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Kommunistische Partei: Chinas KP kündigt Abschaffung von Arbeitslagern an

China nimmt offenbar radikale Reformen in Angriff. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua will sich Peking von Umerziehungslagern verabschieden. Außerdem soll die Ein-Kind-Politik gelockert werden.

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merapi22 15.11.2013, 13:46
20. China hat drei Angriffskriege seit 1949 geführt und Tibet bis heute besetzt!

Zitat von suppenkoch
China hat sich international nie als Hort der Freiheit verkauft und in diesem Namen Angriffskriege durchgeführt. Das ist der Unterschied zu den USA.
Falsch!
China hat 1950 einen Angriffskrieg gegen Tibet geführt und im Jahr 1959 einen Austand mit unverhältnissmäßiger Waffengewalt und zehntausenden zivielen Opfern niedergeschlagen.
Dann war China 1950 am Angriffskrieg Nordkoreas gegen das entmilitarisierte Südkorea beteiligt.
November 1962 Angriffskrieg gegen Indien.
November 1978 Angriffskrieg gegen Vietnam.
Wenn es einen Schurkenstaaten gibt, dann ist es eindeutiog China!
Hoffen kann man nur auf einen chinesischen Gorbatschow!

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Layer_8 15.11.2013, 13:55
21. Langsamer Wandel

Zitat von sysop
China nimmt offenbar radikale Reformen in Angriff. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua will sich Peking von Umerziehungslagern verabschieden. Außerdem soll die Ein-Kind-Politik gelockert werden.
"Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern."

Konfuzius

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Afa81 15.11.2013, 13:55
22. Das wurde höchste Zeit...

Ich will garnicht wissen, wie China den bevorstehenden und bereits eintretenden Demographischen Wandel abfangen will. Die Ein-Kind Politik hat dazu geführt, dass wenig Junge für viele Alte aufkommen müssen - mit unseren Verhältnissen ist das nicht zu vergleichen.

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stammtischhistoriker 15.11.2013, 14:00
23.

Zitat von merapi22
Falsch! China hat 1950 einen Angriffskrieg gegen Tibet geführt und im Jahr 1959 einen Austand mit unverhältnissmäßiger Waffengewalt und zehntausenden zivielen Opfern niedergeschlagen. Dann war China.....
ganz genau. Am schlimmsten davon eigentlich der brutale Racheangriff auf Vietnam, dafür dass diese die Roten Khmer aus Phnom Penh vertrieben hat, die ja unter Chinas Schutz standen.
Also wichtiger Punkt dazu, China hat sich zum Schutzpatron der schlimmsten (wirklich der allerschlimmsten) Regime aufgeschwungen, die wir seit den Nazis auf der Welt hatten, also Nordkorea, Kambodscha unter den Roten Khmer und der Militärdiktatur von Burma, letzeres wird gerade besser zum Glück.

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Addams 15.11.2013, 14:05
24. Polarisierung und sonst nix

Zitat von verax
Wer hätte das denn gedacht in diesem leuchtenden Vorbildsland! Dann sind ja die USA vielleicht doch gar nicht sooo schlimm.
Achje, wieder so ein Polarisierungs-Statement. Genau genommen geht es hier doch um einen Vorgang, in dem eine gegenseitige Annäherung der Systeme stattfindet. Auch Politik scheint sich nicht gegen die Egalisierung einer globalisierten Welt zur Wehr setzen zu können. China wird liberaler, die USA restriktiver. Und wir können uns aussuchen, ob wir uns heute ausschließlich mit dem Verlierer dieses Prozesses abgeben, oder diplomatisch geschickt mit Beiden. Um so einen Drahtseilakt vollziehen zu können, braucht man allerdings eine selbstbewußte Identität und den Willen sich gegen Pseudofreunde absetzen zu können. Beides sehe ich weder in Deutschland noch Europa.

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hubertrudnick1 15.11.2013, 14:16
25. Kommunistische Umerziehungslager

Zitat von sysop
China nimmt offenbar radikale Reformen in Angriff. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua will sich Peking von Umerziehungslagern verabschieden. Außerdem soll die Ein-Kind-Politik gelockert werden.
Eine Frage; Sind nun alle Chinesen umerzogen und auf Linie der KP Chinas angekommen?
Alle glauben immer, sie müssten den Menschen nach ihren Vorstellungen formieren und wer da nicht mitmacht, den sperrt man in sogeannte Umerziehungslager/Straflager ein, aber all das ist nur ein Zeichen, dass dieses System nicht angenommen wird, wer dazu seine brutale Staatsmacht und Gewalt anwendet, der ist unfähig ein Land zu führen.
Macht endlich Schluß mit all diesen Machtinstrumenten der Diktauren.
Freiheit für alle Menschen, nieder mit solchen systemen.

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fessi1 15.11.2013, 14:21
26. Geschichtsfälschung

Zitat von merapi22
Falsch! China hat 1950 einen Angriffskrieg gegen Tibet geführt und im Jahr 1959 einen Austand mit unverhältnissmäßiger Waffengewalt und zehntausenden zivielen Opfern niedergeschlagen. Dann war China ......
Wo haben sie denn diesen hahnebüchenen Blödsinn her... Entmilitarisiertes Südkorea??? Schon alleine diese Aussage zeigt, wie viel man von Ihren restlichen Aussagen für wahr nehmen kann... Die Chinesen traten in den Konflikt ein, als die südkoreanischen und US Truppen (ja, als UN aber ohne Mandat für Nordkoreanisches Gebiet) fast an der chinesischen Grenze standen.

Ich empfehle den Südkoreanischen Antikriegsfilm Brotherhood.

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westenmax 15.11.2013, 14:22
27. ab jetzt nur noch Gefängnisse

Jeder Chinese war von den Umerziehungslagern bedroht. Wich der Lebensstil eines Menschen zu stark von den Idealen eines Bürokraten ab, oder passte einens Nase nicht, konnte man schwupps in dieses Zwangssystem kommen und war für das Leben danach gezeichnet. Große Hoffnung besteht also, dass ein Teil der Willkür im Land seine Grundlage verliert. Danach gibt es noch das Gefängnis-Strafsystem, mit existierender Strafprozessordnung. Also ein großer Fortschritt gegenüber dem Jetzt-Zustand. China nähert sich immer mehr an Länder wie Singapur an. Vielleicht gibt es ja eines Tages auch eine freie Presse? Das Risiko an Chinas Transformation ist, dass Teile der Eliten im Staatssystem immer noch dem alten Totalitarismus entstammen. Falls diese sich eines Tages zu sehr bedroht fühlen, könnten diese China so schnell in einen totalitären Massenstaat verwandeln, wie einst Japans Militär das Kaiserreich und die Nachbarn mit Krieg überziehen.

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Fabius Maximus 15.11.2013, 14:28
28.

Zitat von merapi22
Falsch! China hat 1950 einen Angriffskrieg gegen Tibet geführt und im Jahr 1959 einen Austand mit unverhältnissmäßiger Waffengewalt und zehntausenden zivielen Opfern niedergeschlagen. Dann war China ......
Man kann keinen "Angriffskrieg" gegen sich selber führen..
Und Grenzkonflikte als Angriffskrieg auszulegen, da muss man wohl ganz vorne gesessen haben im Kurs "Antichinesische Hetzpropaganda 101"

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qqaayy 15.11.2013, 14:47
29. überrascht nicht

Chinesische Unternehmen klagen heute schon darüber, daß Arbeit in China zu teuer wird. Viele überlegen sich schon die Abwanderung in billigere Länder wie z.B. Philippinen. Da wundert es doch nicht, wenn durch die Lockerung der Ein-Kind-Politik das Angebot der Ware Arbeit erhöht werden soll um Ihren Preis zu drücken.
Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, sollte einem der so genannte demographische Wandel in Deutschland auch nicht so große Sorgen machen.

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