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Konflikt im Ostchinesischen Meer: Chinesische Kriegsschiffe nähern sich japanischen I
AP/ Joint Staff Office

Tokio ist alarmiert: Vor der Küste Japans sind sieben chinesische Kriegsschiffe aufgetaucht. Die Boote sollen in Richtung Ostchinesisches Meer unterwegs sein. Dort liegt die Inselgruppe, die beide Staaten für sich beanspruchen.

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Tostan 16.10.2012, 10:57
10.

Zitat von auweia
Die Anwesenheit von U-Bootversorgungsschiffen lässt auf die Präsenz von dieselelektrischen U-Booten schließen. Ein Schiff kann sicherlich zwei, drei Boote unterstützen - also werden wohl sechs U-Boote den Konvoi bzw. das Gebiet um die Inseln sichern.
Muss nicht sein, genauso könnte es sein, das man denken soll, es wäre U-Boote dabei ... Die modernen Chinesischen Boote(aus chinesischer und russischer Produktion) haben eine relativ hohe Seeausdauer, da muss nicht ständig ein Versorger mitfahren.
Zitat von auweia
Das wird nicht nur den Japanern zu denken geben, auch die Amis müssen mit Ihren Überwasserstreitkräften vorsichtig sein, sollten sie den Japanern zur Hilfe kommen.
Jap, diese Boote sind nicht zu unterschätzen..... Red China & Red Lines | The Weekly Standard

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storm8 16.10.2012, 10:58
11. Konflikt?

Zitat von sysop
Tokio ist alarmiert: Vor der Küste Japans sind sieben chinesische Kriegsschiffe aufgetaucht. Die Boote sollen in Richtung Ostchinesisches Meer unterwegs sein. Dort liegt die Inselgruppe, die beide Staaten für sich beanspruchen.
So wie ich die chinesische Mentalität einschätze, wird China keinen ernsthaften mit Waffengewalt ausgeführten Konflikt daraus entstehen lassen. Auch wenn Bodenschätze und Fischgründe vermutet werden. Es liegt zwar in Chinas erklärtem Interesse, als Regional-und Großmacht, eine Vormachtstellung im chinesischen Meer und dem angrenzenden Pazifikraum zu übernehmen, aber ernsthafte Konflikte möchte das Großreich nicht wirklich riskieren, dafür ist es noch nicht gefestigt genug. Ich gehe eher von einer Drohkulisse aus, da China wiederum auch weiß, daß die anderen Regionalmächte wie Japen und auch die USA es niemals ernsthaft mit Chinas Streitkräften aufnehmen können.

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Ghanima22 16.10.2012, 10:58
12.

Zitat von citropeel
Einerseits hat die chinesische Regierung keine Probleme damit im Sicherheitsrat Resolutionen gegen Syrien als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Syriens abzulehnen. Aber wenn es um die eigenen Pfründe geht, hat dieselbe Regierung keine Probleme damit wirtschaftlichen und diplomatischen Druck bzw einen Drohkulisse aufzubauen um die eigenen Interessen auch in anderen Ländern durch zusetzen.
Das durchsetzen nationaler Interessen ist die einzige Aufgabe und de facto die Definition von "Staat". Nur weil wir das verlernt haben und der Otto Normal Bürger "Staat" als ein Wesen das Steuern eintreibt und Sozialleistungen aushändigt begreift, heisst das noch lange nicht, das andere das vergessen haben.
China kann gar keinen Hoheitsanspruch Japans auf diese Inseln akzeptieren ohne dabei ein Stück seiner Souveränität aufzugeben und seine eigenen sicherheitsinteressen entlang seiner Küstenlinnie zu opfern. Das mag dem Deutschen spanisch vorkommen, wir geben schliesslich bei jeder sich anbietenden Gelegenheit ein Stück unserer Souveränität bei irgendwelchen nicht demokratisch legitimierten Organistionen ab. Für China (und was die Inselgruppe betrifft auch Korea) undenkbar und die Japaner wissen das. Es liegt bei den Japaner wie weit man dieses Spiel treibt.

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Regulisssima 16.10.2012, 11:02
13. irrelevant

Völkerrechtlich relevant ist allein der Status seit 1945


Zitat von DreiZen
Ihnen ist schon klar, wo die Inseln liegen? Das China diese seit gut 600Jahren als ihr territorium ansieht, dass Japan die Insel aber erst ende des 1900JH "entdeckt" hat? Wir würden ja auch keinen Anspruch Japans auf Helgoland als rechtens ansehen.

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labjmh 16.10.2012, 11:02
14. nicht japanische Inseln, sondern umstrittene Inseln

Es waere angebrachter, von "Chinesische Kriegsschiffe nähern sich umstrittenen Inseln" zu sprechen. Man will doch keine Parteinahme fuer die Japaner greifen, oder?

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nesmo 16.10.2012, 11:03
15. Na dann

Zitat von DreiZen
Ihnen ist schon klar, wo die Inseln liegen? Das China diese seit gut 600Jahren als ihr territorium ansieht, dass Japan die Insel aber erst ende des 1900JH "entdeckt" hat? Wir würden ja auch keinen Anspruch Japans auf Helgoland als rechtens ansehen.
sollten sich beide Länder einem internationalen (Schieds-)Gerichtsverfahren, mit Hilfe der Uno, unterwerfen. Wenn die Rechtslage so klar ist, dürfte das ja kein Problem sein.
Im Falle der Falklandinseln gab es das ja schon einmal. Dort war das Ergebnis aber wenig zielführend. Beide Parteien wurden am Ende aufgefordert eine einvernehmliche Lösung untereinander zu verhandeln.

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j.vantast 16.10.2012, 11:04
16. Was denn nun?

Zitat von sysop
Vier der fünf Inseln waren bisher in japanischem Privatbesitz, eine gehört der Stadt Tokio. Die japanische Regierung kaufte kürzlich drei der Inseln, was den seit langem schwelenden Konflikt verschärfte.
In keinem der bisherigen Beiträge wurde erwähnt, von wem denn bitte nun Japan die Inseln kaufte und woher der Verkäufer meinte Besitzrechtsansprüche zu haben.
Aber das Ganze passt zum Zeitgeist: In manchen Ländern ist die Entwicklung scheinbar noch um Jahrhunderte zurück.
Es scheint nur noch eine Frage der Zeit bis diese Länder sich wieder mit der Keule bekämpfen anstatt mit friedlichem Vorsatz zu verhandeln.
Aber China und auch Russland sind ja dafür bekannt friedliche Verhandlungen zu boykottieren. Das sieht man ja nun in Syrien.
Warum machen es die Chinesen nicht wie sonst auch? Warum kopieren sie die Inseln nicht einfach?

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testthewest 16.10.2012, 11:05
17.

Zitat von DreiZen
Ihnen ist schon klar, wo die Inseln liegen? Das China diese seit gut 600Jahren als ihr territorium ansieht, dass Japan die Insel aber erst ende des 1900JH "entdeckt" hat? Wir würden ja auch keinen Anspruch Japans auf Helgoland als rechtens ansehen.
Nunja, aber wir akzeptieren die polnische Besetzung großer Teile Preussens?
Geschichtliche Ansprüche haben eben keine Geltung. Es zählt das Hier und Jetzt und nicht was irgendwann mal war.

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moev 16.10.2012, 11:06
18.

Zitat von Ernst August
Die haben sich aufgerüstet gegen Länder die durch die Welt toben und andere Länder überfallen oder dort Unruhen inszenieren/finanzieren u.s.w. De wollen halt nicht Opfer der Guten werden weil die Guten nun mal am liebsten Schwache überfallen.
Nein, die haben sich aufgerüstet weil sie gerne mittoben wollen. Erst mal unter den engeren Nachbarn alle Territorialansprüche sichern und dann sieht man weiter

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nesmo 16.10.2012, 11:07
19. Jedes Land hat bekanntlich seine Lieblingskarten

Zitat von kuac
Eine Karte aus der Ming Dynastie. Das ist der Beweis. Wenn das der Maßstab sein soll, dann sähen die Besitzansprüche aller heutigen Länder ganz anders aus. Denken Sie auch an den Ansprüchen der Griechen, Römern, Osmanen und alle anderen Kolonialherrren, wie England, Frankreich oder Spanien. Nein, das kann für mich nicht der Maßstab sein.
Das war z.B. bei den vielen Verhandlungen zu Territorialfragen zwischen Deutschland, Polen und Russland so. Irgendwann gehörte das Land immer dem jeweils eigenen Land. mann musste nur das richtige Jahrhundert wählen.

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