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Kommentar zur Griechenland-Krise: Harte Landung für die Populisten
AP/dpa

Die neue Regierung in Athen hat sich verzockt: Sie wird kaum Zugeständnisse aus Brüssel erhalten. Dennoch ist es Zeit für mehr Nuancen in der Griechenlandpolitik.

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Lion 11.02.2015, 06:43
10.

beeindruckt"? Wen erstaunts und wen beeindruckt das wirklich noch? Syriza sind Realisten und keine Populisten!
Die wissen doch ganz genau, dass all die Jahre nicht Griechenland, sondern die Banken gerettet wurden. Und sie wissen auch, dass bei den enormen Schulden, die Griechen jetzt in der stärkeren Position sind. Denn was passiert, wenn die nicht zahlen und nicht mehr mitspielen? Also niemand hat sich verzockt! Ich wünsche den Realisten in Athen Standhaftigkeit nicht nur in Fragen der Korruption!

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hevopi 11.02.2015, 06:44
11. Anscheinend nicht verstanden,

wie die wirkliche Zielsetzung der Griechen aussieht. Mit der Ablehnung der Reformvorschläge haben nun die Politiker freie Hand, endlich dem Grundübel Griechenlands auf die Sprünge zu helfen: Änderung der Steuerpolitik, harte Maßnahmen zur Abschaffung der Korruption, Neuordnung des maroden Bankensystems und der sehr maroden Verwaltung. Wenn sie den ersten Schritt nicht gemacht hätten, wären viele geplante Maßnahmen wieder verwässert worden. Jetzt gilt die Aussage: Wir haben alles versucht, leider wurde es nicht akzeptiert, also müssen wir jetzt andere Geschütze auffahren.

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cosy-ch 11.02.2015, 06:47
12. Arroganz,so weit das Auge reicht..

Hier imForum wimmelt es von ebendem Deutschen-Prototyp, der sich erhobener , besser weiss und aber gar keine Ahnung hat, was mit dem Volk in GR abgeht. Ja er kann nicht mal den sozialen Betrug im eigenen Land erkennen (Pseudojobs, beschämende Löhne nach Studienabschluss für das "Zugpferd Europas" usw..)

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Miere 11.02.2015, 06:50
13. vote

Bei Ihrer Abstimmung fehlt irgendwas wie: "Die Forderungen sind überzogen, werden aber wahrscheinlich doch teilweise erfüllt werden".

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rosskal 11.02.2015, 06:55
14. Rettungsfanatiker

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, lieber Herr Schmitz. Die Verhandlungen laufen derzeit noch auf Hochtouren. Und der missionsgleiche Rettungsfanatismus der Europisten für den Euro ist noch nicht auskalkuliert. Immer noch besteht die Möglichkeit, dass Giannis Varoufakis sein "Spiel" nicht ausgereizt hat und letztendlich doch den längeren Atem behält.

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jonas4711 11.02.2015, 06:57
15. Ach was

Griechenland wird gerettet, das ist sicher. Um was es jetzt noch geht, ist ein modus vivendi zu finden um das denjenigen schmackhaft zu machen, die das zahlen sollen, die Steuerzahler anderer Länder. Man spricht jetzt von einem halben Jahr das man den Griechen gewähren will. Wenn das rum ist, findet man halt was anderes. .... Wie sagte Merkel : scheitert der Euro scheitert die Welt. Daran sollte man denken. ....

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biesi61 11.02.2015, 06:58
16. Die neue griechische Regierung

kommt in unseren Medien gleich hinter Putin. Man dämonisiert, was das Zeug hält!
Trotzdem sind Tsipras und Varoufakis für sehr viele Menschen Hoffnungsträger, dass eine andere Politik möglich ist. Merkel und Schäuble haben schließlich bereits nachgewiesen, dass ihre Politik des Sparens um jeden Preis fatale Ergebnisse produziert und deshalb falsch ist!

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reifenexperte 11.02.2015, 06:59
17. Ich glaube,

Griechenland wird noch viel mehr kriegen. Und Merkel und Schäuble grübeln schon, wie sie den Deutschen wieder weis machen können, das es nichts kostet.

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verspiegelt24 11.02.2015, 07:04
18. Warum in Griechenland Urlaub machen?

Das Auftreten und die Forderungen der neuen Regierung zeigen deutlich wie sehr deutsche Urlauber willkommen sind: "Zahle mehr und bleibe dafür auch noch Zuhause"

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Crossi71 11.02.2015, 07:08
19. Die Taktik wird funktionieren

Mit absurd, übertriebenen Forderungen alle vor den Kopf stoßen, später ein bisschen reumütig sein und schon geben die harten EU-Länder nach, weil sie sich als moralischer Sieger fühlen. Spieletheoretiker halt. Aber wer sich nicht helfen lassen möchte, dem muss man sich echt nicht aufdrängen. Die haben ja jetzt 60 Mrd als "Notkredit" bekommen, quasi ohne Auflagen und Kontrolle. Macht was draus!

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