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Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein: CDU stärkste Kraft - SPD verliert stark
DPA

Die CDU hat bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein ihren Vorsprung zur SPD ausgebaut: Die Partei von Ministerpräsident Daniel Günther erreicht 35,1 Prozent.

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fördeanwohner 07.05.2018, 11:29
100. -

Zitat von Hoppla!
Völlig ohne Häme muss ich Ihnen sagen, das ich toll finde, das sie hier so engagiert und leidenschaftlich in den Diskurs gehen. Aber auch sie stellen nicht die Frage WARUM die Bürger den Bund- und Landestrend in ihre Überlegungen bei der Kommunalwahl einfließen lassen, sondern werfen ihnen zwischen den Zeilen vor einfach zu "blöd" zur Differenzierung zu .....
Inzwischen habe ich mich fast damit abgefunden, dass es bestimmte Entwicklungen in der Sichtweise von Politik gibt. Aber eben nur fast.
Die Frage nach dem WARUM könnte ich sehr gut beantworten, aber das haben andere hier bereits getan.
Leider hat auch die Digitalisierung, ein verstörendes Konsumdenken und das Diktat des Entertainments einen so großen Einfluss auf das Verhalten der Menschen, dass es sowieso nicht mehr zu ändern ist.
Bekämpfung von Armut ist das Thema der Linken, die aber trotzdem nicht von vielen gewählt werden. Das zeigt mir, dass es darum auch irgendwie gar nicht gehen kann. D.h. die SPD kann im Prinzip nichts tun. Retten könnte sie nur noch ein charismatisches Alphatier weiblichen oder männlichen Geschlechts.

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StefanKomarek 07.05.2018, 11:42
101. Die CDU ist auch eine traurige Veranstaltung

Die CDU verliert bei der Wahl 3,4 Prozentpunkte und der Minsiterpräsident freut sich noch drarüber, weil die SPD noch stärker verloren hat. Das ist doch nur noch traurig. Er sollte sich mal lieber Gedanken machen, warum seine Partei von den Verlusten der SPD nicht profitieren konnte.

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fördeanwohner 07.05.2018, 11:44
102. -

Zitat von cabeza_cuadrada
Na da haben sich ja zwei gefunden. Vielleicht sollten sie zusammen ziehen. Nur schade dass der Wähler scheinbar zu dumm ist die Großartigkeit der SPD zu begreifen. Die Wähler werden weiter davon laufen wenn man die Probleme der Menschen kleinredet und nicht ernst nimmt. Die CDU ist auf einem guten Weg und wird uns letztendlich vor einem weiteren Erstarken der AfD retten. Da bin ich ziemlich zuversichtlich.
Sehen Sie, Sie haben nicht mal die Einsicht, anzuerkennen, dass der/sie Forist/in ehrenamtlich in seiner Stadt für das Wohl seiner Mitbürger arbeiten will. Er/Sie ist offensichtlich gewählt worden, muss sich also bereits vorher engagiert haben ... Und was machen Sie so?
Jetzt zum dritten Mal: Ich habe in meiner Stadt nicht die SPD gewählt.

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Meine_Gedanken 07.05.2018, 11:48
103. Seltsam

Zitat von forza_del_destino
daß Sie keinen vernünftiger Menschen glauben machen können, Ihre Partei würde im kommunalen Bereich eine andere Politik betreiben als von der Bundespartei vertreten wird. Daß es hier keine fundamentalen Unterschiede .....
Also ich erlebe es hier dann doch dauernd, da die kommunalen Vertreter viel näher an den Menschen sind, dass eine andere Politik gemacht wird.
Und, Entschuldigung, ich halte mich für Vernünftig.
Ich wähle auch auf kommunaler Ebene oft anders.
Da ist es doch oft weniger entscheidend, in welch einer Partei jemand ist, als was er tut.
Warum glauben sie eigentlich, nur alle, die wie Sie denken, sind vernünftig?

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Meine_Gedanken 07.05.2018, 12:06
104. Genau

Zitat von fördeanwohner
Inzwischen habe ich mich fast damit abgefunden, dass es bestimmte Entwicklungen in der Sichtweise von Politik gibt. Aber eben nur fast. Die Frage nach dem WARUM könnte ich sehr gut beantworten, aber das haben andere hier bereits getan. Leider hat auch die Digitalisierung, ein ......
Ich bin hundertprozentig bei Ihnen.
Möchte aber noch etwas hinzufügen.
Das ist die Sicherheit bei vielen, dass wir auf immer eine Demokratie behalte, auch wenn man nichts dafür tut oder sogar entgegengesetzt wählt. Polen und Ungarn sind da gute Beispiele.
Demokratie bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen und sich zu informieren.

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kobold17 07.05.2018, 12:09
105. Totalversagen der Glaubwürdigkeit.

Die Parteienlandschaft in Deutschland verkommt schon seit langer Zeit zu einer Muskel strotzenden, industriell gesteuerten Politfreaks Show. Im Grund genommen müsste die Politik, wenn es nach dem Grundgesetz gehen würde, einheitlich zum Wohl des Volkes zu gute kommen. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung gibt es anscheinend überhaupt nicht, sonst wäre ein weiter so gar nicht machbar. Macht und Geld sind keine guten Berater der einzelnen Parteien, aber trotzdem wird dieser Weg ohne Rücksicht gegenüber der eigenen Bevölkerung von jeder Partei knallhart gegangen. Letztendlich ist der Weg der Intrigen, Lügen und Korruption keinem mehr zu vermitteln, und wer sich in Deutschland, außer den Ferienorten und Urlaubserholungszentren, bewegt, wird trauriger Weise feststellen, dass eine Mängelliste nicht mehr ausreicht.

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forza_del_destino 07.05.2018, 12:34
106. Einer Partei, der man nicht mehr vertraut,

Zitat von flux71
Aha. Sie halten also den Wähler, der die Wahrheit kennt, für so dumm, dass er nicht unterscheiden kann zwischen "Wir wollen die EU vertiefen" und "Ich will keine Straßenausbaubeiträge bezahlen"? Das eine ist etwas, was Bundespolitik macht und dem man sich ja durchaus widersetzen kann. Das ......
gibt der Wähler nicht seine Stimme, nicht im Bund, nicht im Land und nicht in der Kommune.
Schön, was Sie alles über die Wähler der AfD wissen, wüßten Sie doch so viel auch über ihre eigenen.
Ihr letzter Halbsatz: "in SH klappt das ja auch schon jetzt ganz gut", ist dermaßen borniert, daß ich die verbliebenen SPD-Wähler bedaure.

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fördeanwohner 07.05.2018, 13:03
107. -

Zitat von forza_del_destino
gibt der Wähler nicht seine Stimme, nicht im Bund, nicht im Land und nicht in der Kommune. Schön, was Sie alles über die Wähler der AfD wissen, wüßten Sie doch so viel auch über ihre eigenen. Ihr letzter Halbsatz: "in SH klappt das ja auch schon jetzt ganz gut", ist dermaßen borniert, daß ich die verbliebenen SPD-Wähler bedaure.
Dann sollte "der Wähler" in sich gehen.
Das Problem ist in meinen Augen nämlich, dass bestimmte Erwartungen "des Wählers" heutzutage einfach nicht erfüllt werden können. "Er" möchte absolute Transparenz und gleichzeitig keine harten Wahrheiten, möchte einbezogen werden und nichts tun müssen, möchte in Wohlstand leben und sich nicht selbst darum kümmern müssen, möchte Gerechtigkeit und nichts abgeben usw.
Und was nun an dem letzten Halbsatz des Mitforisten nun borniert sein soll, wissen wohl nur Sie. Es ist doch so, dass die AfD in S-H nicht so dolle abschneidet, oder etwa nicht?

Engagieren Sie sich eigentlich auch in der Politik, dass Sie einem tatsächlich engagierten Mitbürger solche Vorwürfe machen können? Würde mich mal interessieren.

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flux71 07.05.2018, 13:06
108.

Zitat von forza_del_destino
gibt der Wähler nicht seine Stimme, nicht im Bund, nicht im Land und nicht in der Kommune. Schön, was Sie alles über die Wähler der AfD wissen, wüßten Sie doch so viel auch über ihre eigenen. Ihr letzter Halbsatz: "in SH klappt das ja auch schon jetzt ganz gut", ist dermaßen borniert, daß ich die verbliebenen SPD-Wähler bedaure.
Sie können so viel bedauern, wie Sie mögen. Zur Lösung irgend welcher Probleme steuern Sie damit aber rein gar nichts bei. Und mit Beleidigungen erst recht nicht.

Haben Sie sich nicht mal gefragt, wieso so wenige Demokraten auf AfD-Wähler oder diese Partei an sich zugehen? Ihre Interpretation ist doch immer gleich: "Die linksgrünversifften sind alle total bescheuert, zu kapieren, was die Wahrheit ist." Ich aber sage Ihnen: Der Ton macht die Musik. Arbeiten Sie mal dran.

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kajoter 07.05.2018, 13:29
109. @ #64

Zitat von stadtmusikant123
Ich habe nie unterschiedlich gewählt, Kommunal gleich Bund. Ideologisch , programmatisch gibt es da auch kaum Unterschiede. Zumindest nicht in einer Großstadt, Stadtstaat usw. Das Argument : "........sind doch Kommunalwahlen gewesen...........", kommt seit über 60 Jahren immer vom Wahlverlierer - komisch.
Man merkt, dass Sie sich noch nie mit Kommunalpolitik auseinandergesetzt haben, was Sie nachholen sollten!.
Gehen Sie mal zum Gemeinderat und betrachten Sie die dort zu klärenden Punkte. Da geht es um verkehrsberuhigte Zonen, um Abwässerrohre, um Fördergelder für eVs und dergleichen mehr. Die "große Politik" findet in Berlin und zum Teil in den Landtagen statt. Daher unterscheiden sich die Kandidaten nicht primär in politischen Aspekten, sondern vor allem in der unterschiedlichen Bereitschaft, ein Amt mit Engagement zu führen.

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