Forum: Politik
Konflikt in Afrika: Bis zu 500 Tote bei Kämpfen in Südsudan
AFP PHOTO/Unmiss/Rolla Hinedi

Die Krise im Südsudan verschärft sich. Laut einem ranghohen Vertreter der Uno sind bei Gefechten bis zu 500 Menschen getötet worden. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für das afrikanischen Land ausgesprochen.

haltetdendieb 18.12.2013, 06:26
1.

Schade, sie können es einfach nicht. Solange tribale Interessen vor den Interessen des Staates vorgehen, wird es nichts mit Afrika! "Die Regierung habe die Sicherheitslage in Juba "vollständig unter Kontrolle". Jaja, und Südsudan ist eine lupenreine Demokratie! Schade, ich habe mich damals für den Südsudan so gefreut. Jetzt machen sie weiter wie ehemals der Sudan. So ward dat nix!

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morini 18.12.2013, 07:23
2. titel

Zitat von sysop
Die Krise im Südsudan verschärft sich. Laut einem ranghohen Vertreter der Uno sind bei Gefechten bis zu 500 Menschen getötet worden. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für das afrikanischen Land ausgesprochen.
Es scheint alles so sinnlos, auf diesem Kontinent. Wenn dann doch nach langer Zeit etwas zu funktionieren scheint....es kommt wieder ein Daspot, der es kaputt macht. Ich bewundere die Menschen, die nicht resignieren und immer wieder versuchen zu helfen.

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Spiegelleserin57 18.12.2013, 07:53
3. nichts Neues!

im Sudan gab es schon seit langer Zeit immer wieder Kämpfe. Wer in diese Länder fährt muss sich darüber im Klaren sein dass es gefährlich werden kann. Ich bin immer wieder sehr erstaunt dass Reisende sich darüber beschweren das sie überfallen werden z.B. in Mexiko obwohl hinreichende Infos über diese Unsicherheiten bekannt sind. Man kann sich des eindrucks nicht erwehren dass Urlauber sich nicht ausreichend VORHER informieren. Infos jedenfalls gibt im Netz mehr wie genug!

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heinz.wutz 18.12.2013, 14:31
4. Hauptsache

der Westen hält sich da vollkommen raus. Alles andere ist doch egal. Wer kennt sich denn noch aus mit den ganzen Konflikten da unten?

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georg67 19.12.2013, 01:40
5. War doch vorhersehbar

wohin diese vom Westen bejubelte Unabhängigkeit des christlichen Teils des Sudans führte: da hat sich eine Herrscherclique (sorry natürlich war das ein aus demokratischen Wahlen herausgegangener Präsident) die Taschen vollgestopft und jetzt versinkt das Land im Chaos. Fehlt nur noch, dass eine ehemalige Kolonial- oder Protektoratsmacht aus der EU wieder Soldaten schickt und anschließend der EU die Rechnung präsentieren will, wie Me Hollande aus Mali (excusez, France)

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nhorwath 19.12.2013, 09:13
6. Solange die reichhaltigen Bodenschätz im Sudan

Erdöl, Gold und Uran heißen gibt es keinen Frieden.Weil jeder Machterhalt den Präsidenten zu unermeßlichem Reichtum verhilft. Weil die Franzosen mit Total und die Amerikaner mit Chevron dort sitzen.Und beide Konzerne spielen dort mit/gegen die Politiker gemeinsam ihr Spiel.

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