wieder die, dass Griechenland Milliarden hinterhergeworfen werden, damit es im Euro bleibt. Denn man hat Angst, dass auch andere Länder die neue Austrittmöglichkeit nutzen könnten, denn dann würde sich herausstellen, das der Weg einer Einheitswährung falsch war und ist. Schwache und untaugliche Länder hat man in den Euro gezwungen. Taugliche Länder wie Norwegen, Schweden, Dänemark, Grossbritanien und die Schweiz wollen ihn überhaupt nicht, weil sie nicht für die Südländer bluten wollten.

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sebastian.teichert 05.01.2015, 07:23
6. Ein Kompromiss

Beinhaltet einen Vorteil für beide Seiten. Den sehe ich jetzt aber nur für Griechenland. Und ich frage mich ernsthaft ob die Ansteckungsgefahr nicht viel gefährlicher ist, wenn ein kleines, wertloses Land wie Griechenland zeigt, dass man machen kann, was man will?
Wenn Merkel nicht reagiert, wird sie das teuer zu stehen kommen...
Es muss gehandelt werden und die Griechen haben weiß Gott genug angegriffen! Was soll's. Schmeißt die Pleiteländer alle raus!

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kimmberlie67 05.01.2015, 07:26
7. Nicht so leichtfertig, bitte

warum nicht?
Die deutschen Banken haben ihr Geld wieder dankMerkel und der CDU/CSU.
Jetzt ist Griechenland mit seiner Einstellung flüssigerwie Wasser.

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mare56 05.01.2015, 07:29
8. Der große Bluff

Merkel will doch nur die Parlamentswahl in Griechenland zum Nachteil der Linken beeinflussen!

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Jom_2011 05.01.2015, 07:33
9.

Zitat von
Wenn der Damm erst einmal gebrochen ist, warum sollten radikale Protestbewegungen in Italien, Frankreich oder Spanien dann nicht dem "griechischen Modell " nacheifern - also einer Abkehr von Europas Sparkurs und Europas Währung?
Und was wäre daran so schlimm ? Die "Abwicklung" des Euro wäre zwar genau so eine Blindfahrt wie dessen Einführung, aber es gäbe wenigstens ein Ende dieses Experimentes.

Als Zwischenschritt behält jedes Land den Euro als "Dach" und führt seine nationale Währung wieder ein. Und schon kann jeder wieder schalten und walten wie er will. Das klappte vor dem Euro und wird auch nach dem Euro funktionieren.

Und wenn sich dann alles wieder beruhigt hat, kann man langfristig eine gemeinsame Währung planen, ohne die Fehler der Vergangenheit.

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