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Kommentar zur Hamburg-Wahl: Drei Sieger, die man sich merken muss
DPA

Olaf Scholz mag hölzern wirken, aber er vermittelt Zuverlässigkeit - deshalb kann er es noch weit bringen. Genauso wie zwei andere Gewinner der Hamburg-Wahl.

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mathiaswagener 16.02.2015, 08:30
210. Wieder dabei

Ob die FDP in Hamburg wieder dabei ist oder nicht, ist im ergebnis doch gleichgültig. Das Problem, das vor allem bald in Angriff genommen werden muss, ist die Änderung des Wahlrechts, das doch viele Bürger überfordert und sehr teuer ist. Die AfD ist trotz zahlreicher Unkenrufe nicht am wohnsitz Ihres Sprechers Prof. Lucke gescheitert. Bei der CDU wird man sich einiges überlegen müssen. Wieso die Linke zugenommen hat, mag verstehen, wer will.

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Sponsor 16.02.2015, 09:23
211.

>alexxa2 gestern, 19:42 Uhr
>Berichten Sie oder
>machen Sie Propaganda gegen AfD?

Alexxa2, sie berichten nur. Die AfD macht die Propaganda ;)

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joomee 16.02.2015, 09:43
212. Fdp

Ich weiß nicht, ob man von einer echten Trendwende für die FDP sprechen kann. Aber in meinem Bekanntenkreis sympathisieren wieder mehr und mehr mit der FDP. Auch diejenigen, die noch vor zwei Jahren von ihr enttäuscht waren. Es setzt sich offensichtlich immer mehr die Erkenntnis durch, dass die FDP keine schlechte Politik mitgestaltet hat, sondern eher ungeschickt agiert hatte - und wie der Underdog in einer Schulklasse polemisch immer eins drauf bekommen hat. Man liest die hämischen Kommentare ja hier bezüglich der Umsatzsteuerermäßigung für Hoteliers immer noch, obwohl dies durchaus ein vernünftiger Schritt war und schließlich auch alle unsere Nachbarn um uns herum so praktizieren. Darüber hinaus stelle ich fest, dass viele konservative Wähler einfach keine faulen Koalitionskompromisse haben möchten, wie das Absenken des Rentenalters und sonstige teuren Geschenke linken Ursprungs. Wohl deshalb hat die FDP auch in Zukunft noch eine Chance - auch wenn es vielen hier im Forum nicht gefällt. Aber auch die paranoide Angst und das aggressive Getue der Linken gegenüber der FDP sehen wohl immer mehr eher als ein Qualitätsmerkmal für diese Partei. Ich bin mal gespannt, ob meine Beobachtungen in meinem Umfeld richtig sind und ob die FDP ein echtes Comeback erlebt...

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schlaueralsschlau 16.02.2015, 09:51
213. An die AFD Wähler,

Welche die "Lügenpresse" lesen. Dies hier ist ein Kommentar und gibt die Meinung des Schreibers wider. Bitte begreift auch, daß sich Meinungsfreiheit nicht auf die Kommentarfunktion unter Artikeln bezieht. Nicht auszuhalten! Gewinner ist nicht die AFD, da wir und schon Sachen wie "Potential für 20%" und ähnliches anhören mussten, die nicht annähernd erreicht wurden. Auch wenn ich es nicht gut heiße, die fdp ist ein Gewinner, da sie für Tod erklärt wurde. Auch wenn die SPD, die besonders in Hamburg, nicht links ist, nicht wieder die absolute Mehrheit erreicht hat, ist sie der Gewinner. Auch die Linke sollte zu dieser Gruppe gezählt werden. Klarer Verlierer ist dir CDU, die grünen haben etwa gleich abgeschnitten. Die AFD ist eine Protestpartei und wird wie schillpartei bei der nächsten Wahl in der Versenkung verschwinden. Verloren haben auch die Piraten, von denen, trotz viel Werbung nichts zu sehen ist.

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viwaldi 16.02.2015, 14:03
214. Stimmt, Grüne sind so unnütz wie die FDP

Zitat von Emmi
Niemand braucht die FDP! Deren Rolle haben längst die Grünen eingenommen und auch deren Inhalte...
Sie meinen als Partei der Besserverdienenden und Beamten, inklusive massiver Klientelpoltik, hier häufig getarnt als "Öko". Kinder- und Familienfeindlich, mit Ausnahme von Alleinerziehenden und Patchwork-Konstrukten. Als Stromtrassenblockierer. Hoffentlich gehen die Grünen den Weg der FDP, mich würds freuen.

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elikey01 16.02.2015, 17:01
215. Regelkonformer netiquettenbasierter Diskussions-und Antwortbeitrag

@spitzaufknoof, #1

53 % der HH-Wahlberechtigten sind/waren weiblich.
Auch das könnte Teil der Erklärung des FDP-Erfolgs sein, natürlich neben der Abwanderung von der CDU und vor dem Hintergrund der zusätzlichen Jungwähler (unter 18).

Potentielle Wähler/Innen auch zur Stimmabgabe zu mobilisieren, gelingt womöglich unter diesem Aspekt eher jenen, die zunächst mal aktiv gekonnt PR betreiben, selbst als "Drei Engel für Lindner".

Ob man sich - neben SCHOLZ - die anderen "Sieger" merken muss, obliegt eher einzig dem Betrachter.
Den Spiegel prägt (Rudolf Augstein war FDP-Mitglied) h.E. durchaus eine gewisse Affinität zur FDP. Daraus erklärt sich u.a. h.E. auch die gezielte Negativ-Berichterstattung zur AfD, die schließlich in großer Konkurrenz zur FDP steht, neben der CDU.

Für diese beiden Parteien bedeutet die AfD, was die LINKE für die SPD ist: vor allem Konkurrenz insb. an den Rändern.

Das jeweilige Personal spielt (neben programmatischen Aussagen) natürlich auch eine Rolle, wie der Verlust der GRÜNEN bei der BT-Wahl 2013 zeigte.

Doch ein meinungsdiktatorisches mediales "Daumen rauf, Daumen runter" wirkt sich ebenfalls nicht unwesentlich aus (s.a. das BT-Wahlergebnis, mit dem die AfD den Einzug knapp verfehlte).
Von daher lässt sich m.M.n. bzgl. der Art.-Überschrift trefflich ergänzen: Es gibt einen vierten Sieger, den man sich mind. ebenfalls "merken muss", nämlich eine AfD, die trotz "Daumen runter" mit 6,1 % den Einzug in die Bürgerschaft erreichte.

Spätestens im Ergebnis von LT-Wahlen im Flächenland BW 2016 wird sich zeigen, ob undiffrenziertes AfD-Bashen auf Dauer seine Wirkung entfalten kann.

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gästeblock 16.02.2015, 20:12
216.

Da gab es angesichts der aktuellen Lage eine unglaublich gute Ausgangslage für die reaktionäre AfD. Und dann holen die ganze sechs Prozent. Wie süß! Und dann bestätigen FDP und CDU-Wechselwähler in Umfragen auch noch, dass die wissen, dass die AfD keine Lösungen oder Alternativen anbietet, sondern lediglich Unzufriedenheit zum Ausdruck bringt. Na, das ist aber schade. Und wieso lesen eigentlich so viele AfD- Fans die angebliche Lügenpresse? Hier noch ein Hinweis. Bericht und Kommentar sind unterschiedliche Dinge. Und, lieber spon: Entzaubert diese Komiker bitte weiterhin. Muss ja nicht gleich so herrlich entlarvend wie bei der genialen heute-show sein.

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berlin1136 17.02.2015, 08:22
217. Warum soll ...

ich mir Scholz merken? Die SPD als soziale Partei ist sowas von out.

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peritrast 17.02.2015, 11:17
218. Die AfD wurde stark behindert

Die AfD hätte noch stärker abgeschnitten, wenn ihr Wahlkampf nicht mit - teilweise fragwürdigen Mitteln - massiv behindert worden wäre.

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