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Kommentar zur Griechenland-Krise: Harte Landung für die Populisten
AP/dpa

Die neue Regierung in Athen hat sich verzockt: Sie wird kaum Zugeständnisse aus Brüssel erhalten. Dennoch ist es Zeit für mehr Nuancen in der Griechenlandpolitik.

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holgerkraeft 11.02.2015, 05:39
1. Wer sagt dass...

... Griechenland ohne Euro verarmt? Sie könnten ein zweites Norwegen werden, mit den riesigen Vorkommen vor ihrer Haustür. Das könnte die Energiesituation auf dem ganzen Balkan entspannen. Nur dann kommt das "Schlimmste" für Big Money - entspannte Völker, die Zeit zum Nachdenken haben...

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Jens Schellhammer 11.02.2015, 05:52
2. Absurde Voting-Fragen

Wie wäre es mit einer ebenso populistischen Frage:

Was ist wichtiger? Banken- oder Bürgerrettung?: - die Antwort wäre eindeutig, und Ihre ebenso manipulative Umfrage diskreditiert.

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croco 11.02.2015, 06:00
3.

mit Verlaub: völlige Fehleinschätzung der Situation und Unterschätzung der griechischen Position. Auch wenn Sie meinen, die Verhandlungstaktik und einen Bluff durchschaut zu haben, am Ende zählt das Verhandlungsergebnis und da werden die Griechen noch viel erreichen. Die Griechen verhandeln richtig, aber das kennen Sie, lieber Autor, nicht. Sie trauen sich bestimmt noch nicht einmal, auf dem Wochenmarkt um den Preis von Kartoffeln zu feilschen, weil Sie ja unangenehm auffallen könnten. Dem Griechen wäre das egal, und er bekommt die Kartoffeln (Zinsen) letztendlich billiger als Sie....wer ist jetzt cleverer?

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Eckfahne 11.02.2015, 06:03
4. Warum glauben die...

... griechischen Politiker noch immer, Europa weiterhin an der Nase herum führen zu können? Spätestens nach dem Treffen mit Schäuble sollte klar gewesen sein, dass die Verhandlungsmasse der Griechen bei 0 liegt.
Wenn Deitschland weiterhin Milliarden verbrennt, wird die AfD zweistellig in den BT einziehen.

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muttisbester 11.02.2015, 06:15
5. pistole am kopf

ja, der vergleich mit der pistole am kopf ist passend.
da stellt sich varoufakis also hin, hält sich eine pistole an den (drohung staatsbankrott) und verlangt geld, oder er drückt ab.
ein kommentator meinte trocken:"zumindest steht er auf einem teuren teppich".

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Worldwatch 11.02.2015, 06:17
6. Bitte?

"Sein Land würde außerhalb der Eurozone aller Voraussicht weiter verarmen, außerdem droht ihm in jedem Fall die akute Zahlungsunfähigkeit"
Mit einem fuer Hellas zu starken "Euro", passierte ohne eine Reformwelle, die die Oekonomie befoerderte und (evtl.) Steuergelder generierte, ebengleiches.
Eine Weichwaehrung, nennen wir sie "Drachme.2", boete Hellas eine monetaere Basis um sich (mglw.) investitions-attraktiver aufzustellen.

Und wieso die Gefahren fuer einen Zahlungsausfall, bei gleicher Verarmungstendenz mit "Dauererrettungs-Euro", und ohne Volkswirtschaftsreformen, ohne Investitionszunahmen, ohne Job-Aussichten, also ohne Steuereinnahmeaussichten, "akuter" seien, wirklich nicht eingaengig.
Ob mit "Euro" oder ohne ... Wo (volks-)wirtschaftlich stets weniger geht, geht es bzgl. 'Zahlungsfaehigkeit' (und ohne "EU"-Daueralimenationen) selbstredend gegen "unfaehig".
Bei einem insolventen, ueberschuldeten Unternehmen ohne -zukuenftig/absehbar- absatz- wie gewinnfaehigen Produkten, ist dazu auch keine "Fähigkeit" mehr erwartbar!

Inklusive der neuen Regierung, wie durch alle anderen Regierungen hindurch ebengleich, fehlt es halt an "zukuenftig/absehbaren" Wirtschaftsprosperitaeten.
Mit einer Waehrung, die flexibel an die jew. Situationen angepasst werden koennte, fuehre Hellas sicher besser.

Gleichwohl; der Druck Hellas -endlich- einen modernen, funktionierenden Staat zu kreieren, in dem die Wirtschaft eine Chance haette, und an dem das Land mittels Abgaben partizipieren koennte, diesen Druck kann dem Land niemand nehmen!

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rhein&fein 11.02.2015, 06:18
7. Die SYRIZA behält recht:

1) Ihr Slogan schon 2007:
„Vereint und links machen wir das Unmögliche möglich" -
und
2) "Was immer die Deutschen sagen, am Ende werden sie immer zahlen", (Varoufakis am 27. o1.15 im Interview)

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aender 11.02.2015, 06:22
8. Endlich

lese ich einen objektiven Artikel.

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michael_1976 11.02.2015, 06:36
9. Danke

für einen guten Artikel. Man kann die Schuldenkrise nicht durch Aufnahme neuer Schulden lösen. Varufakis und Tripsas haben sich komplett verzockt. Die Geldgeber dürfen jetzt nicht nachgeben, sonst laufen wir die Gefahr, dass andere Länder auch den „griechischen“ Weg gehen werden.

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