Forum: Politik
Konflikt in der Ostukraine: Armee nimmt "Anti-Terror-Kampf" wieder auf
DPA

Die Waffenruhe ist aufgehoben: Die Ukraine hat einen neuen Militäreinsatz gegen prorussische Separatisten begonnen. Moskau fordert dagegen eine längere Friedensphase für Gespräche.

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Mammutschnitzel 01.07.2014, 10:12
1. Wieso wird das nicht aufs schärfste verurteilt?

Alles liegt nun in Poroschenkos Händen. Die Ukraine muss dem Donbass weitreichende Autonomie zusichern und ein Bundesstaat werden. Russisch als (erste?) Amtssprache (nicht nur irgendwie erlauben), finanzielle Selbstverwaltung (natürlich mit einem gewissen Länderfinanzausgleich), ausreichende politische Vertretung im "Ukrainischen Landtag", Amnestie für Seperatisten ect.... Andernfallss wird es in einem blutigen Krieg enden.
Einziger Gewinner wird Putin sein, der zeigen kann, dass er die Krim vor diesem bewahrt hat.

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ibiza64 01.07.2014, 10:14
2. Aufgewacht!

Nun ist dieser Beitrag schon 10 Minuten im Netz und noch kein Troll-Kommentar?! Leute, ihr werdet nicht fürs Ausschlafen bezahlt!

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benjamindonkey 01.07.2014, 10:17
3. Man muss also eskalieren

"für Deeskalation und Stabilität". Double-think at it's best!

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porkypork 01.07.2014, 10:20
4.

Moskau spricht sich für eine Verlängerung der Waffenruhe aus und Kiew erklärt die Waffenruhe für beendet. Da MUSS die EU selbstverständlich Sanktionen verhängen. Gegen Moskau. *facepalm*

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gerd.lt 01.07.2014, 10:20
5. Unwort

Das Röttgen Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses ist, ist wohl dem Parteienproporz zuzurechnen, denn inhaltlich ist das nicht nachvollziehbar. Die Seite, die für eine weitere Waffenruhe eintritt soll durch weitere Sanktionen "bestraft" werden, da anscheinend der Einfluss von Röttgens Parteifreundin, unserer Bundeskanzlerin Merkel, auf Kiew gleich Null ist, denn auch sie trat für eine weitere Waffenruhe ein. Das Wort Sanktionen müsste eigentlich das Unwort des Jahres 2014 werden, denn etwas durchgenudelteres ist mir nicht bekannt.

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RobinSeyin 01.07.2014, 10:22
6.

Frage ist, wie das nun enden wird. Entweder mit einem Genozid im Osten, wenn alle nur zusehen und die Ostukraine nicht stark genug ist, sich zu verteidigen. Mit einem langsam Aufreiben der Kiewer Truppen (richtige Armeetruppen sind das ja nicht) - oder am Ende eben doch mit einem Angreifen Russlands.

Und was sollten "unsere" Politiker dann noch tun? Sanktionen noch weiter anziehen? Auf Gas und Öl verzichten? Noch mehr militärische Unterstützung für die illegale Putschregierung geben? Russland angreifen und diese Welt im atomaren Feuer endgültig untergehen lassen?

Man traut diesen Leuten ja inzwischen alles zu.

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fabio 01.07.2014, 10:24
7. Das darf

doch wohl nicht wahr sein!
Eine Nazi-Bande eines Landes,das vor ein paar Stunden einen Assoziierungsvertrag unterschrieben hat,entscheidet über Sanktionen der EU,indem sie einen Krieg gegen das eigene Volk führt ??
Was für eine Schande!!

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Pegu 01.07.2014, 10:25
8. Sanktionen

Soso wieder geplante Sanktionen gegen Russland weil der Schokokönig weiter macht mit dem Krieg? Was für eine tolle Logik.

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fuenfringe 01.07.2014, 10:26
9. Erstens und zweitens

Zitat von sysop
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), rechnete angesichts der Entwicklungen in der Ukraine noch am Dienstag mit neuen Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland. "Heute kommt der Beschluss", sagte Röttgen im Deutschlandfunk. Die EU werde und müsse "bei ihrem eigenen Wort bleiben", weil sie sonst "für Deeskalation und Stabilität nichts mehr tun" könne.
Erstens begreife ich nicht, was dieser Verlierer Röttgen (Ex-Umweltminister und zurückgetreten, weil er die NRW-Wahl versiebt hat für seine Partei) zu melden hat. Wer fragt solche Leute?

Und zweitens verstehe ich nicht, was die dämliche Wendung "weil sie sonst 'für Deeskalation und Stabilität nichts mehr tun' könne" soll: die EU hat nie irgendwas für Stabilität oder Deeskalation getan. Insofern ist die Begründung einfach Quatsch. Soll er doch sagen: wir wollen den irren Iwan nerven. Das wäre mal ehrlich. Aber nach Ehrlichkeit oder sonst was, was mit Ehre zu tun hat, sucht man bei einem CDU-Mann eh vergebens.

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