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Konflikt in der Ostukraine: Poroschenko beendet Waffenruhe
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Kehrtwende in der Ukraine: Eine Verlängerung der Waffenruhe im Osten des Landes war schon ausgehandelt - doch Staatspräsident Poroschenko hat sich wieder umentschieden. Zur Begründung sagte er: "Wir werden unser Land befreien."

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BettyB. 01.07.2014, 01:29
30. Wer hat da Druck gemacht?

Die Nationalisten, die USA oder die Nationalisten und die USA?

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chuettler 01.07.2014, 01:33
31. Die ganze Ukraine

Der Druck ist nicht innenpolitisch. Der Druck kommt aus Washington. Frieden reicht den Amerikanern nicht, sie wollen die ganze Ukraine.

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Putinfreund 01.07.2014, 01:46
32. Er ist eingeknickt, der Poroschenko

Zitat von sysop
Kehrtwende in der Ukraine: Eine Verlängerung der Waffenruhe im Osten des Landes war schon ausgehandelt - doch Staatspräsident Poroschenko hat sich wieder umentschieden. Zur Begründung sagte er: "Wir werden unser Land befreien."
Leicht hat er´s nicht, der angebliche Präsident Poroschenko von US - Gnaden. Da hat doch sein Oligarchen Gegenspieler Kolomojski ihm die Pistole an die Schläfe gesetzt und die Kämpfer seiner Privatmilizen und noch ein paar weitere des Rechten Sektors nach Kiew geschickt. Direkt vor seinen Präsidentenpalast. Und die skandierten, daß die Waffenruhe aufgehoben werden sollte. Es sollte so aussehen, als wenn das des Volkes Wille wäre.
Sie wollen bessere Waffen und eine Lizenz zum Töten. Und die versprochene Sozialversicherung für ihre Einsätze im Osten. Wenn er, Poroschenko, ihren Forderungen nicht nachkäme, könnte es ihm wie Janukowitsch ergehen. Eine eiskalte Drohung an den Oberbefehlshaber.
Solche Drohungen werden doch nicht ohne Rückendeckung der US-Botschaft in Kiew verkündet?
Nun ist es ja so, daß die Bataillone mit über 10.000 Mann von Kolomojski nicht unbedingt der Regierung unterstehen. Der Junta- Innenenminister Awakow koordiniert diese Einheiten zwar mehr oder weniger mit, aber im Grunde genommen sind sie Privatmilizen dieses Oligarchen. Und Kolomojski läßt sich von seinem "Präsidenten" gar nichts sagen. Und von der Sorte gibt es mehrere. Timoschenko mit über 8000 Mann bewaffneter Milizen und auch der Reichste unter ihnen, Rinat Achmetow, hat sich seine Garde zugelegt. Er, der vom Mafiosi zum Geschäftsmann mutierte.
Im Artikel wird zwar angeführt, daß durch die Volkswehren von Lugansk und Donezk soundsoviele Soldaten der ukrainischen Armee und Nationalgarde zu Schaden gekommen sind. Ich vermissen aber die Angaben über die Opfer der sogenannten Sicherheitskräfte auf der anderen Seite, der von Donezk und Lugansk. Angaben über zivile Opfer, über den Beschuß ziviler Busse mit Flüchtlingen, von Wohngebieten mit Artillerie, Opfer unter Kindern.
Diese Angaben werden natürlich nicht vom Ukrainian Crisis Media Center (UCMC) der Kiewer Junta unter maßgeblicher Mitwirkung von Medienspezialisten aus verschiedenen Ländern der Nato vertrieben, denn Geldgeber ist der US-Milliardär George Soros, der schon die "orangene Revolution" mit Hunderten Mio. USD finanziell gesponsert hatte. Auf diese fertig ausformulierten Meldungen greift offenbar auch Spon zurück.
Man merkt es an bestimmten Formulierungen, die auch bei anderen Medien Verwendung finden. Der Objektivität hilft das aber nicht.
Ich vermisse auch den Protest, daß russische Journalistenkollegen, die in den Kampfgebieten unterwegs sind, vorsätzlich von den Sicherheitskräften ermordet werden. Als ein US-freundlicher RA Magnitzki in einem Gefängnis in Rußland zu Tode kam, waren doch die Medien über Wochen so voll, daß für andere Meldungen kaum noch Platz war. Oder über die Ermordung der Putinhasserin Politkowskaja.

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hdwinkel 01.07.2014, 01:49
33. Befreiung

Ich hatte bisher nicht den Eindruck, daß die Bevölkerung in der Ost-Ukraine von Kiew befreit werden will. Schon gar nicht durch Artilleriebeschuß der eigenen Häuser.
Es wird jetzt wirklich langsam Zeit, auch der Regierung in Kiew Sanktionen anzudrohen, falls sie ihrerseits nichts für eine Deeskalation tut.

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Hamada 01.07.2014, 01:50
34. Ach was

So eine Waffenpause wird immer wieder von den Parteien genutzt um die eigenen Positionen zu verbessern. Offensichtlich hat Poroschenko seine Position verbessert aus der er meint den Gegner schlagen zu können.

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demoforcrazy 01.07.2014, 01:52
35. ua macht frieden und putin bringt moderne waffen

kein frieden und and die ossinostalgiker ihr dumpfbacken, ihr liebt wohl kolonialismus, imperialismus und faschismus weil das ist putins russland...

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Knack5401 01.07.2014, 01:55
36. Liebesentzug

ist das einzige Mittel. Kein hofieren mehr. Lasst den Poroschenko endlich hängen. Was wollen wir eigentlich positiv mit diesem zerissenen Land erreichen. Die sollen selbstbestimmt an die Mauer rennen. Und ihr AKW können sie auch behalten.Und der Quakfrosch aus Moskau kann auch nicht wie er will. Da ist steht zuviel Geld seiner Milliardäre im Feuer. Besser tausend Millionen Euro als tausend x X Geschütze. Was für ein beschissenens Krisenmanagement, danke, Frau Merkel.

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gievlos 01.07.2014, 01:55
37. Logische Entscheidung

die Alternative wäre gewesen, dauerhaft einen Zustand wie in Transnistrien oder Ossetien einzufrieren. Putin spielt nämlich ganz offensichtlich ein falsches Spiel. Und Merkel & Co fallen darauf rein

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Räupchen 01.07.2014, 01:58
38. Wer sind denn die Ukrainer, die Poroschenko unter Druck setzen können....

Das ist ja sogar nicht die Art des SPIEGEL, sich darüber nicht auzulassen. Wer sind diese Ukrainer? Sind es die Faschisten? Gute Christen werden es wohl eher nicht sein, oder? Eine Schande, für jeden Menschen, wenn man einen Bürgerkrieg zuläßt.
Eine weitere Schande ist, man darf es nicht vergessen, der rechte Sektor wurde noch immer nicht entwaffnet. Ein Hinweis darauf, wer in der Ukraine das " Sagen " hat.

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rich 01.07.2014, 02:02
39. Sanktionspolitik

Bitte sofort harte Sanktionen gegen Putin! Wenn es nicht so ein makaberes Spiel wäre... Viele Forumsteilnehmer haben es vorausgesehen, dass durch den Waffenstillstand nur Ruhe für den feierlichen Abschluss des EU-Assoziierungsabkommen geschaffen werden sollte. Jetzt werden die Rebellen mit Fliegerbomben angegriffen. Wie hat es Augstein so treffend formuliert: mit dem Dogma Menschenrechte kann der Westen alles rechtfertigen. Was ist an einer gewissen Autonomie für einzelne Regionen in der Ukraine so verkehrt? Will der Westen ein Blutvergießen vermeiden und eine mögliche dauerhafte Lösung? oder weiter die Hände blutig machen, in dem wir den Präsidenten gewähren lassen..., seine Vernichtungsaktion - er redet ja selbst menchenverachtend von Vernichtung/Auslöschung - durchzuführen?

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