Forum: Politik
Konflikt im Ostchinesischen Meer: Chinesische Kriegsschiffe nähern sich japanischen I
AP/ Joint Staff Office

Tokio ist alarmiert: Vor der Küste Japans sind sieben chinesische Kriegsschiffe aufgetaucht. Die Boote sollen in Richtung Ostchinesisches Meer unterwegs sein. Dort liegt die Inselgruppe, die beide Staaten für sich beanspruchen.

Seite 17 von 25
Ghanima22 16.10.2012, 15:14
160.

Zitat von ewspapst
Nur ein kleiner Hinweis, die werden die Strecke sicher spielend schwimmend überwinden, denn deren Wut über die japanischen Gräueltaten in China ist beileibe nicht erloschen. Man dar nicht vergessen, was Maos Truppe schon vor Jahren an Schwierigkeiten überwunden hatte.Die heutigen Machthaber werden sicher genügend schwimmende Transportmittel haben.
Notfalls bauen 20000 Werften mit 250 Millionen Angestellten auch genügen Boote um trockenen Fusses dorthin zu gelangen. Alles kein Problem, nur eine Frage des Willens.
Was mich vielmehr interessiert, warum sollte China ausgerechnet Japan besetzen wollen? Es gibt doch nun wirklich sinnvollere Beschäftigungen als das. Ehe man Japan besetzt, regelt man eher den Grenzverlauf mit Indien sobald die neue Eisenbahnstrecke dort einsatzbereit ist. Oder regelt mal zur Abwechslung die Besetzung Kaschmirs sobald der Karakoram Highway auch für schweres Gerät befahrbar ist. Vielleicht kümmert man sich ja auch mal um das Problem der Minoritäten die in der Region ihre Unabhängigkeit von Indien anstreben. Man könnte sich auch mit den Koreanern einigen das Management im Norden zu übernehmen bis eine Wiedervereinigung für den Süden wirtschaftlich machbar ist und im Gegenzug verschwinden die US Truppen aus der Region. Man könnte sich zusammen mit Russland und Pakistan einigen, Afghanistan von der NATO zu übernehmen und im Gegenzug für billige Energie, die Europa sowieso nicht kaufen will, die russische Südflanke stärken, die innenpolitische Situation in Pakistan vor allem in den Stammesgebieten zu stabilisieren und nebenbei den westlichen Einfluss in der Region zurückzudrängen. Wie auch immer, es gibt eine Menge produktivere Sachen die sich millitärisch unternehmen lassen wenn die Generäle schon Krieg spielen wollen, ohne sich das hoch verschuldete Greise Japan ans Bein zu binden. Kurz gesagt, wäre China so expansionistisch wie dies immer behauptet wird, dann stände die Nato in der Türkei Gewehr bei Fuss und Deutschland würde Leo Panzer an den Iran liefern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Frankonia 16.10.2012, 15:15
161.

Zitat von Centurio X
Flotten- und Kriegsexperten auch nur ein wenig Wissen über die Zusammenhänge der Ökonomischen Globalisierung hätten, würden sie von ihrem Kriegsgeschwafel lassen. Die Volkswirtschaften der bedeutenden Nationen sind so miteinander verflochten, daß mittlerweile ein Krieg zwischen ihnen völlig ausgeschlossen ist. Amerika und China sind z.B. volkswirtschaftspolitisch betrachtet siamesische Zwillinge.
Genau so ist das Centurio X, selbst den Chinesen geht Kommerz bzw. Wirtschaftliche Macht vor Krieg! Krieg würde das alles in kurzer Zeit vernichten. Und unsere verlängerte Werkbank wäre zerstört, also
werden Japan und USA (usw.) max, drohen, aber dann doch verhandeln. Staus Quo!
Die Chinesen sind doch nicht b...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
datalien 16.10.2012, 15:18
162.

Zitat von auweia
einen guten Krieg zu verpassen. Vor 1939 war Frankreich auch der größte Handelspartner von Deutschland. Ein Konflikt USA/China wäre für einige eine "notwendige Entflechtung". Wieder andere würden Chancen sehen, vom Konflikt zu profitieren. Aus Interesse: Wer wäre denn nach China ein Kandidat als Lieferant?
China, nur dann halt mit neuer Unternehmensleitung

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laolu 16.10.2012, 15:18
163. Interessante Sicht.

Zitat von symolan
In juristisch. Dass solche Dinge in der Aussenpolitik von begrenztem Wert ist, sollten sie auch erwähnen.
Und was ist von weniger "begrenztem Wert" in der Außenpolitik?
Kaufverträge zwischen Privatleuten und Staaten?
Kriegschiffe?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
datalien 16.10.2012, 15:19
164.

Zitat von auweia
...würde ich aber gerne den damaligen Tausch mit den Briten rückgängig machen und Sansibar ..ääh... heimholen.
Ansprüchen auf Sansibar gegenüber dem Sultan, nicht der Besitz von Sansibar selber

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ghanima22 16.10.2012, 15:21
165.

Zitat von christophv
Es ist nur so, dass die Inseln völkerrechtlich Japan zugesprochen werden. Nur weil China in einer alten Karte entdeckt hat, dass die Inseln vor 600 Jahren zu China gehörten ist das noch kein Grund diese zu beanspruchen. Sonst könnte Italien auch Anspruch auf die Gebiete des ehmeligen Römischen Reiches erheben, oder die Türken auf Osmanien usw.
Natürlich können Sie das und ähnliches hat es immer wieder in der Geschichte gegeben. Der Unterschied liegt einfach darin, das wir über Italien nur müde lächeln würden, würde es Teile Süddeutschlands beanspruchen. Im Ostchinesischen Meer sieht das etwas anders aus, die können nicht nur Luftblasen erzeugen sondern notfalls ihre Ansprüche auch durchsetzen.
Und wem die Amerikaner diese Inseln zugesprochen haben, das dürfte die Chinesen ganz als letzte interessieren. Letztlich gehören Sie dem, der seine Ansprüche durchsetzen kann. Das war seit Anbeginn der Geschichte noch nie anders.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
algoviano 16.10.2012, 15:25
166. optional

Ich finde es atemberaubend, wie leichtfertig hier manche den Chinesen nach dem Munde reden. Abgesehen davon, dass die mittelalterlichen chinesischen Kaiser sich sowieso als Oberhoheit über die ganze Welt gesehen haben, hat China erst vor kurzem angefangen, Anspruch auf diese unbewohnten Inseln zu erheben - hundert Jahre nachdem die Japaner sie offiziell annektiert haben. Wie man gehört hat, waren diese Inseln noch um 1980? in chinesischen Schulatlanten als japanisch eingetragen. Wer die chinesischen Forderungen für rechtens hält, sollte sich warm anziehen, denn auch Europa ist auf alten chinesischen Landkarten vermerkt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
auweia 16.10.2012, 15:38
167. Die Bundeswehr...

Zitat von Ghanima22
Kurz gesagt, wäre China so expansionistisch wie dies immer behauptet wird, dann stände die Nato in der Türkei Gewehr bei Fuss und Deutschland würde Leo Panzer an den Iran liefern.
...steht in AFG doch bereits an der chineischen Grenze.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
undso 16.10.2012, 15:40
168.

Zitat von algoviano
Ich finde es atemberaubend, wie leichtfertig hier manche den Chinesen nach dem Munde reden.
Wen meinen Sie? Diejenigen, die versuchen beide Seiten zu betrachten oder einfach nur alle die nicht kompromisslos die jap. Betrachtungsweise nachplappern.

Zitat von algoviano
Abgesehen davon, dass die mittelalterlichen chinesischen Kaiser sich sowieso als Oberhoheit über die ganze Welt gesehen haben,
Das haben alle Kaiser, Sonnenkönige und einige Indianerstämme gemacht die der Mittelpunkt der ihnen bekannten Welt waren. Dazu natürlich die Kolonialmächte später und die deutschen Herrenmenschen.

Zitat von algoviano
hat China erst vor kurzem angefangen, Anspruch auf diese unbewohnten Inseln zu erheben - hundert Jahre nachdem die Japaner sie offiziell annektiert haben.
Diese Aussage ist unwahr. China protestiert, es in die Kapitulationsbedingungen reingeschrieben, protestiert als diese einseitig geändert wurden, wieder protestiert als die USA es an Japan gegeben hat ... wie sollten sie sonst Anspruch erheben, im KK die USA angreiffen?

[QUOTE=algoviano;11154891] Wie man gehört hat, waren diese Inseln noch um 1980? in chinesischen Schulatlanten als japanisch eingetragen.
Wer wie wann hat das gehört? Es gibt einen Friedensvertrag der diese Inseln als umstritten kennzeichnet und Verträge die es China zusprechen. Das glaube ich schlicht nicht, zumal Ihre anderen Aussage auch nicht stimmten.

Zitat von algoviano
Wer die chinesischen Forderungen für rechtens hält, sollte sich warm anziehen, denn auch Europa ist auf alten chinesischen Landkarten vermerkt.
Polemik pur.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
datalien 16.10.2012, 15:41
169.

Zitat von Crom
Ganz bestimmt nicht! Das kann man allein schon daran erkennen, dass ausländische Investoren immer einen heimischen Partner brauchen. Mustergültig sieht anders aus. Das dort Leute zu Minilöhnen arbeiten, hat nichts mit Kapitalismus zu tun, höchstens in dem Maße, dass im Kommunismus im Arbeitslager gar nichts gezahlt wurde.
Sie müssen so einen Pseudosozialistischen Staat als ein einziges Unternehmen sehen und da können sie sich auch nicht einfach in einem Büro breitmachen.

Und Kapitalismus heißt nicht das man für Arbeit Geld bekommt, das tut man nur solange bis es keine Konkurenz mehr gibt zu der man wechseln könnte, danach gibt es wenn man keine speziellen Fähigkeiten hat nurnoch Essen und Trinken. Da es im Pseudosozialismus keine Konkurenz gibt (mal von innerbetrieblicher Konkurenz abgesehen, aber für sowas sind diese Arbeiter zu billig und zuleicht zu beschaffen.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 17 von 25