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Konflikt im Ostchinesischen Meer: Chinesische Kriegsschiffe nähern sich japanischen I
AP/ Joint Staff Office

Tokio ist alarmiert: Vor der Küste Japans sind sieben chinesische Kriegsschiffe aufgetaucht. Die Boote sollen in Richtung Ostchinesisches Meer unterwegs sein. Dort liegt die Inselgruppe, die beide Staaten für sich beanspruchen.

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Illya_Kuryakin 16.10.2012, 14:34
140.

Zitat von spon-facebook-1425926487
Der Punkt ist nur, dass ihnen (den Japanern) die A-Waffe auch nicht helfen würde, da die bekanntlich flächenmässig wirkt, und da ist Japan unbestreibar deutlich kleiner, bei einem derartigen Schlagabtausch hätte China also den längeren Atem.. Wahrscheinlich würden die auch gar nicht zum Einsatz kommen, die die Depots und Abschussvorrichtungen bekannt sind und durch entsprechende Einsatzkommandos ausgeschaltet werden können und Mobilen sind viel zu wenige um bedeutend zu sein.
Ihnen ist offensichtlich die Aussage Maos bekannt, als MacArthur während des Korea-Krieges China mit Atombomben drohte: (sinngemäss) "Wir haben keine Angst. Die Atombombe ist eine Waffe gegen Städte! Aber 70% der Chinesen leben auf dem Land, in Dörfern. Und die 20 oder 30 Mio Atombombenopfer machen wir mit unserer Fruchtbarkeit in 3 Jahren wieder wett."
(Mao hat auch beim "großen Sprung nach vorne" mehr als 20 Mio Menschen geopfert. Der hat gemeint, was er gesagt hat.)

Das war die Situation in den 50er Jahren. Heute leben (erstmals) mehr Chinesen in Städten als auf dem Lande.

Wie auch immer, mir ging es weniger um "wer gewänne einen nuklearen Schlagabtausch?", sondern um "bricht ein westliches Land den Atomwaffensperrvertrag?" (Geografielehrer: Ich weiss, dass Japan im fernen Osten liegt. "Westlich" ist politisch verortet)

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Illya_Kuryakin 16.10.2012, 14:36
141.

Zitat von neurobi
Das stimmt leider nicht, es ist Yonaguni, eine Japanische Insel!
Sie haben recht, Danke!

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Centurio X 16.10.2012, 14:37
142. Sie können das heutige China nicht...

Zitat von Illya_Kuryakin
Den Naivitäts-Vorwurf gebe ich Ihnen gerne wieder zurück. Wenn Sie sich mit der Chinesischen Geschichte zwischen 1966-1976 befassen, wissen Sie wie die Massen wüten können. Sie denken das war gelenkt durch den "Vorschreier" Mao? Der war da schon uralt und nur noch das Maskottchen. Talente (auch politische) wurden zum Arbeitsdienst verbannt. Dahinter stand letztendlich eine (macht-)gierige Viererbande. Die KPC ist tief zerissen! Der gechasste Bo Xilai (tiefrote Fassade und dahinter dichter Mafia-Sumpf) war mit Sicherheit nicht der einzige interne Feind Wen Jiabaos. Es geht um Macht! Es geht um Geld! Um sehr, sehr viel Geld und um sehr, sehr viel Macht. Einer, der den "Volkszorn" für seine Zwecke zu nutzen weiss wird sein Ziel erreichen. mit dem China während der Kulturrevolution vergleichen. Damals war Rotchina von der Außenwelt praktisch isoliert und die Roten Garden hatten leichtes Spiel, dem völlig verarmten und unwissendem Volk ihren Willen aufzuzwingen. Heute hat zumindest das urbane China sich einen gewissen Massenwohlstand erarbeitet und dem repräsentativen Chinesischen Bürger droht im Falle eines Krieges nichts geringeres als den Verlust dieses sehr geschätzten materiellen Fortschritts. Und da es der überaus korrupten Führungselite in erster Linie um Geld, um viel Geld (=Geld ist Macht!) geht, scheuen auch diese einen Krieg, der sie viel, viel Geld kosten würde, zumal der Ausgang mehr als ungewiß wäre. Ergo, ein von China ausgehender Krieg ist unwahrscheinlich, genauso, wenn auch aus teilweise anderen Gründen, ist es bei seinem bellenden Hofhund Nordkorea. Habe vor kurzem in DLF eine Sendung darüber gehört. Stimmen die bei Chinesischen Protesten eingefangen wurden waren neben dem üblichen "Tod den kleinen Japanern" eine Aussage: "Ich verlange, dass die CHinesische Regierung unserer Forderung nachkommt und Japan den Krieg erklärt" --> Denken Sie mal drüber nach, wie sich das innenpolitisch "nutzen" ließe!!!

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sexobjekt 16.10.2012, 14:37
143. ...

Zitat von alpenkraut
Ich habe gehört, auf dem Mond sollen unerhörte Gold- und Ölvorkommen sein......muss sich Deutschland jetzt auch atomar bewaffnen?
ja, aber nur zu medizinischen Zwecken.
Gut wäre es auch noch, um abzulenken und eine saubere Weste zu behalten, z.B die baltischen Staaten mit Bausätzen für Raketen zu beliefern damit diese dann auf russische Siedlungen abgefeuert werden können.

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Illya_Kuryakin 16.10.2012, 14:38
144.

Zitat von Ghanima22
Dort weht doch schon der Union Jack. Will man jetzt den Amis den Mond streitig machen?
Sind Sie sich sicher, dass Sie wissen was der "Union Jack" ist.

Und "Stars and Stripes" (star spangled banner) ist die Flagge von Takka-Tukka-Land, oder wie?

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symolan 16.10.2012, 14:40
145.

Zitat von utada
China dagegen ist in Tibet blutig einmarschiert, hat Taiwan gegen dessen Willen besetzt (und keiner in der internationalen Gemeinschaft hat dazu auch nur ein Wort gesagt), hatte zweimal Krieg mit Indien und einmal mit Vietnam, Zoff mit der Sowjetunion und Streit um irgendwelche Felsen im Mehr nicht nur mit Japan (und Taiwan), sondern auch mit den Philippinen, Vietnam und Malaysia - wobei sie zumindest die Vietnamesen schon vor vollendete Tatsachen gestellt hat, indem sie auf die eine "Insel" schon eine kleine Stadt in Blitzgeschwindigkeit gebaut hat - jetzt auch innerhalb Chinas selbst Dauerzoff mi den muslimischen Uiguren (u. bestimmt auch noch anderen Volksgruppen).... China droht auch in dem Streit mit den Phillippinen, Vietnam und Malaysia völlig unverhohlen mit Krieg... Wer ist also diesmal der Aggressor? Die Antwort erhält jeder, der eins und eins zusammenzählen kann...
Aber eben, verbinden sie das mit dem anderen Post und den historischen Ansprüchen... Dann war Tibet einmal ein (vernachlässigtes) Verwaltungsgebiet des Reichs der Mitte.
Und wann ist China denn in Taiwan einmarschiert? Meinen sie jetzt Chiang Kai-Shek und die indigene Bevölkerung? Weil die Kommi-chinesen sind da meines Wissens nie einmarschiert und überhaupt ist ja eigentlich beides China.
Und auch zu den anderen Fällen gibt es Gründe. Zoff mit Vietnam war, nachdem Vietnam selbst expansiv war in der Gegend.

Mit Indien waren's unklare Grenzen und eigentlich gab es auch da historische chinesische Ansprüche.
Ich halte China nicht für geographisch expansiv. Aber sehr hartnäckig, wenn's darum geht, die Einflusssphäre des (früheren) Reichs der Mitte wieder her- oder sicherzustellen.

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ewspapst 16.10.2012, 14:40
146.

Zitat von Crom
Was will man mit den 100.000 Freiwilligen? Sollen die nach Japan schwimmen, wenn die chinesische Marine auf dem Grund des Meeres ist?
Nur ein kleiner Hinweis, die werden die Strecke sicher spielend schwimmend überwinden, denn deren Wut über die japanischen Gräueltaten in China ist beileibe nicht erloschen.
Man dar nicht vergessen, was Maos Truppe schon vor Jahren an Schwierigkeiten überwunden hatte.Die heutigen Machthaber werden sicher genügend schwimmende Transportmittel haben.

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vulcan 16.10.2012, 14:40
147.

Zitat von moev
Wegen der Unterwasserausläufer der Falklands die dem Besitzer einen Anspruch auf gewaltige Rohstoffvorkommen in der Arktis verschaffen.
Mal ganz sicher war das damals nicht der Grund. Lächerlich.

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Mkai2 16.10.2012, 14:43
148.

Zitat von Ghanima22
Dort weht doch schon der Union Jack. Will man jetzt den Amis den Mond streitig machen?
"Union Jack" ? Also falls die Briten auch auf dem Mond waren, dann nur heimlich. Die Heimlichtuerei waere aber auch kein Wunder, denn die wissen sicher ganz genau dass das nicht ihr Territorium ist. Immerhin beweist dieses historische Dokument von Nebra eindeutig, dass der Mond als Erstes von Deutschland aus entdeckt wurde. Und damit uns gehoert! Und die Amis sollen ihren Lappen gefaelligst auch wieder einsammeln. Und den ganzen Schrott den sie sonst noch hochgeschossen haben... Die Russen genauso. Deutschland, also unser Lunares Bundesland, ist doch keine Muellhalde.

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undso 16.10.2012, 14:45
149. Wirtschaftssystem vs. Staatsform

Sie scheinen die Staatsform mit dem Wirtschafssystem zu verwechseln. Der Kommunismus benötigt zur Vergemeinschaftung der Produktion zwar eine Form der Diktatur (normalerweise Einparteiendiktatur), allerdings gibt es auch Kapitalistische Diktaturen.

Zitat von Crom
Ganz bestimmt nicht! Das kann man allein schon daran erkennen, dass ausländische Investoren immer einen heimischen Partner brauchen. Mustergültig sieht anders aus.
Stimmt nicht.

http://www.eac-consulting.de/fileadm...ionsformen.pdf

Zitat von Crom
Das dort Leute zu Minilöhnen arbeiten, hat nichts mit Kapitalismus zu tun, höchstens in dem Maße, dass im Kommunismus im Arbeitslager gar nichts gezahlt wurde.
Kapitalismus zeichnet sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln und Kommunismus durch die Vergemeinschaftung der Produktionsmittel aus. China hat ein kapitalistisches Wirtschaftssystem.

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