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Kommentar zur Krise der Liberalen: Die FDP braucht einen neuen Namen
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Sterben die Liberalen aus? Die FDP steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte, jetzt wird sogar über eine Umbenennung der Partei gestritten. Das ist endlich einmal eine gute Idee.

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elikey01 01.07.2014, 17:17
160. "Gute Idee"?

Zitat von sysop
Sterben die Liberalen aus? Die FDP steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte, jetzt wird sogar über eine Umbenennung der Partei gestritten. Das ist endlich einmal eine gute Idee.
Endlich? Der Autor scherzt wohl!

Kein Manager käme auf die Idee eines neuen Namens für ein Produkt, das es noch gar nicht gibt.
Da braucht es doch - vor dgl. Profilierungsversuchen - erst mal polit. Substanz und ein erkennbares Profil - wenn da nur nicht diese "neue" Konkurrenz aufgetaucht wäre, die man zwar als "Bauernfänger" ausmachte, die man sich "vorknöpfen" müsse.

Bis 22.09.2013 "begnügte" man ich wohl immer mehr hauptsächlich damit, als mehrheitsbeschaffender Junior in die Reg. aufgenommen zu sein.

Lindner sah sich bei den Liberalen in Österreich immerhin schon mal um, was er davon evtl. für DEU umsetzen könnte, um 2017 zumindest wieder in den BT einziehen zu können.

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dherr 01.07.2014, 17:37
161. Umfrage

Warum machen die keine Umfrage??
Sogar bei neugeborenen Eisbären, Löwen oder gar Affen wird doch oft die Bevölkerung befragt und das wäre sogar einmal sehr Basisdemokratisch! :D

Ich hab sogar einen Vorschlag LDPD - Liberaldemokratische Partei Deutschlands. Die gab es zwar schon mal in der DDR und wurde nach der Wende einfach so geschluckt, aber für nen Neuanfang...

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iluminar 01.07.2014, 17:51
162. Etwas vergessen?

Zitat von Afrojüdischer_Sozi-Sinti
AfD: Rechtsliberal (liberale Wirtschaftspolitik, konservative gesellschaftspolitik, nationalistischer protektionismus) Piraten: Linksliberal (liberale Wirtschaftspolitik, liberale Gesellschaftspolitik, international ausgerichtet/kosmopolitisch) So wars auch schon im Kaiserreich.
Sie vergessen die wahre, uns alle erlösen wollende LINKE

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HBBehrends 01.07.2014, 18:03
163. FDP:Akronym nicht ändern, sondern umdeuten

denn ein Namenswechsel ohne neu geklärte ggfs geänderte Schwerpunkte im liberalen Ideenkreis und damit glaubhaft verbundene Personen ist nur ein anspruchsloses, wenig Vertrauen erweckendes Versteckspiel. F_rei steht z.B. auch für soziale Freiheit, D_emokratisch auch für Beteiligung von mehr EinwohnerInnen am Meinungsbildungsprozeß und P_artei auch für Gesellchaftspolitik

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iluminar 01.07.2014, 18:45
164. Anspruch

Zitat von HBBehrends
denn ein Namenswechsel ohne neu geklärte ggfs geänderte Schwerpunkte im liberalen Ideenkreis und damit glaubhaft verbundene Personen ist nur ein anspruchsloses, wenig Vertrauen erweckendes Versteckspiel. F_rei steht z.B. auch für soziale Freiheit, D_emokratisch auch für Beteiligung von mehr EinwohnerInnen am Meinungsbildungsprozeß und P_artei auch für Gesellchaftspolitik
Sehen sie für Ihre Ansprüche geeignete Leute in dieser Partei?
Überhaupt, es ist doch reines Wunschdenken dies vom momentanen
deutschen Politikmodel zu erwarten.

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Tante_Frieda 01.07.2014, 20:21
165. Meinen Sie

Zitat von Peter Werner
Wobei "konservative Gesellschaftspolitik" der AfD und "liberal" für mich zwei recht widersprüchliche Werte sind. Mein Wunsch: Piraten und FDP trennen sich jeweils von ihren radikalen Elementen (FDP von den Mövenpick-Jüngern, Piraten von den Linksradikalen). Wenn dies geschehen ist, könnten beide Parteien prima zusammengelegt werden und würden beide profitieren. Die FDP erhielte frische Ideen und neue Köpfe, die Piraten eine professionelle Struktur und etwas Bodenständigkeit.
Meinen Sie wirklich,die FDP-Jünger würden sich die Nabelschnur zum großen Geld kappen lassen?Zu all den Versicherungen,Banken und überhaupt den Unternehmen,die eine einträgliche Anschlussverwendung versprechen?

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derinvestigator 01.07.2014, 20:55
166. Die FDP – Feudal-Dekadente-Partei – ist eine Episode! Ende! Vorbei! Aus!

Die weitverbreitete Freude im Wahlvolk, als die FDP endlich aus dem BT flog, klingt noch immer in allen threads nach, die sich mit dem Untergang dieser übelsten Klientelpartei befassen. Viele Foristen sind sich einig, dass diese Partei keinen neuen Namen braucht, zumal sie an Inhalte schon jahrelang keine Gedanken mehr verschwendet hat; sie ist einfach überflüssig und sollte nicht mehr in SPON oder anderswo eine Plattform finden. Es war einfach schön in den letzten Monaten, von dieser Klamauktruppe nichts mehr zu hören; so sollte es auch bleiben.
Unglaublich und unsäglich dieses Personal wie Westerwelle (großmäulig), Fipsi Rösler (großkotzig: „Ab jetzt wird geliefert!“), Niebel (als Afrikatourist verkleideter Selbstdarsteller), Brüderle (weinselig Unsinn brabbelnd) usw. usf., alles Eogomanen, nur auf die eigene Karriere fixiert. Mit dem hochgestylten 35-jährige Lindner, dessen Beinamen „Bambi“ wohlwollend die nicht vorhandene Lebens- und Berufspraxis umschreibt, wird die Reihe der Dampfplauderer und Phrasendrescher fortgesetzt. Lindner hat nach erfolglosem Ausflug in die Wirtschaft beschlossen, Glück und Reichtum in der Politik zu gewinnen. Aber auch er gehört zu den Altlasten der Partei. Ohne Scham und Nachdenken über das totale Versagen der FDP versucht der Sprechblasen-Klopfer Lindner unbeirrt weiterzumachen, wo seine Vorgänger aufgehört haben. Ich wünsche ihm den gleichen Erfolg! Es besteht absolut kein Bedarf für eine Neubelebung dieser neoliberalen Klientel- und Mehrheitsbeschafferpartei. Zum Glück wird sie mit ihren 3 Prozent nur noch von den Lobbyisten selbst gewählt. Merke: „Wenn das Pferd tot ist, soll man es nicht weiter reiten“ (alter Sioux-Spruch).

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 01.07.2014, 21:23
167. stimmt

Zitat von iluminar
Sie vergessen die wahre, uns alle erlösen wollende LINKE
"Die Linke" (ich entnehme der Art Ihrer Formulierung die Linke sei für Sie stellvertretend für alles was kommunistisch, sozialistisch, marxistisch, böse, etc. ist) visiert in der tat auch eine Liberale Utopie an, nur mit einem Wirtschafts- und Gesellschaftspolitisch anderen Ansatz.
Die einen glauben an die allmächtigen und gerechten Mechanismen eines freien Marktes, die anderen an einen einen vergleichbaren Staat. Beide Modelle sind natürlich zum scheitern verurteilt sobald immer weniger Leute den Willen, die Fähigkeit oder einfach die Chance haben sich daran zu beteiligen. Ein großes Problem ist dabei eine zu große Konzentration von Macht, vor allem um ihrer selbst willen.

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Herr Hold 02.07.2014, 09:48
168. ?

Zitat von Dengar
@notbehelf Zitat: " Die Piraten haben sich eine linke Politik gegeben. Deswegen werden sie auch nicht mehr gewählt." Zitatende. --- Irrtum. Ich z.B. habe bei der Europawahl die Piraten gewählt, weil sie als einzige Partei komplett gegen das TTIP waren. Die FDP war die Partei, die am meisten dafür war. - Aber wer fürs TTIP ist, hat sicher auch vor der NSA nix zu verbergen, nicht wahr?!
Was hat denn das TTIP mit der Spionage der NSA zu tun und warum muss man, wenn man das eine befürwortet, das andere gut finden?

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medermark 02.07.2014, 10:23
169. Lindner kann den Laden ohnehin zusperren

Der KFW-Kreditversenker und 2010 jämmerlich als FDP-Generalsekretär gescheiterte Lindner kann den Laden ohnehin zusperren. Selbst wenn es im neoliberalen FDP-Stammland Baden-Württemberg noch mal zu knapp über 5 Prozent reichen sollte. In seinen Hochburgen muß man siegreicher als 5-6 Prozent auf Bundeslandebene sein, wenn man in den Bundestag zurück will. Die Diskussion um die Namensumbennung ist auch Unsinn. Glaubt irgendjemand die FDP stünde besser da, wenn es dann in Medien und Bevölkerung hieße "die FDP-Nachfolgepartei XXYZ"? Lachhaft. Ganz abgesehen davon ersetzt eine Namensänderung keine fehlende Substanz. Es ist, gut wenn die Feind Deutschlands Partei FDP an der Wahlurne weggeschlachtet wird.
Weder sozial noch wirtschaftlich nämlich soll es Deutschland so gehen wie der Internetfirma Moomax,
die Lindner an die Wand fuhr.

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