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Kommentar zur Ukraine-Krise: Kiew muss aufgeben, um zu siegen
REUTERS

Russland hat der Ukraine einen schmutzigen Krieg aufgezwungen, den sie nicht gewinnen kann. Für Kiew ist es Zeit, den Verlust von Donezk zu akzeptieren - um den Rest des Landes zu retten.

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pauleschnueter 18.02.2015, 06:14
1. Traurig und unnötig

Und es gibt immer noch Menschen, die dagegen anargumentieren werden, dass dort der Krieg mit russischer Beteiligung wütet.

Hätte man im Westen (WIR!) früher die Realität in der ganzen härte akzeptiert und konsequent reagiert, könnte es heute dort anders aussehen.

Traurig und unnötig

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pingjong 18.02.2015, 06:18
2. Geld und Sanktionen

Es braucht finanzielle Unterstützung für die Ukraine und noch weitreichendere Sanktionen gegen Russland und seine Geldelite! Der Westen muss die Anektion durch Russland den Russen teuer werden lassen.

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80er 18.02.2015, 06:21
3. Putin treibt Krieg

Man kann nicht akzeptieren, dass Putin ein Land überfällt und ihm dann das Stück schenken, des lieben Frieden Willens! Wo soll das dann aufhören, am Atlantik? Militärisch scheint die Ukraine zur Zeit nicht zu gewinnen. Dies muss man durch Waffenexporte aber mittelfristig ändern. Abschreckung versteht Putin. Harte Wirtschaftssanktionen müssen jetzt auf jeden Fall folgen. Alle anderen Diktaturen schauen auf den Konflikt und sie werden glauben, dass Krieg eine Option auch gegen die NATO sein kann. Das ist fatal und muss jedem deutlich gemacht werden, so nicht. Wir sind bereits im Krieg mit Putin, der Informationskrieg ist immer die Vorbereitung zum Krieg und dieser findet bereits seit Monaten statt, wie man in jeden Foren sehen kann.

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titus_pullo 18.02.2015, 06:37
4. Berechnung

Kling irgendwie alles vernünftig.
Aber das setzt vorraus, dass Putin und seine Schützlinge sich auch ebenso vernünftig verhalten.
Aber wenn es innenpolitischen Gründe gibt, den Konflikt weiter zu forcieren, wenn der Appetit wächst mit der Mahlzeit, dann würde auch ein Niederstrecken der Waffen der ukrainschen Armee nichts an der Aggressivität der russischen Politik ändern.
Im Gegenteil, man wähnt sich dann auf der Siegerstraße und würde erst recht weitermachen.

Meine Befürchtung ist, das Putin den Konflikt nicht nur nutzt, sondern ihn auch braucht, um innenpolitisch zu punkten, um seine Macht auszubauen.

Da wird das Eingeständnis der Niederlage von Seiten der ukrainischen Armee dann ziemlich irrelevant sein.

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ekel-alfred 18.02.2015, 06:43
5. Erschreckend!

Erschreckend, wie schwach die ukrainische Armee doch ist.... Da werden wohl nur Waffenleiferungen der Amis helfen.

Zum Thema:
Die Gebiete aufgeben wird auch keinen Frieden bringen. Das wird dann immer der russische Stachel im Fleisch der Ukrainer sein. Einerseits soll das Gebiet ukrainisch bleiben, andererseits eine autonome Sonderstellung bekommen. Wie soll das auf Dauer funktionieren? Gibt es ähnliche Konstellationen in der Welt, wo das wirklich klappt?

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simplemind 18.02.2015, 06:45
6. leider wahr ...

was der Autor sagt.
So traurig es ist, aber einem waffenstarrenden letztlich mit atomwaffen bestückten Kriegstreiber wie Putin ist auch mit westlicher Hilfe nicht beizukommen.
Waffenlieferungen würden das Leid der Bevölkerung nur vergrößern.
Die Konsequenz muss sein, die Niederlage einzugestehen und eine Strategie zu entwickeln wie man zukünftig mit Russland und seinen Nachbarstaaten umgeht - "Appeasment" wird nicht funktionieren.
Putin will ja alle Russen "heim ins Reich" holen.

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spitzaufknoof 18.02.2015, 06:46
7. Perspektive

Soweit so schlecht. Da stellt sich doch sofort die Frage wonach der Russe dann als nächstes greift. Ist doch relativ unstreitig, dass er sich den Rest der Ukraine ebenfalls einverleiben will. Wer nicht hören will muss fühlen, Herr Putin. Wenn die USA Ihnen jetzt auf den Pelz rückt dürfen Sie sich selbst auf die Schulter klopfen. So kann man auch in die Geschichtsbücher eingehen.

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sintgund 18.02.2015, 06:49
8. Russische Bevölkerung

Es ist fast immer ein Problem, wenn zwei Völker in einem Staat zusammengesperrt werden. In der Ostukraine erkannte die russische Bevölkerung die durch Staatsstreich an die Macht gekommene, antirussische Regierung, nicht an. Sie sollte gezwungen werden, zur Not mit militärischer Unterdrückung. Das war die Ursache für den Konflikt, nicht russische Männer die einfach mal so über die Grenze spazierten, um Krieg zu spielen.

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evil-twin 18.02.2015, 06:53
9. Riskante Strategie

Wer würde der Ukraine garantieren können dass Putin mit dem eroberten Gebiet zufrieden wäre? Was wenn er als Nächstes einen Landweg bis zur Krim freikämpfen lassen will? Wieder nachgeben und noch mehr Gebiet abtreten? Wenn die letzten Monate eines gezeigt haben dann das Worte und Vereinbarungen im Kreml keinerlei Stellenwert besitzen. Die einzige Sprache die man dort pflegt und achtet ist die Macht. Es wäre besser der Westen zieht endlich eine klare, rote Linie die er auch bereit ist kompromisslos zu verteidigen. Nur aus der Position der Stärke kann man mit Putin verhandeln.

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