Forum: Politik
Kommunalwahlen in Großbritannien: Aufwärmen für den Brexit
DPA

In sechs Wochen entscheiden die Briten, ob sie in der EU bleiben wollen - da liefern die Lokalwahlen ein wichtiges Stimmungsbild. Besonders spannend ist die Londoner Bürgermeisterwahl.

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dieter 4711 05.05.2016, 10:14
1. Dann sollen sie doch gehen

Liebe Redaktion,
bei jeder Gelegenheit bringen Sie den Brexit. Wenn die Briten gehen wollen dann sollen sie doch gehen und nicht uns mit weiteren Forderungen erpressen.

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Rido 05.05.2016, 10:32
2.

Interessant ist ja auch, dass man den Schotten Angst vor einem Austritt aus dem Empire gemacht hat und nun den Engländern Angst vor dem Verweilen in der EU macht.

Sollen die Engländer doch austreten, wenn sie das möchten. Es könnte sich nur, ohne das bewerten zu wollen, zu einem Vorreiter für andere austrittswillige Staaten entwickeln.
So nach dem Motto: "Wenn die Engländer das durften, dann wollen wir das auch!"

Schwer zu sagen wohin das führen wird.
Ich weiß, dass viele hier im Forum einen deutschen Austritt begrüßen würden, nur fürchte ich schwer absehbare Konsequenzen.

Denn so richtig weiß niemand, was ein Austritt für ein einzelnes Land bedeuten würde.
Klar, es gibt viele Experten die mit Horrorvisionen um die Ecke kommen, aber diese haben sich in der Vergangenheit schon öfters schwer geirrt.

Ich persönlich würde der Sache allerdings nicht so viel Bedeutung zumessen. Die Engländer waren schon immer ein wenig "speziell". Ihr möglicher Austritt kann, wie gesagt, als ein Beispielfall für andere Staaten gelten, er muss es aber nicht.

Einfach abwarten was die Damen und Herren von der Insel so entscheiden. Beeinflussen können wir hier das ohnehin kaum.

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wecan 05.05.2016, 10:32
3.

Ich denke, die Briten werden die EU verlassen und entgegen der geballten medialen Panikmache werden sie diesen Schritt auch zukünftig nie bereuen.

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behemoth1 05.05.2016, 10:43
4. Europafeindlich

Man kann es überall spüren, wie sich die Welt europafeindlich eingestimmt hat, man möchte den Konkurrenten beseitigen und man hat mit viel Pfleiß es auch schon in die europäischen Länder hineingetragen und viele springen darauf an.
Sicherlich wurde von der EU Bürokratie viele Fehler begangen und man kann auch nicht alle Entscheidungen den Bürgern vermitteln und hat somit etliche Abneigungen aufgebaut, denn diese EU Feindlichkeit gibt es ja nicht nur in der UK, sondern auch in vielen anderen EU Ländern.
Aber in erster Linie ist dieses all denjenigen zuzuschreiben, denen so eine große Wirtschafts und politische Macht ein Dorn im Auge ist.
Und wenn man sich unsere heutigen Regierungschefs so ansieht, dann bemerkt man auch, dass man nicht mehr gemeinsam am Haus Europa bauen will, sondern vieles nationalstaatliches zurück haben möchte.

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schnitteuk 05.05.2016, 10:50
5.

Zitat von dieter 4711
Liebe Redaktion, bei jeder Gelegenheit bringen Sie den Brexit. Wenn die Briten gehen wollen dann sollen sie doch gehen und nicht uns mit weiteren Forderungen erpressen.
Die Frage ist doch: Wollen die Briten gehen? Das wird das Referendum im Juni zeigen. Bis dahin ist es natürlich richtig und wichtig, über die Entwicklungen in der britischen Politik zu berichten.

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El pato clavado 05.05.2016, 11:01
6. geht mit Gott,aber geht

und sagt zum Abschied leise Servus,fraglich ob Trump euch später dann in die Arme nimmt,ihr seit und bleibt Exentriker

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1smiler1 05.05.2016, 11:04
7.

Zitat von dieter 4711
Liebe Redaktion, bei jeder Gelegenheit bringen Sie den Brexit. Wenn die Briten gehen wollen dann sollen sie doch gehen und nicht uns mit weiteren Forderungen erpressen.
Was passiert denn wenn dann die prophezeite Apokalypse ausbleibt und den Briten nicht der Himmel auf den Kopf fällt?
Es scheint doch das wir Deutschen uns mehr Sorgen um die "armen" "dummen" Briten machen als diese selbst.
Wäre aber schon problematisch wenn die Briten den Beweis anträten " ein verweilen in der EU ist nicht "alternativlos".

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citizen01 05.05.2016, 11:09
8. Müssen wir die Briten wie kleine Kinder belehren?

Nein, nur sollen hinterher keiner heulen! Das wird eine souveräne Entscheidung der britischen Bürger, auf so etwas muß man sich in jeder Gemeinschaft einstellen. Auch die Franzosen haben sich mal aus der NATO (halb) ausgeklinkt, ohne daß der Himmel eingestürzt wäre.

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RRR79 05.05.2016, 11:19
9. Alleine gegen den Rest der Welt?

Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, alleine erfolgreich gegen den Rest der Welt antreten zu können. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen. In der Schweiz hat das solange geklappt, wie es die eigene Währung zugelassen hat. Zwerge wie Großbritannien werden doch von Riesen wie den USA und China, selbst Japan wirtschaftlich platt gemacht. England hat kein Empire mehr und das ist Tatsache, dass man weder wirtschaftlich, noch kulturell und politisch die erste Geige spielt.

Ich glaube damit hat man sich in GB nicht abgefunden und man hängt dort geistig noch in der Zeit des British Empire vor 150 Jahren fest, als man wirtschaftliche und politische Supermacht war. GB hat sich daher auch nie damit abgefunden mit dem Rest Europa auf Einigungen hinzuwirken und der Bevölkerung klarzumachen, dass die Zeiten des Empires endgültig vorbei sind und man eigentlich mit anderen Mittel zu neuer Größe kommen könnte.

Hat man ja auch zu Thatchers Zeiten gesehen am Falklandkrieg, der wohl an die glanzvollen Zeiten erinnern sollte. Naja,... hier in Deutschland in vielen Köpfen auch nicht anders... viele erinnern sich gerne an die territriale Ausbreitung 1941. LEIDER.

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